Warren Buffetts Lieblingsaktien: Kaufen und für immer halten

Warren Buffetts Lieblingsaktien: Kaufen und für immer halten
Sayantan Sarkar
21. Mai 2026, 12:41 PM

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Invezz
Apple kaufen (AAPL)

Berkshires größte Beteiligung entspricht dem „Forever“-Playbook: ein klebriges iPhone‑Ökosystem, ein wachsender Services‑Anteil und massive Rückkäufe, die die Aktienzahl kontinuierlich reduzieren. Das Setup liefert dauerhafte Cashgenerierung plus Kapitalrückführungen, nicht kurzfristigen Tech‑Hype. Hauptrisiko: ein anhaltender Nachfragerückgang beim iPhone kombiniert mit stagnierendem Services‑Wachstum, wodurch Rückkäufe verlangsamt werden müssen und die langfristigen Renditen gedrückt werden.

Kernrisiko: iPhone-/Services‑Wachstum bricht jahrelang ein, wodurch der Cashflow schrumpft und Rückkäufe schwächer werden.

American Express kaufen (AXP)

AmEx ist die Buffett‑typische finanzielle Festung: Premiummarke, starke Kundenbindung und ein Geschäftsmodell, das Netzwerkskaleneffekte mit Gebühren‑ und Zinserträgen verbindet. Digitale Zahlungen wirken als Rückenwind, doch der Vorteil liegt in AmEx' Fähigkeit, höherwertige Kunden und Händlerbeziehungen zu halten. Hauptrisiko: ein Anstieg der Kreditausfälle (Rezession oder Fehler im Underwriting) und regulatorischer Druck auf Interchange‑Gebühren, der die Ertragskraft erheblich schwächt.

Kernrisiko: Kreditausfälle steigen stark an und Gebühren- sowie regulatorischer Druck reduzieren die Profitabilität dauerhaft.

  • Beteiligungen an Apple, AmEx und Coca‑Cola bleiben Berkshires größte langfristige Wetten.
  • Berkshires größte Beteiligung, Apple, wird auf fast 68 Mrd. USD geschätzt.
  • Buffetts Philosophie der „Forever“-Aktien leitet weiterhin Anleger.

Warren Buffetts Berkshire Hathaway stützt sich weiterhin auf drei Eckpfeilerbeteiligungen — Apple, American Express und Coca‑Cola — als langfristige Investments, die seine Philosophie der „Forever“-Aktien verkörpern, so The Motley Fool

Diese Unternehmen vereinen starke Bilanzen, dauerhafte Wettbewerbsvorteile und konstante Ertragskraft, wodurch sie zentral für Buffetts Vermächtnis sind und für Anleger, die Stabilität suchen, attraktiv bleiben.

Buffetts beständige Philosophie

Warren Buffett, der Berkshire Hathaway von 1965 bis 2025 leitete, sagte bekanntlich, seine bevorzugte Haltedauer sei „für immer“. 

Obwohl er nicht buchstäblich jede Aktie auf unbestimmte Zeit hielt, bevorzugte Buffett konsequent Unternehmen mit tiefen wirtschaftlichen Burggräben und verlässlichen Cashflows. 

Dem Yahoo-Finance-Bericht, der The Motley Fool zitiert, zufolge veranschaulichen drei von Berkshires größten und am längsten gehaltenen Positionen — Apple, American Express und Coca‑Cola — diesen Ansatz.

Apple: Der Technologieriese, der Buffett überzeugte

Buffett mied lange Technologieaktien, aus Sorge vor ihren schnellen Zyklen und unsicheren Burggräben. Das änderte sich 2016, als Berkshire eine Position in Apple aufbaute. 

Heute ist Apple die größte Einzelposition von Berkshire, macht nahezu 21 % des Portfolios aus und wird auf etwa 67,9 Milliarden USD (ca. 59,2 Milliarden €) geschätzt.

Die Attraktivität von Apple liegt in seiner treuen Kundenbasis, der Markenstärke und den unermüdlichen Aktienrückkäufen. 

Buffett hat Rückkäufe häufig als aktionärsfreundliche Kapitalrückführung gelobt und bevorzugt sie gegenüber Dividenden.

Das Ökosystem von Apple — von iPhones bis zu Services — erzeugt wiederkehrende Einnahmequellen, die zu Buffetts Kriterien von Vorhersagbarkeit und Beständigkeit passen.

American Express: Finanzielle Festung

Buffetts Beziehung zu American Express reicht Jahrzehnte zurück. Im Gegensatz zu Visa und Mastercard, aus denen Berkshire ausgestiegen ist, bleibt American Express eine Kernbeteiligung. 

Das Unternehmen profitiert vom weltweiten Trend zu digitalen Zahlungen, unterscheidet sich jedoch durch sein einzigartiges Geschäftsmodell.

American Express verbindet die Skaleneffekte eines Zahlungsnetzwerks mit einer starken Marke und einem Kundenbindungsprogramm. Seine Fähigkeit, Gebühreneinnahmen, Zinserträge und Händlerbeziehungen zu generieren, schafft einen diversifizierten Burggraben. 

Buffett hat wiederholt die Widerstandsfähigkeit von AmEx hervorgehoben und darauf verwiesen, dass sich ihre Wettbewerbsvorteile über die Oligopolstruktur der Zahlungsnetzwerke hinaus erstrecken.

Coca‑Cola: Klassische Buffett‑Wette

Buffetts Investment in Coca‑Cola gehört zu seinen ikonischsten Investitionen.

Die Anfangsposition in den späten 1980er‑Jahren besteht seit Jahrzehnten und spiegelt sein Vertrauen in die Markenstärke und die globale Reichweite des Unternehmens wider.

Coca‑Colas Fähigkeit, stetige Cashflows und Dividenden zu erwirtschaften, machte das Unternehmen zu einer typischen Buffett‑Aktie.

Der Burggraben des Getränke‑Giganten liegt in seinem Vertriebsnetz, der Markenbekanntheit und der Preissetzungsmacht. 

Trotz veränderter Verbraucherpräferenzen hat sich Coca‑Cola mit neuen Produktlinien angepasst und gleichzeitig die Dominanz in seinen Kernkategorien behauptet. 

Für Buffett ist das Unternehmen ein Beispiel für ein vorhersehbares, Cash generierendes Unternehmen, das man unbegrenzt halten kann.

Warum diese Aktien jetzt wichtig sind

Wie im Bericht erwähnt, sind diese drei Beteiligungen nicht nur historische Relikte von Buffetts Karriere — sie sind für Anleger auch heute relevant. 

Apple bleibt innovativ und gibt gleichzeitig Kapital an die Aktionäre zurück.

American Express ist gut positioniert, um von der fortschreitenden Digitalisierung des Zahlungsverkehrs zu profitieren. Coca‑Cola bewahrt globale Größe und Markenkraft, die wenige Wettbewerber erreichen können.

Zusammen repräsentieren sie eine Mischung aus Technologie, Finanzwesen und Konsumgütern — Sektoren, die Diversifikation und Widerstandskraft bieten. 

Jedes dieser Unternehmen hat gezeigt, dass es wirtschaftliche Zyklen, inflationsbedingte Belastungen und verändertes Verbraucherverhalten überstehen kann.

Für Anleger, die langfristige Stabilität suchen, bieten Buffetts „Forever“-Aktien Lehren in Geduld und Disziplin. 

Die Betonung von wirtschaftlichen Burggräben, Aktionärsrenditen und Markenloyalität unterstreicht, warum diese Unternehmen weiterhin zu Berkshires größten Positionen gehören. 

Während sich die Märkte verändern und neue Chancen entstehen, veranschaulichen Buffetts Kernbeteiligungen den dauerhaften Wert von Unternehmen, die für Beständigkeit gebaut sind.