BofA nennt vier Gründe, warum Nokia-Aktie 2026 stark steigen könnte
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Kaufen NOKIA. Das Upgrade der BofA stützt sich auf vier dauerhafte Treiber: (1) die Integration von Infinera, die Nokia in die optische „Backplane“-Infrastruktur für KI-getriebene Bandbreiten verwandelt, (2) Verschiebung der Capex der Hyperscaler hin zu integrierten optischen Stacks (Optical Networks ~17% CAGR bis 2028), (3) Europas Austauschzyklus für eingeschränkte chinesische Anbieter beschleunigt Nokias Anteil an souveräner Infrastruktur, und (4) die Partnerschaft mit Nvidia reduziert das Risiko bei der Monetarisierung von AI-RAN/Edge-Computing in die 6G-Ära. Hauptrisiko: Die Integration von Infinera enttäuscht (Margen-/Absatzverfehlungen) und Hyperscaler kaufen weiter bei Bestandsanbietern, wodurch die Verschiebung hin zu optischen/wiederkehrenden Umsätzen ins Stocken gerät.
Kernrisiko: Die Integration von Infinera führt nicht zu nachhaltigem Wachstum bei optischen/wiederkehrenden Umsätzen, sodass Hyperscaler Nokias Marktanteil nicht signifikant erhöhen.
Kaufen Ericsson (ERIC) und/oder Engagement im Untersektor über iShares MSCI Europe Telecom (IEUR) als sekundärer Nutznießer von Europas „trusted vendor“-Austauschzyklus. Falls Nokia aufgrund von Huawei-/ZTE-Beschränkungen Marktanteile gewinnt, tendieren Beschaffungsrahmen und Qualifizierungszyklen dazu, sich auf europäische RAN-/Transportanbieter auszuweiten, wodurch der gesamte Peer-Korb profitiert, während Nokias optische Story Modernisierungsbudgets für Netzwerke vorzieht. Hauptrisiko: Nokias Gewinne sind idiosynkratisch (nicht replizierbar) und Regulierer/Beschaffer konzentrieren sich auf eine enge Gewinnergruppe, sodass die Auftragsbücher der Peers flach bleiben.
Kernrisiko: Der Austausch der Anbieter in Europa konzentriert sich ausschließlich auf Nokia, wodurch Ericsson und andere Telekom-Konkurrenten keine zusätzlichen Aufträge erhalten.
- BofA stuft Nokia hoch und erhöht das Kursziel auf €10,7.
- Analyst Oliver Wong nennt vier bedeutende Gründe, NOKIA-Aktien zu halten.
- NOKIA-Aktien haben seit Ende Januar bereits um mehr als 50 % zugelegt.
Nokia (HEL: NOKIA) zieht am Montagmorgen deutlich an, nachdem die Bank of America ein überzeugendes Upgrade ausgesprochen und die Einstufung von „neutral“ auf „Kaufen“ angehoben hat.
In einer Research-Notiz vom April 13th erhöhte Analyst Oliver Wong das Kursziel für NOKIA auf €10,7 – was ein potenzielles Aufwärtspotenzial von mehr als 30 % gegenüber dem vorherigen Schlusskurs signalisiert.
Die Nokia-Aktie ist seit Ende Januar bereits um über 50 % gestiegen. Wong ist jedoch der Ansicht, dass die folgenden vier Faktoren sie bis Ende 2026 weiter nach oben treiben könnten.
Übernahme von Infinera ist ein starker Rückenwind für die Nokia-Aktie
Die BofA ist vor allem wegen der erfolgreichen Integration von Infinera für NOKIA-Aktien optimistisch – eine Übernahme, die dem Analysten zufolge die Identität des Unternehmens grundlegend verändert hat.
Durch die Übernahme von Infineras High-End-Optiktechnologie hat sich Nokia über die „traditionellen“ Funkzugangsnetze hinaus entwickelt und ist zu einer dominanten Kraft in der Netzinfrastruktur des Internets geworden.
Wong bezeichnete die Transaktion in seinem Research-Bericht als das „fehlende Puzzleteil“ und fügte hinzu, dass dieser Übergang essenziell sei, da KI-Workloads eine beispiellose Bandbreite verlangen.
„Es verwandelt sie von einem 5G-Nachzügler in den führenden Anbieter der optischen Backplane, die die moderne Welt benötigt, um enorme Datenmengen zu bewegen.“
Nachfrage der Hyperscaler wird NOKIA-Aktie weiter antreiben
Laut Oliver Wong hat die Explosion generativer KI unter US-Hyperscalern wie Microsoft, Amazon und Google einen Goldrausch ausgelöst – sie alle bemühen sich, riesige Rechenzentren aufzubauen.
Die BofA sieht Nokia-Aktien in einer einzigartigen Position, um diese Ausgabewelle einzufangen, und prognostiziert für das Optical Networks-Geschäft des Unternehmens etwa eine jährliche durchschnittliche Wachstumsrate (CAGR) von rund 17 % bis 2028.
Dadurch verlagert sich NOKIAs Umsatzmix hin zu margenstarken, wiederkehrenden Software- und Hardwareverkäufen an Cloud-Giganten.
„Wir beobachten einen säkularen Wandel, bei dem Hyperscaler nicht mehr nur Kunden sind; sie sind die primären Architekten globaler Infrastruktur und entscheiden sich zunehmend für Nokias integrierte Stacks“, schrieb Wong.
Nokia behält seinen europäischen Vorteil
In seiner Research-Notiz argumentierte Bank of America Securities außerdem, dass die Geopolitik weiterhin eine stille Rolle zugunsten von Nokia spielt.
Da europäische Staaten aus Sicherheitsgründen Beschränkungen für chinesische Anbieter wie Huawei und ZTE verschärfen, ist Nokia de facto der letzte verbleibende Anbieter für souveräne Infrastruktur.
Analyst Oliver Wong hob hervor, dass sich der „Austauschzyklus“ für veraltete chinesische Ausrüstung in Europa beschleunigt und Nokia damit einen stetigen Rückenwind für seinen Marktanteil erhält.
„Nokia repräsentiere in Europa den Goldstandard des ‚Trusted Partner‘“, erläuterte er und fügte hinzu, dass die regionale Dominanz einen defensiven Graben bilde, der die NOKIA-Aktie vor der Volatilität schützt, die in den wettbewerbsintensiveren und preissensibleren Schwellenmärkten häufig zu beobachten ist.
Warum die Nvidia-Partnerschaft für NOKIA bedeutend ist
Schließlich ist vielleicht der spannendste langfristige Katalysator Nokias $1 Milliarde schwere Partnerschaft mit Nvidia, die sich auf AI-RAN (Radio Access Network)-Technologie konzentriert.
Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, Mobilfunkmasten in dezentrale KI-Rechenzentren zu verwandeln, sodass die Verarbeitung am „Edge“ des Netzwerks stattfinden kann.
Die BofA ist der Ansicht, dass der Markt das Umsatzpotenzial dieser Allianz drastisch unterschätzt, während 6G in die Konzeptionsphase eintritt.
Wong schloss, die Partnerschaft „bestätige Nokias technische Kompetenz“ und fügte hinzu, dass „die Zusammenarbeit mit dem weltweit wichtigsten Chiphersteller sicherstellt, dass Nokia in den nächsten zehn Jahren an der technologischen Spitze bleibt, wo sich KI und Konnektivität überschneiden.“
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