Forex heute: Dollar stabil, Pfund schwächt sich nach britischen Daten
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USD‑Exposure über eine Long‑Position in DXY (oder einen USD‑Index‑ETF) aufbauen. Der Artikel zeigt, dass der Dollar trotz des Zurückgehens früherer Spitzen nahe 99.20 hält – ein Hinweis auf robuste Nachfrage. Das US‑Wachstum wirkt stabil (PMI ~51.7), während geopolitische Schlagzeilen „vorsichtig“ bleiben, was den USD typischerweise als sicheren Hafen stützt. Wichtiges Katalysatorrisiko ist die Fed‑Führung (Vereidigung Warsh), die eine Haltung „länger höherer Zinsen“ verstärken könnte.
Kernrisiko: Ein klares US‑Iran‑Abkommen, das das geopolitische Risiko schnell beseitigt und einen breiten USD‑Abverkauf auslöst.
GBP/USD verkaufen. Die britischen Einzelhandelsumsätze fielen im Monatsvergleich um −1,3% (schlechter als erwartet), und das Pfund steckt bereits unter 1.3450 fest. Da die britische Konsumnachfrage nachlässt, während die US‑Daten stabil sind, verschiebt sich das Zins‑ und Wachstumsskalenverhältnis zugunsten des USD. Kurz gesagt: Gegen Aufwärtsbewegungen des GBP positionieren, bis die britischen Daten nicht mehr enttäuschen.
Kernrisiko: Eine plötzliche Erholung der britischen Daten oder eine restriktivere Neubewertung durch die Bank of England, die das Pfund nachhaltig wieder über 1.3450 hebt.
- US‑Dollar bleibt stabil, während Händler US‑Iran‑Entwicklungen bewerten.
- Britische Einzelhandelsumsätze fallen deutlich und belasten das Pfund.
- Gold notiert unter Druck, während die US‑Aktien‑Futures leicht zulegen.
Der US-Dollar blieb am Freitag gegenüber den wichtigsten Währungen resilient, während Anleger die Entwicklungen im anhaltenden Nahostkonflikt und mögliche Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran weiter bewerteten.
Der Greenback hielt nach einer volatilen Handelssitzung am Donnerstag stand, während Marktteilnehmer auch auf frische Wirtschaftsdaten aus Europa und den USA warteten.
Investoren beobachten aufmerksam die Veröffentlichung der IFO-Geschäftserwartungen aus Deutschland sowie den revidierten University of Michigan Consumer Sentiment Index für Mai, die später am Tag erwartet werden.
Das Augenmerk liegt außerdem auf dem Weißen Haus, wo US-Präsident Donald Trump voraussichtlich Kevin Warsh als neuen Vorsitzenden der Federal Reserve vereidigen wird.
US‑Iran‑Entwicklungen halten Märkte vorsichtig
Die Marktstimmung hellte sich während der US‑Handelssitzung am Donnerstag auf, nachdem Berichte darauf hindeuteten, dass sich die USA und Iran den Finalphasen eines Abkommens nähern könnten.
Der Optimismus trieb den US-Dollar-Index über 99.50, auf den höchsten Stand seit Anfang April.
Der Index büßte später jedoch einen Großteil seiner Gewinne wieder ein und schloss die Sitzung in der Nähe von 99.20.
Die wichtigsten Indizes an der Wall Street schlossen mit marginalen Gewinnen.
Neue Äußerungen iranischer und US‑Beamter am Freitag hielten die Anleger vorsichtig.
Reuters berichtete während der asiatischen Handelssitzung, dass ein hochrangiger iranischer Beamter klargestellt habe, dass bislang noch keine Einigung mit den USA erzielt worden sei.
Der Beamte sagte demnach, die Differenzen zwischen beiden Seiten hätten sich zwar verringert, nannte aber die Urananreicherung Irans und Teherans Kontrolle über die Straße von Hormus als die wesentlichen Knackpunkte.
Unterdessen sagte US‑Außenminister Marco Rubio Reportern, es gebe einige positive Anzeichen in den Verhandlungen.
„Ich möchte nicht übermäßig optimistisch sein.
Schauen wir also, was in den nächsten Tagen passiert“, sagte Rubio.
Der US-Dollar-Index blieb während der frühen europäischen Sitzung am Freitag in der Nähe von 99.20 stabil, während die US-Aktienindex-Futures moderat fester handelten.
US‑Geschäftstätigkeit bleibt stabil
Wirtschaftsdaten aus den USA, die am Donnerstag veröffentlicht wurden, zeigten, dass die Geschäftstätigkeit im privaten Sektor weiter in gesundem Tempo expandierte.
Der S&P Global Composite Purchasing Managers’ Index lag in der vorläufigen Mai‑Lesung bei 51.7 und entsprach damit dem April‑Wert.
Die Daten stützten die Auffassung, dass die wirtschaftliche Aktivität in den USA trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheit relativ stabil bleibt.
Britische Einzelhandelsumsätze enttäuschen
In Großbritannien deuteten frische Wirtschaftsdaten auf eine schwächere Konsumnachfrage hin.
Das Office for National Statistics meldete, dass die Einzelhandelsumsätze im April um 1,3% im Monatsvergleich zurückgingen.
Der Wert folgte auf einen Anstieg von 0,6% im März und lag schlechter als die Markterwartungen von −0,6%.
Nach der Veröffentlichung fand GBP/USD keine klare Richtung und schwankte in einer engen Spanne unterhalb von 1.3450, nachdem es am Donnerstag leichte Verluste verzeichnet hatte.
Euro stabilisiert sich nach deutscher BIP‑Revision
EUR/USD bewegte sich weiterhin seitwärts leicht über der Marke von 1.1600, nachdem er sich während der US‑Sitzung am Donnerstag erholt hatte.
Daten aus Deutschland zeigten, dass das Bruttoinlandsprodukt des Landes im ersten Quartal jährlich um 0.4% zulegte.
Dieser Wert lag geringfügig über der vorläufigen Schätzung von 0.3%.
Gold schwächt sich, Yen bleibt stabil
Die Goldpreise blieben unter Druck nach einer volatilen Sitzung am Donnerstag.
Nach dem Rutsch unter $4,500 früher am Tag drehte Gold und schloss den Donnerstag nahezu unverändert.
Am Freitagmorgen notierte XAU/USD bei rund $4,530 und blieb damit unter leichtem Abwärtsdruck.
In Japan stieg der nationale Verbraucherpreisindex im April im Jahresvergleich um 1.4%, nach einem Anstieg von 1.5% im März.
USD/JPY blieb während der europäischen Sitzung relativ ruhig und notierte leicht über der Marke von 159.00.
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