Dow steigt um 370 Punkte – KI-Optimismus und Iran-Gespräche treiben Aktien an
KI-Sentiment: 78/100 Bullisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
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NVDA kaufen. Der Markt wird weiterhin von KI‑Optimismus und Nachfrage nach Rechenzentrumsinfrastruktur getrieben, und der Artikel weist nur auf einen moderaten Rückgang nach einer starken Prognose hin. Das bereitet eine Erholung nach Schwäche ('buy-the-weakness') vor, da Halbleiter die Nasdaq und den S&P weiter zu Rekordhochs tragen.
Kernrisiko: Ein erneuter Einbruch der KI‑Nachfrage, der dazu führt, dass NVDA‑Prognosen oder Margen erneut hinter den Erwartungen zurückbleiben.
WDAY kaufen. Die Aktie stieg um rund 7 % nach den Quartalszahlen, wobei Umsatz und Gewinn die Erwartungen übertrafen. In einem risk-on-Markt ziehen starke operative Ergebnisse und Momentum oft zusätzliche Käufer an und führen zu weiterer Outperformance, selbst wenn makroökonomische Schlagzeilen schwanken.
Kernrisiko: Die Management-Prognosen werden vorsichtiger (verlangsamte Buchungen/Verlängerungen) und der Post‑Earnings‑Anstieg kehrt sich um.
- Dow steigt um 370 Punkte, Hoffnungen auf Frieden mit Iran beleben die Stimmung.
- KI-Aktien stützen die Gewinne an der Wall Street vor dem Feiertagswochenende.
- Renditen der US-Staatsanleihen geben nach, während Öl-Volatilität die Märkte nervös hält.
Die Wall Street eröffnete am Freitag vor dem Memorial-Day-Wochenende höher, da Anleger die laufenden diplomatischen Bemühungen rund um den fast dreimonatigen Konflikt im Nahen Osten beobachteten, während sinkende Renditen der US-Staatsanleihen und anhaltende Begeisterung für künstliche Intelligenz die breitere Markstimmung stützten.
Der Dow Jones Industrial Average stieg um etwa 373 Punkte bzw. 0,74 %, während der S&P 500 rund 0,59 % zulegte.
Der Nasdaq Composite stieg ebenfalls um etwa 0,59 %.
Die Erholung folgte auf eine weitere volatile Woche für die globalen Märkte, in der Anleger die inflationsfördernden Risiken durch Öl gegen die Hoffnung abwogen, dass diplomatische Verhandlungen zwischen Washington und Teheran schließlich die geopolitischen Spannungen abmildern könnten.
Der Dow Jones Industrial Average schloss am Donnerstag auf einem Rekordhoch – erstmals seit dem 10. Februar – und wurde damit der letzte der drei großen US-Aktienindizes, der diesen Monat wieder sein Allzeithoch erreichte.
Investoren konzentrieren sich auf Iran-Friedensverhandlungen
Die Anlegerstimmung blieb äußerst sensibel gegenüber Entwicklungen im Zusammenhang mit dem US‑Iran-Konflikt.
Nach Medienberichten traf sich der iranische Außenminister mit Pakistans Innenminister, um Vorschläge zu erörtern, die auf eine Beendigung des Konflikts abzielen, während Verhandlungen zwischen Teheran und Washington über Irans Uranvorräte und die Kontrolle der Straße von Hormus andauerten.
Die Ölpreise notierten am Freitag moderat höher, blieben jedoch unter den Spitzenwerten früher in der Woche, da Händler spekulierten, dass eine diplomatische Lösung letztlich die Energielieferungen durch die Straße von Hormus stabilisieren könnte, eine der wichtigsten Öl-Handelsrouten der Welt.
Auch die Anleihemärkte beruhigten sich nach starker Volatilität zu Wochenbeginn.
Die Benchmark-Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe fiel auf rund 4,54 %, während die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe auf etwa 5,07 % zurückging.
Anfang der Woche hatten stark steigende Ölpreise und die Furcht vor einem langwierigen Konflikt die Renditen der US-Staatsanleihen deutlich nach oben getrieben, wobei die Rendite der 30-jährigen Anleihe ihr höchstes Niveau seit der Zeit vor der globalen Finanzkrise erreichte.
KI-Optimismus und Quartalszahlen stützen weiterhin die Aktienmärkte
Trotz geopolitischer Unsicherheit blieb die Nachfrage der Anleger nach Technologie- und KI-nahen Aktien robust.
UBS Global Wealth Management hob sein Jahresendziel für 2026 für den S&P 500 von 7.500 auf 7.900 an und nannte als Gründe starke Konsumausgaben und anhaltende Nachfrage nach Rechenzentrumsinfrastruktur im Zuge der KI-Expansion.
Halbleiterwerte stützten weiterhin die breiteren Marktzuwächse.
Nvidia-Aktien setzten ihren Rückgang fort, nachdem sie am Donnerstag trotz stärker als erwarteter Quartalsprognose um 1,7 % gefallen waren.
Aktien von AMD, Marvell Technology und Broadcom handelten ebenfalls fester.
Analysten weisen weiterhin auf die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz als wichtigen Treiber der diesjährigen Marktrallye hin, die dazu beiträgt, Sorgen hinsichtlich Inflation und globaler geopolitischer Risiken auszugleichen.
Der S&P 500 steuert nun auf seinen achten Wochengewinn in Folge zu, was die längste Siegesserie seit Ende 2023 bedeuten würde.
Unternehmensaktien bleiben in Bewegung
Mehrere Einzeltitel bewegten sich ebenfalls stark nach Ergebnisberichten und Unternehmensmitteilungen.
Workday sprang um 7 %, nachdem der Anbieter von HR-Software die Wall-Street-Erwartungen bei Quartalsumsatz und -gewinn übertroffen hatte.
Die Aktien von Estée Lauder stiegen um etwa 11 %, nachdem das Kosmetikunternehmen und die spanische Beauty-Gruppe Puig Fusionsgespräche beendet hatten, die zuvor auf die Anlegerstimmung gedrückt hatten.
Die Märkte werden später am Freitag auch die endgültige Mai-Lesung des US-Verbrauchervertrauens verfolgen, bevor die US-Börsen am Montag wegen des Memorial Day schließen.
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