Lloyds-Aktie schießt nach oben: Warum noch Luft nach oben bleibt
KI-Sentiment: 78/100 Bullisch
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LLOY kaufen. These: Die restriktive Haltung der BoE hält die Nettozinsmargen in der Expansion, während das Kriegsrisiko im Iran für Lloyds weitgehend keinen direkten Einfluss hat; die Unterbewertung europäischer Banken plus eine breitere Risikoaufhellung im FTSE unterstützt eine Neubewertung. Kurzfristiger Katalysator ist der Q1-Bericht nächste Woche (NII hält sich; Wertberichtigungen gefährden die Ergebnisse nicht). Technische Bestätigung: Ausbruch über den Widerstand der fallenden Keil-Formation, ADX steigt, Kurs über 50-/100-Tage-EMA; Aufwärtspotenzial bis ca. 112p.
Kernrisiko: Die BoE schwenkt auf eine dovishere (zinsfreundlichere) Haltung um (Zinssenkungen früher als erwartet) und drückt Lloyds’ Nettozinsmarge, was die Ertrags- und technische Ausgangslage untergräbt.
Leerverkauf der schwächeren europäischen Bankennachzügler gegenüber LLOY (Pair-Trade: short ein Index-Proxy wie iShares MSCI Europe Financials ETF (EUFN) oder einen Korb von Banken mit hoher Duration/FX-Exponierung; long LLOY). These: Der Markt diskontiert europaweite Risiken übermäßig, aber Lloyds’ nationale Refinanzierung und begrenzte internationale Exponierung machen es zu einem klareren Nutznießer einer anhaltend restriktiven Politik; bleibt die Inflation hartnäckig, sollte sich der relative Margenvorteil ausweiten.
Kernrisiko: Ein systemischer Schock im europäischen Bankensektor (Kreditverluste/Liquidität) trifft alle Banken, treibt die Korrelation auf 1 und vernichtet den Relative-Value-Vorteil.
- Der Lloyds-Aktienkurs ist auf den höchsten Stand seit Februar gestiegen.
- In Großbritannien wird erwartet, dass die Inflation weiter steigt, was es der BoE erschwert, die Zinsen zu senken.
- Analysten erwarten, dass die kommenden Ergebnisse zeigen werden, dass das Umsatzwachstum anhielt.
Der Lloyds-Aktienkurs hat eine starke Erholung hingelegt und nähert sich allmählich seinem Jahreshoch, da britische Aktien sich der breiteren Börsenrally anschließen. Die Aktie stieg auf 103p, deutlich über dem Jahres-Tief von 85p, und die Anzeichen deuten darauf hin, dass der Aufwärtstrend noch Spielraum hat.
Lloyds-Bank-Aktie zieht an, da Katalysatoren aufgetaucht sind
Die LLOY-Aktie hat in den vergangenen Wochen eine starke Erholung gezeigt, als Anleger die Auswirkungen des anhaltenden Kriegs im Iran auf britische Banken bewerteten.
Analysten gehen davon aus, dass diese Banken nicht direkt betroffen sein werden. Zum einen ist Lloyds weitgehend national tätig und hat nur geringe Geschäftsaktivitäten in anderen Ländern.
Gleichzeitig hat der Krieg Inflationsängste ausgelöst, sodass die Bank of England möglicherweise keine Zinssenkungen vornimmt, wie einige Analysten erwartet hatten.
Die jüngsten Daten zeigten, dass die Verbraucherinflation des Landes im Februar über der Schlüsselmarke von 3% blieb, und Analysten gehen davon aus, dass dieser Wert aufgrund steigender Energiekosten auf 5% steigen wird.
Banken wie Lloyds und NatWest profitieren, wenn die Bank of England eine restriktive Haltung beibehält. Höhere Zinssätze vergrößern die Spanne zwischen den Zinsen, die das Institut an Einleger zahlt, und denen, die es aus Krediten erhält.
Das Unternehmen zog zudem an, als Anleger begannen, das Nachgeben bei europäischen Bankaktien zu kaufen, die nach dem jüngsten Rücksetzer von den meisten Analysten als deutlich unterbewertet angesehen werden.
Außerdem entspricht die anhaltende Rally der LLOY-Aktie der breiteren Marktentwicklung, wobei der FTSE 100 Index nahe seinem Allzeithoch notiert.
Sie wurde auch durch die jüngsten Ergebnisse der größten US-Banken wie JPMorgan und Goldman Sachs gestützt.
Der nächste wichtige Katalysator für den LLOY-Kurs sind die Ergebnisse für das erste Quartal, die nächste Woche veröffentlicht werden.
City-Analysten gehen davon aus, dass das Geschäft des Unternehmens im ersten Quartal weiterhin gut lief. Das jüngste Konsenspapier zeigt, dass der Durchschnittsschätzwert für die Nettozinserträge im ersten Quartal bei £3,55 Mrd. lag gegenüber £3,52 Mrd. im vierten Quartal.
Analysten erwarten, dass das Nettoergebnis auf £4,802 Mrd. gestiegen ist, während der zugrunde liegende Gewinn leicht auf £1,8 Mrd. zurückging, bedingt durch einen Anstieg der Wertberichtigungen um £388 Mio.
Das Unternehmen wird weiterhin Mittel an die Anleger zurückführen, wobei das Management anstrebt, die CET-1-Quote von zuvor 13,5% auf 13% zu senken.
Am wichtigsten ist, dass Analysten glauben, dass Lloyds weiteres Wachstumspotenzial hat. So wird beispielsweise geschätzt, dass der Jahresgewinn in diesem Jahr von £4,7 Mrd. im Vorjahr auf £6,25 Mrd. ansteigen wird. Für 2028 wird ein Anstieg auf £7,72 Mrd. erwartet.
Technische Analyse des LLOY-Kurses
Lloyds-Aktienkursdiagramm | Quelle: TradingView
Die anhaltende Rally des LLOY-Kurses entspricht unserer jüngsten Prognose, in der wir auf die sich bildende fallende Keil-Formation hingewiesen haben, ein typisches bullishes Umkehrsignal in der technischen Analyse. Der Kurs hat nun die obere Begrenzung der Keil-Formation durchbrochen und bestätigt damit die Aussichten.
Gleichzeitig ist der Average Directional Index (ADX) stark angestiegen, ein Hinweis darauf, dass die bullishe Dynamik anhält. Er liegt zudem über dem 50-Tage- und 100-Tage-Exponential Moving Average (EMA).
Daher dürfte die Aktie weiter steigen, wobei die Bullen das Jahreshoch von 112p anpeilen, das rund 8,2% über dem aktuellen Niveau liegt.
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