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US-Aktien auf Rekordhoch, Trump deutet baldige Entscheidung zum Iran-Abkommen an

US-Aktien auf Rekordhoch, Trump deutet baldige Entscheidung zum Iran-Abkommen an
Utkarsh Roshan
29. Mai 2026, 17:31 PM

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S&P 500 (SPY)

SPY kaufen. Die Chancen auf Deeskalation steigen, da Trump eine kurzfristige „abschließende Entscheidung“ signalisiert, wodurch die Risikoprämien sinken und das von Technologieaktien getriebene Momentum gestützt wird. Der Markt preist bereits weniger Störungen ein, und niedrigeres Rohöl (WTI/Brent minus ~2 %) dürfte Inflationsängste lindern und die Gewinnerwartungen intakt halten.

Kernrisiko: Ein Scheitern des Abkommens oder das Ausbleiben wirklicher nuklearer Begrenzungen und Garantien für die Straße von Hormus würde die Risikoprämie für einen Angebotschock wieder aufleben lassen.

Oil (USO)

USO verkaufen. Wenn ein Iran-Rahmen das Risiko von Störungen in der Straße von Hormus tatsächlich reduziert, sollte Rohöl im Vergleich zum jüngsten Volatilitätsregime unter Druck bleiben. Die unmittelbare Bewegung — WTI und Brent minus ~2 % — signalisiert, dass Händler von einer „Kriegsprämie“ zu einer Preisbildung auf Basis normaler Versorgung wechseln.

Kernrisiko: Eine erneute Eskalation (Raketen/Angriffe) bedroht direkt die Schifffahrt durch die Straße von Hormus und würde Rohöl schnell wieder stark ansteigen lassen.

  • Trump sagte, er treffe eine „abschließende Entscheidung“ über ein mögliches Abkommen mit Iran.
  • Die Märkte begrüßten Anzeichen einer Deeskalation und trieben die Aktien auf neue Rekordstände.
  • Die Ölpreise fielen, da Händler darauf setzten, dass das Risiko einer größeren Lieferunterbrechung nachlässt.

US-Aktien kletterten am Freitag, während die Rohölpreise deutlich fielen, nachdem Präsident Donald Trump angedeutet hatte, eine Entscheidung über ein mögliches Abkommen mit Iran könne bevorstehen.

In einem Beitrag auf Truth Social schrieb Trump, er gehe in den Situation Room, um eine „abschließende Entscheidung“ zu treffen bezüglich eines Rahmens, der darauf abzielt, den Konflikt zu beenden und mehrere langjährige Sicherheits- und Energiefragen zu klären.

Zu den von ihm genannten Bedingungen sagte Trump, Iran müsse dauerhaft auf jegliche Fähigkeit zu Atomwaffen verzichten und sicherstellen, dass die Straße von Hormus offen für uneingeschränkten Schiffsverkehr bleibt.

Er sagte außerdem, die während des Konflikts verhängte US-Seeblockade werde aufgehoben, und skizzierte einen Plan, nach dem angereichertes nukleares Material, das an iranischen Standorten vergraben sei, in Abstimmung mit Iran und der Internationalen Atomenergiebehörde geborgen und vernichtet werde.

Trump fügte hinzu, dass im Rahmen der Vereinbarung kein Geld ausgetauscht werde, und deutete an, dass weitere Bestimmungen bereits vereinbart seien.

Märkte begrüßen Anzeichen der Deeskalation

Anleger schienen durch die Aussicht auf einen diplomatischen Durchbruch ermutigt.

Der S&P 500 und der Nasdaq Composite legten jeweils um etwa 0,3 % zu, während der Dow Jones Industrial Average um 353 Punkte bzw. 0,7 % stieg.

Alle drei großen Indizes berührten frische intraday-Rekordstände, als sich Händler auf ein potenziell weniger störendes geopolitisches Umfeld positionierten.

Technologiewerte führten weiterhin, was dazu beitrug, den Gesamtmarkt höher zu treiben, da Anleger über die jüngste konfliktbedingte Volatilität hinausschauten.

Die Rohölpreise setzten ihren Rückgang fort, da Hoffnungen auf eine Lösung die Befürchtungen eines anhaltenden Angebotschocks verringerten.

US West Texas Intermediate-Futures fielen um etwa 2 % auf rund 86 US-Dollar pro Barrel, während Brent-Öl in ähnlichem Maße auf ungefähr 91 US-Dollar pro Barrel zurückging.

Der Rückgang erfolgte trotz Berichten, wonach iranische Streitkräfte am späten Donnerstag Raketen abgefeuert hätten, was darauf hindeutet, dass Händler der Möglichkeit einer ausgehandelten Vereinbarung mehr Gewicht beimessen als einzelnen militärischen Vorfällen.

Ölmärkte reagierten besonders sensibel auf Entwicklungen rund um die Straße von Hormus, eine der weltweit wichtigsten Energie-Schifffahrtsrouten.

Jede Vereinbarung, die die uneingeschränkte Passage durch die Meerenge garantiert, würde die Sorgen um globale Lieferunterbrechungen erheblich mindern und den Druck auf die Energiepreise weiter dämpfen.

Der Fokus richtet sich auf Trumps Entscheidung

Die Märkte warten nun auf Klarheit darüber, ob sich der vorläufige Rahmen in eine formelle Vereinbarung entwickeln kann.

Für Anleger reichen die zentralen Auswirkungen über die Geopolitik hinaus.

Niedrigere Ölpreise könnten helfen, den Inflationsdruck zu mindern, die Perspektiven für Verbraucher und Unternehmen zu verbessern und die Erwartung zu stützen, dass das Wirtschaftswachstum ohne einen erneuten Energieschock robust bleiben kann.

Daher wird das Ergebnis von Trumps Gesprächen mit Iran zunehmend nicht nur als geopolitisches Ereignis, sondern auch als potenziell wichtiger Katalysator für die weltweiten Märkte, die Inflationserwartungen und die Energiepreise betrachtet.