Josh Brown hat nur noch einen Software-Titel in seiner 'Top-Aktien'-Liste
KI-Sentiment: 78/100 Bullisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
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Kaufen ZM. These: Der Markt bewertet die in Zooms Anthropic-Beteiligung eingebettete KI-Option zu niedrig (potenziell deutlich höher als die ursprünglichen ~$51M), während Zooms Netto-Cash-Stärke (etwa $7.8B an Barmitteln/handelbaren Wertpapieren, keine langfristigen Schulden) und steigender Free Cash Flow aggressive Rückkäufe stützen. Die Aktie ist zudem in einen echten Aufwärtstrend übergegangen: Rückeroberung der 200-Tage-MA, Ausbruch über $100 bei Volumen und Aufbau eines Unterstützungs-„Bodens“ um die konvergente 50/200-Tage-Zone (~$83).
Kernrisiko: Das IPO-/Bewertungsnarrativ von Anthropic gerät ins Stocken oder der Wert der Beteiligung realisiert sich nicht, wodurch der Aufwärtskatalysator entfällt, während die makroökonomische Multiple-Bereinigung den Softwaresektor weiter unter Druck setzt.
Mehr ZM kaufen, gezielt wegen des Momentum bei Kapitalrückflüssen. Der Artikel hebt eine Erweiterung des Rückkaufprogramms um etwa ~$1B sowie eine starke Liquidität hervor; in einer Bewertungsbereinigung führt das dazu, dass das Free Float sich verringert und die Aktie mechanisch gestützt wird, sobald die Gewinnerwartungen stabilisieren. Kombiniert man dies mit dem technischen Setup, ist der RSI zwar hoch, aber die dichte Unterstützung nahe ~$83 liefert eine klare Linie, an der die Aufwärtstrend-These scheitert.
Kernrisiko: Das Management stellt Rückkäufe ein oder drosselt sie (oder die Liquidität verschlechtert sich), sodass die Aktie ihre wichtigste kurzfristige Unterstützung verliert, während die Bewertungsbereinigung weitergeht.
- Josh Brown bleibt bei Zoom Communications Inc. positiv gestimmt.
- Der Ritholtz-CEO erläuterte die Gründe in einem aktuellen Research-Bericht.
- Die ZM-Aktie notiert bereits auf einem 52-Wochen-Hoch von etwa $106.
US-Softwareaktien haben Anfang 2026 eine heftige Bewertungsbereinigung erlitten.
Anhaltende Inflationsdaten und verschobene Zinserwartungen, insbesondere vor dem Hintergrund des Iran-Konflikts, haben die erwarteten Multiplikatoren stark zusammengepresst und Anleger dazu veranlasst, sich aus hochvolatilen Cloud-Titeln zu drehen.
Trotzdem hat Ritholtz-CEO Josh Brown nicht bei allen aufgegeben. Es gibt noch ein verstecktes Juwel, auf das er weiterhin positiv gestimmt ist – Zoom Communications Inc (NASDAQ: ZM).
Hier sind Browns drei Hauptgründe, konstruktiv gegenüber den Aktien von ZM zu bleiben, die bereits auf einem 52-Wochen-Hoch notieren.
Anthropic-Investment: wichtiger Positivfaktor für Zoom-Aktien
Josh Browns Einschätzung der Zoom-Aktie stützt sich teilweise auf den bislang unterschätzten Wert der strategischen Beteiligung des Unternehmens am KI-Forschungslabor Anthropic.
Im Jahr 2023 investierte der Corporate-Venture-Arm des Unternehmens rund 51 Millionen USD (ca. 44,5 Millionen €) in Anthropic, eine Beteiligung, die Wall-Street-Analysten heute auf bis zu 4 Milliarden USD (ca. 3,5 Milliarden €) schätzen könnten.
Und das dürfte vermutlich noch nicht das Ende sein. Aktuelle Berichte deuten darauf hin, dass Anthropic die Voraussetzungen für einen Börsengang (IPO) mit einer Bewertung von mehr als 900 Mrd. $ schafft, möglicherweise bereits im Oktober 2026.
Damit könnte es OpenAI als wertvollstes privates KI-Unternehmen überholen – was Zoom Communications als wachstumsstarkes, von KI gehebtes Investment deutlich attraktiver machen würde.
Bilanzstärke macht ZM-Aktien attraktiv
In einem restriktiven makroökonomischen Umfeld, in dem steigende Zinskosten die Profitabilität verlustreicher Softwarewerte weiter schmälern, erscheint die ZM-Aktie aufgrund des robusten Liquiditätsprofils des Unternehmens attraktiv.
Zoom beendete sein Geschäftsjahr 2026 mit beeindruckenden 7,8 Milliarden USD (ca. 6,8 Milliarden €) an Barmitteln und handelbaren Wertpapieren – bei keinerlei langfristigen Schuldenverpflichtungen.
Das half dem an der Nasdaq notierten Unternehmen, beeindruckende 1,9 Milliarden USD (ca. 1,7 Milliarden €) an Free Cash Flow für das Gesamtjahr zu erwirtschaften, was einem Anstieg von 6,4% gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Das Management von ZM setzt dieses Kapital aggressiv zur Steigerung des Shareholder Value ein – das Unternehmen erweiterte im November 2025 sein Rückkaufprogramm um satte 1 Milliarden USD (ca. 872,3 Millionen €).
Das ist Browns zweiter Grund, gegenüber Zoom Communications weiterhin positiv eingestellt zu bleiben.
Technische Indikatoren sprechen für eine Investition in Zoom Communications
Schließlich hat sich das technische Profil der ZM-Aktie dramatisch gewandelt, von einem „unordentlichen“ Nachzügler, der vom SAASmageddon-Ausverkauf getroffen wurde, hin zu einem Momentum-Leader.
Nachdem sie im Februar ihre 200-Tage-Durchschnittslinie (MA) durchbrochen hatte, fiel die Aktie zunächst nahe $74 auf ein Tief, bevor sie eine starke Erholung startete, die in einem Ausbruch über die „psychologisch bedeutsame“ Marke von $100 gipfelte.
Diese Bewegung, getragen von signifikantem Volumen, hat den Relative Strength Index (RSI) von Zoom auf 77 getrieben und signalisiert damit kräftigen Kaufdruck.
Entscheidend ist, dass sich die 50- und 200-Tage-MAs um etwa $83 angenähert haben und so eine dichte Unterstützungszone bilden.
Laut Josh Brown stellt diese Zone den entscheidenden Wendepunkt dar, um das Risiko in dem neu bestätigten Aufwärtstrend des in San Jose ansässigen Zoom Communications Inc. zu definieren.
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