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ABB hebt 2026-Ausblick an: Das treibt den 5%-Aktienanstieg

ABB hebt 2026-Ausblick an: Das treibt den 5%-Aktienanstieg
Devesh Kumar
22. Apr. 2026, 07:38 AM

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ABB (NYSE: ABB)

Kaufen. Q1-Umsatz +18% auf $8.73B über den Erwartungen; Margen haben sich über die Divisionen ausgeweitet, und die Umsatzprognose für 2026 wurde auf hohes einstelliges / niedriges zweistelliges Wachstum angehoben bei vergleichbarem Wachstum von 6–9%. Katalysator ist eine dauerhafte Nachfrage nach Energie- und Automatisierungslösungen für KI-Rechenzentren, die das Power Grids-Geschäft speist, zusätzlich zur anhaltenden Stärke in Mobility/Smart Buildings und Healthcare. These: ABB steigert Wachstum sowohl durch Volumen als auch durch Preise, während die KI-Infrastruktur-CAPEX robust bleibt.

Kernrisiko: Wenn die CAPEX für KI-Rechenzentren nachlässt oder ABBs Auftragseingang zurückgeht, drohen Margenkompression und eine Zurücknahme der Prognose.

Schneider Electric (EPA: SU)

Kaufen. Sekundärer Nutznießer: ABBs Aufwärtssignal deutet auf eine breite Beschleunigung der Investitionen in Elektrifizierung und Automation im Zusammenhang mit KI-Infrastruktur hin. Schneider ist ein direkter Peer im Energiemanagement und in der industriellen Automatisierung; sollten die Power Grids-Nachfrage bei ABB real sein, werden Kunden die elektrische Verteilung, Energieüberwachung und Automatisierungs-Rollouts in denselben Projekten ausweiten – was Schneiders Auftragsbestand und Serviceanteil erhöhen würde.

Kernrisiko: Kunden verschieben oder stufen KI-Energie-/Automatisierungsprojekte neu ein, sodass die Auftragsbücher der Wettbewerber trotz ABBs Überperformance zurückbleiben.

  • ABB-Umsatz im Q1 steigt um 18% auf $8.73 billion und übertrifft Schätzungen.
  • Die Nachfrage von KI-Rechenzentren treibt die Outperformance der Power Grids-Einheit an.
  • 2026-Ausblick angehoben auf hohes einstelliges bis niedriges zweistelliges Wachstum.

Der Schweizer Technologiekonzern ABB hat am Mittwoch seinen Umsatz-Ausblick für 2026 angehoben, nachdem er einen stärker als erwarteten Anstieg des Umsatzes im ersten Quartal meldete, angetrieben durch eine stark gestiegene Nachfrage von Rechenzentren zur Verarbeitung von Daten für künstliche Intelligenz.

ABB teilte mit, dass der Quartalsumsatz um 18% auf $8.73 billion stieg und damit die durchschnittliche Analystenschätzung von $8.25 billion übertraf.

Das operative Ergebnis übertraf ebenfalls die Prognosen und stärkte das Vertrauen in die Wachstumsperspektive des Unternehmens für die zweite Jahreshälfte.

"Wir sind mit einem starken Jahresbeginn gestartet, dank eines insgesamt unterstützenden Marktumfelds und verbesserter Geschäftsergebnisse", sagte CEO Morten Wierod in einer Erklärung.

Nachfrage bleibt in allen Bereichen stabil

Das Unternehmen erklärte, die Gesamtnachfrage sei das Quartal über robust geblieben.

Das Momentum in Mobility und Smart Buildings blieb stark, während Healthcare und Life Sciences ihren Wachstumskurs fortsetzten.

Die Margen weiteten sich in allen Divisionen, getrieben durch eine Kombination aus höheren Volumina, operativen Verbesserungen und selektiver Preissetzung.

Rechenzentren, die KI unterstützen, trugen maßgeblich zur Outperformance der Geschäftseinheit Power Grids von ABB bei, fügte das Unternehmen hinzu, und unterstreichen, wie Infrastrukturinvestitionen im Zusammenhang mit generativer KI für Industriekonzerne zu einem bedeutenden Umsatztreiber werden.

Prognose angehoben

ABB teilte mit, man erwarte nun für 2026 einen Umsatzanstieg im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich und habe damit seine frühere Guidance für vergleichbares jährliches Umsatzwachstum von 6%-9% geringfügig angehoben.

Der angehobene Ausblick spiegele anhaltend unterstützende Marktentwicklungen und eine stärkere Margenentwicklung in allen Divisionen wider.

"Da wir weiterhin in einem gesunden Tempo unsere Wachstums- und Margenpläne umsetzen, werden wir ein gleichmäßig hohes Investitionstempo beibehalten, um weiteres Wachstum voranzutreiben und die operative Effizienz zu verbessern", erklärte ABB.

Marktresilienz trotz geopolitischer Gegenwinde

Berichten zufolge war ABB bereit, seine Umsatzprognose für 2026 aufgrund starker Marktbedingungen anzuheben, insbesondere im Bereich der Dateninfrastruktur, die dem wachsenden Bedarf an der Verarbeitung von KI-Workloads dient.

Trotz anhaltender geopolitischer Spannungen — darunter der Konflikt im Nahen Osten und die Unsicherheit in der US-Handelspolitik — blieben die breiteren Marktbedingungen laut Reuters resilient.

Die Ergebnisse von ABB deuten darauf hin, dass die industrielle Nachfrage nach Energie- und Automatisierungsinfrastruktur zumindest vorerst weitgehend von makroökonomischen Turbulenzen abgeschirmt ist.