Ausländische Käufe japanischer Aktien steigen dank KI-Nachfrageoptimismus
KI-Sentiment: 78/100 Bullisch
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Kaufen Sie SOCL (Socionext) und erhöhen Sie die Exponierung gegenüber der KI-Chip-Lieferkette über in Japan gelistete Halbleiterwerte. Die Zuflüsse aus dem Ausland beschleunigen sich in KI-nahe Aktien nach Nvidias Nachfrageausblick, und Socionext hat sich bereits deutlich bewegt — Momentum plus anhaltende Fondskäufe können die Bewegung verlängern, während globale Investoren in japanische Tech-Werte rotieren.
Kernrisiko: Der KI-Nachfrageoptimismus könnte schnell schwinden (eine weitere Nvidia-ähnliche Abwärtsrevision der Prognose oder eine Unterbrechung der KI-Capex-Ausgaben), wodurch ausländische Käufer aufhören würden, japanische Halbleiter zu verfolgen.
Kaufen Sie langfristige japanische Staatsanleihen (z. B. JGB-Futures oder einen ETF mit langer Duration auf JGBs). Ausländer kehrten zu starken Netto-Käufen langfristiger JGBs (1.35T yen) zurück, nachdem sich der jüngste Ausverkauf am Anleihenmarkt abgeschwächt hatte und die Renditen attraktiv wurden, während sie ihre kurzfristige Exponierung reduzierten — klare Präferenz für Duration und Carry.
Kernrisiko: Renditen steigen erneut aufgrund von Inflation oder einer strafferen Geldpolitik, wodurch Kursgewinne bei Anleihen ausgelöscht werden und die ausländische Nachfrage umkehrt.
- Ausländische Investoren dehnten die Kaufserie japanischer Aktien auf acht Wochen aus.
- KI-nahe Aktien stärkten die Stimmung und zogen starke Auslandsinvestitionen an.
- Auch langfristige japanische Anleihen verzeichneten Zuflüsse, da Renditen attraktiv blieben.
Ausländische Investoren kauften japanische Aktien in der Woche bis zum 23. Mai zum achten Mal in Folge, gestützt von fallenden Ölpreisen und zunehmendem Optimismus gegenüber KI-bezogenen Aktien.
Laut Daten, die Japans Finanzministerium am Donnerstag veröffentlichte, kauften ausländische Investoren in der Woche bis zum 23. Mai netto japanische Aktien im Wert von 1.08 trillion yen ($6.77 billion).
Die Zahl markierte einen Anstieg um knapp 14 % gegenüber den Netto-Käufen der Vorwoche von 948.4 billion yen.
Die jüngsten Zuflüsse setzten den starken Trend ausländischer Käufe in diesem Jahr fort, da Investoren ihre Exponierung gegenüber japanischen Aktien erhöhten vor dem Hintergrund verbesserter Stimmung in Technologie- und KI-nahen Sektoren.
KI-nahe Aktien ziehen starke ausländische Nachfrage an
Technologieaktien blieben im Fokus der Investoren, nachdem der Chiphersteller NVIDIA Corporation in der vergangenen Woche eine robuste Nachfrage nach seinen führenden KI-Chips prognostiziert hatte.
Die optimistische Prognose von Nvidia stärkte das Vertrauen der Investoren in Unternehmen mit Bezug zu künstlicher Intelligenz und Halbleiterentwicklung.
Die KI-fokussierte Investmentgesellschaft SoftBank Group stieg in der Woche um 17.62% und spiegelte damit die starke Anlegernachfrage nach KI-bezogenen Anlagen wider.
Unterdessen legte der Chiphersteller Socionext im selben Zeitraum um 12.26% zu.
Die starke Entwicklung der Technologieaktien hob das allgemeine ausländische Interesse an japanischen Aktien und trug zu dem bereits deutlichen Anstieg der Auslandsinvestitionen in diesem Jahr bei.
Daten zeigten, dass ausländische Investoren bislang fast 11.7 trillion yen in japanische Aktien investiert haben.
Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatten ausländische Investoren netto 742.1 billion yen gekauft.
Langfristige japanische Staatsanleihen verzeichnen Zuflüsse
Japanische langfristige Staatsanleihen zogen in der Woche ebenfalls ausländische Mittel an.
Ausländische Investoren kauften netto langfristige japanische Anleihen im Wert von 1.35 trillion yen, nachdem in der Vorwoche Abflüsse in Höhe von 1.03 trillion yen verzeichnet worden waren.
Der Wiederanstieg der Zuflüsse in Anleihen erfolgte, nachdem sich der jüngste Ausverkauf am Anleihenmarkt abgeschwächt hatte und höhere Renditen Anleger anzogen, die nach besseren Erträgen suchen.
Jedoch reduzierten ausländische Investoren ihre Exponierung gegenüber kurzlaufenden japanischen Schuldtiteln.
Daten zeigten, dass Ausländer in der Woche netto 2.22 trillion yen an kurzfristigen Papieren verkauften, was die größte wöchentliche Desinvestition seit dem 28. März markierte.
Japanische Investoren reduzieren Exponierung gegenüber Auslandsaktien
Gleichzeitig setzten japanische Investoren ihren Abbau von Beständen an Auslandsaktien fort.
Japanische Investoren verkauften in der Woche netto ausländische Aktien im Wert von 358.7 billion yen; dies war der dritte wöchentliche Nettoverkauf innerhalb der letzten vier Wochen.
Trotz des Rückgangs bei Auslandsaktieninvestitionen kauften japanische Investoren weiterhin ausländische langfristige Anleihen.
Sie kauften netto langfristige ausländische Schuldverschreibungen im Wert von 10.3 billion yen und setzten damit ihre Kaufserie auf vier Wochen in Folge fort.
Die Daten spiegelten ein gemischtes Anlageverhalten japanischer Investoren wider: Sie reduzierten die Exponierung gegenüber Auslandsaktien, behielten jedoch ein selektives Interesse an Auslandanleihen bei.
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