USA und China führen „konstruktive“ Handelsgespräche vor Trump‑Xi‑Gipfel

USA und China führen „konstruktive“ Handelsgespräche vor Trump‑Xi‑Gipfel
Utkarsh Roshan
30. Apr. 2026, 17:47 PM

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Die Gespräche sind „konstruktiv“ und darauf ausgerichtet, Differenzen zu managen, was die Wahrscheinlichkeit neuer US‑Exportbeschränkungen vor dem Trump–Xi‑Gipfel verringert. Das ist ein direkter Rückenwind für US‑Chip-Equipment- und Fertigungszulieferketten. Kaufen Sie SOXX für eine breite Exponierung gegenüber Unternehmen, die von einer möglichen Deeskalation der chinesischen Technologieeinschränkungen profitieren.

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Trotz der Gespräche hebt der Artikel „ernste Besorgnis“ über die jüngsten restriktiven US‑Maßnahmen und die anhaltenden chinesischen Gegenmaßnahmen hervor, die Versuche zur Verlagerung von Lieferketten untergraben könnten. Das hält das Politikrisiko hoch und begrenzt das Aufwärtspotenzial für chinesische Internet- und Konsumplattformen, die an regulatorische und handelsbedingte Reibungen gebunden sind. Verkaufen Sie KWEB vor dem Gipfel.

Kernrisiko: Ein konkretes, marktbewegendes Abkommen (oder ein klarer Rückzug) bei Handelsbeschränkungen stärkt das Wachstumssentiment für China und treibt KWEB deutlich an.

  • USA und China führen per Videoanruf „konstruktive“ Handelsgespräche.
  • Beide Seiten wollen Differenzen vor dem Trump–Xi‑Gipfel managen.
  • Spannungen aufgrund von Handelsbeschränkungen, Energiefragen und Lieferketten halten an.

Hochrangige Beamte aus den USA und China führten nach Angaben Pekings „offene, tiefgehende und konstruktive“ Gespräche zu Handels- und Wirtschaftsfragen.

Beide Seiten wollen die Beziehungen vor einem geplanten Treffen der Staats- und Regierungschefs im nächsten Monat stabilisieren.

Laut dem chinesischen Staatsender CCTV sprach He Lifeng am Donnerstag per Videoanruf mit dem US-Finanzminister Scott Bessent und dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer.

Fokus: Umgang mit Differenzen

Den Gesprächen zufolge ging es darum, „wirtschaftliche und handelsbezogene Fragen von gemeinsamem Interesse ordnungsgemäß zu lösen und die pragmatische Zusammenarbeit zu erweitern“, berichteten chinesische Staatsmedien.

Während die chinesische Seite „ernste Besorgnis über die jüngsten restriktiven US-Handelsmaßnahmen“ äußerte, vereinbarten beide Seiten, die Zusammenarbeit zu verstärken.

Das Treffen folgt auf frühere persönliche Gespräche, die im März in Paris stattfanden, und liegt Wochen vor dem erwarteten Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping Mitte Mai.

Fragile Stabilität vor dem Gipfel

Die Beziehungen zwischen Washington und Peking blieben in den letzten Monaten relativ stabil, nachdem im vergangenen Oktober während der Gespräche in Busan, Südkorea, eine Handelsruhe erzielt worden war, nach einer längeren Periode eskalierender Zölle, die durch US-Handelsmaßnahmen ausgelöst worden war.

Dennoch bestehen weiterhin zugrunde liegende Spannungen. Beide Länder haben Maßnahmen ergriffen, um ihre Verhandlungspositionen vor dem erwarteten Gipfel zu stärken.

Die Vereinigten Staaten haben Beschränkungen für Lieferungen wichtiger Technologien an chinesische Firmen verhängt, darunter eines ihrer führenden Chipunternehmen, während China Handelsmaßnahmen eingeführt hat, die nach Ansicht von Analysten die US-Bemühungen untergraben könnten, die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu verringern.

Die Gespräche finden zudem vor dem Hintergrund breiterer geopolitischer Herausforderungen statt, einschließlich des anhaltenden Konflikts mit Iran, der zusätzliche Unsicherheit in den globalen Energiemärkten und Lieferketten geschaffen hat.

Trotz dieses Drucks signalisierten beide Seiten laut CCTV die Bereitschaft, „die gesunde, stabile und nachhaltige Entwicklung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und den USA“ zu fördern.

Jüngste Kritik unterstreicht Spannungen

Anfang dieses Monats kritisierte Bessent öffentlich Chinas Vorgehen im Nahostkonflikt und warf Peking vor, durch das Horten von Öl und die Einschränkung von Exporten bestimmter Güter als „unzuverlässiger globaler Partner“ zu handeln.

Er sagte, er habe diese Bedenken direkt bei chinesischen Beamten vorgebracht, betonte jedoch, dass die Kommunikation zwischen den beiden Ländern intakt bleibe.

„Ich denke, die Botschaft des Besuchs lautet Stabilität. Seit letztem Sommer herrscht große Stabilität in der Beziehung; das strahlt von oben nach unten aus“, sagte Bessent. „Ich denke, Kommunikation ist der Schlüssel.“

Bessent zog auch Parallelen zwischen Chinas aktuellem Verhalten und seinem Verhalten während früherer globaler Ereignisse, einschließlich der COVID-19-Pandemie und Streitigkeiten über Exporte seltener Erden.

Die jüngsten Gespräche deuten darauf hin, dass beide Seiten versuchen, Spannungen zu steuern und zugleich einen Rahmen für Zusammenarbeit vor dem Trump–Xi-Treffen zu erhalten.

Obwohl erhebliche Differenzen bestehen, deutet die Betonung von Dialog und Stabilität auf ein gegenseitiges Interesse hin, eine weitere Eskalation zu vermeiden, zumal sich wirtschaftlicher und geopolitischer Druck weiterentwickelt.