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Dow-Futures steigen um 120 Punkte: 5 Dinge vor Handelsstart

Dow-Futures steigen um 120 Punkte: 5 Dinge vor Handelsstart
Devesh Kumar
07. Mai 2026, 11:51 AM

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USOIL (WTI)

Kauf von WTI-Exposure (z. B. USOIL ETF), da die Iran-US-Gespräche die Wahrscheinlichkeit einer Wiederöffnung der Straße von Hormus und eines anhaltenden Rohölrückgangs erhöhen, den Inflationsdruck mindern und Risikoanlagen stützen. Dies verschafft der Fed zudem mehr Spielraum für Geduld, was tendenziell zyklische Werte und Tech-Multiples hebt.

Kernrisiko: Gespräche stocken oder der Zugang zur Straße von Hormus verbessert sich nicht, wodurch die Ölpreise wieder anziehen und Inflationsängste neu entfacht werden.

Disney (DIS)

Kauf von DIS nach dem starken Ergebnis (revenue $25B; EPS $1.57; shares up ~7.5%), da es die Erholung bei Freizeitparks und Streaming bestätigt und als hochwertiges Earnings‑Momentum‑Signal dient, während die breitere S&P-Beat-Rate ungewöhnlich stark ist. Belohnt der Markt Gewinne, sollte DIS weiter neu bewertet werden.

Kernrisiko: Die Prognosen enttäuschen in der nächsten Welle (Streaming/Parks) oder makroökonomische Daten (Jobs) lösen ein breit angelegtes De-Risking aus, das unternehmensspezifische Stärke überlagert.

  • US-Futures steigen, da S&P 500, Nasdaq und Dow auf einen festeren Handelsstart hindeuten.
  • Iran‑US‑Gespräche und fallende Ölpreise heben das globale Marktsentiment.
  • Anleger konzentrieren sich nun auf die US-Arbeitsmarktdaten, die den Ausblick für die Fed-Politik lenken könnten.

US-Aktien-Futures deuteten am Donnerstag auf einen festeren Handelsstart hin, wobei alle drei führenden Indexkontrakte vor der New Yorker Sitzung in der Gewinnzone notierten.

S&P 500- und Nasdaq-100-Futures stiegen leicht, während die Dow-Futures in den frühen Handelsstunden um etwa 120 Punkte bzw. rund 0,24 % zulegten.

Der Anstieg wurde von einem Zusammentreffen mehrerer Faktoren gestützt: einer beginnenden diplomatischen Öffnung zwischen Washington und Teheran, einem deutlichen Rückgang der Rohölpreise und einer Berichtssaison, die weiterhin die Erwartungen an der Wall Street übertrifft.

Zudem bereinigten Anleger ihre Positionen vor den am Freitag erwarteten, genau beobachteten US-Arbeitsmarktdaten, deren Veröffentlichung die Überlegungen der Federal Reserve zum Tempo und Zeitpunkt möglicher künftiger Zinsentscheidungen beeinflussen könnte.

5 Dinge, die Sie vor Handelsbeginn an der Wall Street wissen sollten

1. Iran-US-Gespräche rücken näher an eine Einigung

Teheran bestätigte am Mittwoch, dass es einen US-Friedensvorschlag prüft, der laut Beamten, die die BBC briefeten, auf einem einseitigen Memorandum of Understanding beruht.

Das Dokument sähe die schrittweise Wiederöffnung der Straße von Hormus vor — eine zentrale Route für weltweite Öltransporte — sowie die Aufhebung einer US-Seeblockade gegen wichtige iranische Häfen; Gespräche über Teherans Nuklearprogramm sollten in späteren Phasen folgen.

Iran hat den Vorschlag nicht angenommen, doch die Bereitschaft, die Bedingungen zu prüfen, stellt eine bedeutende Änderung des Tons dar.

2. Öl fällt stark und lindert den Inflationsdruck

Die Aussicht auf wiederhergestellten Zugang zur Straße von Hormus hat die Rohölpreise sinken lassen und verschafft einer Wirtschaft, die seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten Ende Februar mit hohen Energiekosten zu kämpfen hat, eine gewisse Entlastung.

Sinkende Ölpreise schlagen relativ schnell auf die Verbraucherinflation durch und könnten, falls sie anhalten, der Federal Reserve mehr Spielraum für Zinsentscheidungen verschaffen.

Allerdings mahnte der Präsident der Fed von Chicago, Austan Goolsbee, zur Vorsicht und sagte, die Inflation sei "noch weit entfernt" vom 2%-Ziel der Fed.

3. Berichtssaison bleibt außergewöhnlich stark

Etwa 71 % der S&P 500-Unternehmen haben für das jüngste Quartal berichtet; rund 84 % lagen über den Analystenerwartungen – eine Ausschlagrate, die den historischen Durchschnitt deutlich übertrifft.

Technologie- und KI-nahe Titel haben den Anstieg angeführt; Alphabet, Amazon und Meta lieferten allesamt Ergebnisse, die die Konsensschätzungen übertrafen.

4. Disney schießt nach oben; McDonald's, Gilead und Airbnb stehen an

Walt Disney gehörte in den frühen Handelszeiten zu den auffälligsten Gewinnern, wobei die Aktien zeitweise um bis zu 7,5 % stiegen, nachdem die Entertainment-Gruppe einen Quartalsumsatz von $25 billion und bereinigte Gewinne je Aktie von $1.57 meldete, ein Anstieg von 7 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Ergebnisse unterstrichen die anhaltende Erholung bei Freizeitparks und im Streaming.

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf eine zweite Berichtswelle am Donnerstag, da McDonald's, Gilead Sciences und Airbnb ihre Zahlen veröffentlichen sollen.

5. Arbeitsmarktdaten sind die Dreh- und Angelpunkte der Sitzung

Die US-Daten zu den Nonfarm-Payrolls, die am Freitag erwartet werden, stellen die wichtigste planmäßige Veröffentlichung der Woche dar.

Ein zu schnelles Abkühlen des Arbeitsmarkts könnte die Befürchtungen einer Wachstumsverlangsamung neu entfachen; bleibt er dagegen zu robust, könnte dies die Argumentation für eine verlängerte Zinspause festigen.