Michael Burry hat gerade Microsoft-Aktien aufgestockt: Sollten Sie das auch tun?
KI-Sentiment: 78/100 Bullisch
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MSFT kaufen. Burry bezeichnet es nach den Guidance-Schocks von Wettbewerbern als eine „bombed-out“-Softwareperle, und die Aktie liegt weiterhin über ihren 20- und 50-Tage-Durchschnitten. Der Kernkatalysator ist, dass Unternehmens-KI von Testphasen zur breiten Implementierung übergeht: TD Cowen erwartet, dass die CAGR des Office 365 Commercial Cloud-Geschäfts bis Ende des Jahrzehnts auf 15 % steigt, und prognostiziert starke Upgrade-Absichten in den nächsten 12–18 Monaten, bedingt durch Copilot-Bundles (E7) und Copilot Cowork. Auch die Optionsmärkte zeigen vor den Zahlen eine bullishe Tendenz (niedriges Put-to-Call-Verhältnis), was Aufwärtspotenzial stützt, falls die Ergebnisse auch nur solide ausfallen.
Kernrisiko: Die Monetarisierung von Copilot/AI bei Microsoft enttäuscht im Q3 (langsamere Enterprise-Upgrades, schwächere Margen) und bricht die Narrative vom erfolgreichen AI-Rollout.
Kaufen Sie einen kurz vor den Zahlen liegenden Upside-Call-Spread auf MSFT (z. B. Kauf des $443-Calls vom 1. Mai und Verkauf eines Calls mit höherem Strike). Das Setup basiert auf der bullischen Optionsneigung vor den Zahlen und der Marktbepreisung eines Post-Results-Pops (oberes Kursniveau rund $443). Damit zielt man auf die Bewegung ab, ohne für eine große, unbegrenzte Prämie zu zahlen.
Kernrisiko: Die Quartalszahlen sind in Ordnung, aber die Guidance ist vorsichtig, was zu einem starken Rückgang der impliziten Volatilität (IV) führt und die Aktie unterhalb des Break-even des Spreads zum Stillstand kommt.
- Michael Burry hat eine neue Position in Microsoft-Aktien aufgebaut.
- Darum ist der „Big Short“-Investor bei MSFT zuversichtlich.
- Optionspreise deuten auf eine positive Bewegung nach den Quartalszahlen hin.
Microsoft (NASDAQ: MSFT) baut am 24. April seine Kursgewinne aus, nachdem „Big Short“-Investor Michael Burry eine neue Position beim Tech-Titan offenbart hat, während KI-getriebener Druck weiterhin auf Technologiewerten lastet.
Diese prominente Unterstützung kommt nur Tage bevor MSFT seine Q3-Zahlen vorlegen soll.
Der Konsens sieht vor, dass der Riese $4,07 je Aktie bei einem Umsatz von $81,4 Mrd. erzielt, ein Anstieg von 16 % gegenüber dem Vorjahr.
Vor dem Quartalsbericht hat die Microsoft-Aktie einen deutlichen Lauf hingelegt – aktuell rund 18 % über ihrem jüngsten Tief.
Burrys bullische Sicht auf die Microsoft-Aktie
Burry bezeichnete MSFT-Aktien in einem Substack-Beitrag am Donnerstag als eine „bombed-out“-Gelegenheit im Softwarebereich.
Seiner Ansicht nach ist die jüngste Schwäche bei Unternehmen wie Microsoft, ausgelöst durch enttäuschende Prognosen von Wettbewerbern wie ServiceNow und IBM, ein klassischer Fall von Marktüberreaktion und stellt daher eine Chance für langfristige Anleger dar.
„Ich habe keine Software-Aktien verkauft“, erklärte Burry – und bemerkte, dass zwar einige Unternehmen tatsächlich gefährdet seien, er Microsoft aber „forensisch“ analysiert habe und davon überzeugt ist, dass das Unternehmen über einen Burggraben verfügt, um zu florieren.
Auch aus technischer Sicht liegt MSFT deutlich über seinen 20- und 50-Tage-Durchschnittswerten (MAs), was bestätigt, dass der jüngste Rücksetzer die Bullen nicht vollständig aus der Position geworfen hat.
TD Cowen sieht erhebliches weiteres Aufwärtspotenzial für MSFT-Aktien
Analysten von TD Cowen stimmen Burrys konstruktiver Sicht auf Microsoft-Aktien ebenfalls zu.
Am Freitag bestätigte die Investmentfirma ihr „Buy“-Rating für das an der Nasdaq gelistete Unternehmen und setzte ein Kursziel von $540, was ein Potenzial von fast 30 % gegenüber dem aktuellen Niveau signalisiert.
In ihrer Research-Notiz führten die Analysten ihre positive Haltung vor allem auf die steiler werdende Adoptionskurve des Microsoft 3665 Copilot zurück.
TD Cowen hob seine Prognose für die jährliche Wachstumsrate (CAGR) des Office 365 Commercial Cloud-Geschäfts bis zum Ende dieses Jahrzehnts auf 15 % an – zuvor 13,5 %.
Laut ihren Experten tritt die generative KI-Adoption in eine „kritische zweite Phase“ ein, in der Unternehmenskunden von Experimenten zur großflächigen Implementierung übergehen.
Ihre proprietären Umfragedaten zeigen starke Upgrade-Absichten in den nächsten 12 bis 18 Monaten, angetrieben vom neuen E7-Bundle und der Veröffentlichung von Copilot Cowork.
Wohin Optionsdaten Microsoft als Nächstes weisen
Im Vorfeld der Q3-Ergebnisveröffentlichung von Microsoft zeigt auch die Optionspreisbildung eine bullische Schieflage.
Das Put-to-Call-Verhältnis für am 1. Mai auslaufende Kontrakte liegt derzeit bei 0,32, wobei das obere Kursniveau bei $443 festgesetzt ist, was darauf hindeutet, dass die MSFT-Aktie unmittelbar nach den Zahlen mehr als 5 % höher gehandelt werden könnte.
Erwähnenswert ist außerdem, dass diese Magnificent-7-Aktie derzeit mit einem Forward-Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von etwa 26x gehandelt wird, was für einen KI-Nutznießer keineswegs teuer ist.
Microsoft Corp zahlt derzeit außerdem eine kleine Dividendenrendite von 0,87 %, was sie als langfristige Anlage im Jahr 2026 noch attraktiver macht.
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