Devisenmärkte bleiben trotz neuerlicher Spannungen im Nahen Osten stabil
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Kauf von DXY (via UUP oder Long‑USD‑Futures). Der Artikel zeigt eine Dollarschwäche? — wait. Correction: must preserve meaning: The article shows dollar strength holding near 99.00 despite renewed Middle East headlines—markets are refusing to price a risk-off shock. With investors waiting on US ISM PMI, the base case is “no escalation surprise,” keeping USD supported versus EUR/JPY and commodity FX. Translation:
Kernrisiko: ISM PMI kommt deutlich schwächer als erwartet herein und löst einen breit angelegten USD‑Ausverkauf aus.
Verkauf von Gold (via GLD oder Short XAU/USD). Gold zieht sich bereits nach zwei Gewinntagen zurück, obwohl die Spannungen hoch bleiben, was signalisiert, dass die Nachfrage nach sicheren Häfen nachlässt. Wenn die Geopolitik als „Headline‑Noise“ eingestuft wird und makroökonomische Daten den Risikoappetit bestimmen, dürfte die Gold‑Erholung weiter zurückgedreht werden.
Kernrisiko: Eine plötzliche Eskalation, die die Nachfrage nach sicheren Häfen klar in die Höhe treibt (z. B. direkte Störung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormuz), könnte den Rücksetzer umkehren.
- Devisenmärkte bleiben trotz steigender US‑Iran‑Spannungen stabil.
- Dollar‑Index notiert nahe 99 vor wichtigen PMI‑Daten.
- Gold gibt nach, während wichtige Forex‑Paare in engen Spannen handeln.
Hauptwährungspaare konnten sich am Montag nicht deutlich von den Schlussständen der Vorwoche absetzen, da Anleger die Anzeichen für eine erneute Eskalation der Spannungen im Nahen Osten überwiegend ausblendeten.
Marktteilnehmer konzentrierten sich weiter auf bevorstehende Konjunkturdaten: Die USA werden später am Tag den Einkaufsmanagerindex (PMI) des Institute for Supply Management (ISM) für Mai veröffentlichen.
US‑Iran‑Entwicklungen bleiben im Fokus
Am Freitag schrieb US‑Präsident Donald Trump auf Truth Social, die Vereinigten Staaten würden die Blockade aufheben und Schiffen, die in der Straße von Hormus feststecken, erlauben, den Rückweg anzutreten.
Trump erklärte außerdem, er werde eine Sitzung abhalten, um eine endgültige Entscheidung über ein mögliches Abkommen mit Iran zu treffen.
Als Reaktion darauf berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, Teheran habe Trumps Behauptungen zurückgewiesen.
Am Wochenende traten weitere Entwicklungen zutage.
Einem am späten Sonntag veröffentlichten BBC‑Bericht zufolge strebt Trump Änderungen im Zusammenhang mit der Straße von Hormus und der Entfernung von angereichertem Uran im vorgeschlagenen Memorandum of Understanding (MOU) an.
Gleichzeitig teilte das US‑Militär mit, es habe Angriffe auf iranische Radar‑ und Drohnenstellungen in der Stadt Goruk und auf der Insel Qehm ausgeführt.
Irans Islamische Revolutionsgarde erklärte am Montag, sie habe als Reaktion auf den jüngsten US‑Angriff einen US‑Luftstützpunkt ins Visier genommen.
Trotz dieser Entwicklungen reagierten die Finanzmärkte nur begrenzt; Anleger wirkten vor neuen Konjunkturdaten vorsichtig und warteten auf weitere Klarheit in geopolitischen Fragen.
Dollar hält sich vor wichtigen Daten stabil
Der US‑Dollar‑Index blieb während der Europäischen Vormittagssitzung weitgehend stabil.
Der Index notierte nahe der Marke 99.00, da Händler vor der Veröffentlichung des ISM‑Manufacturing‑PMI auf aggressive Richtungswetten verzichteten.
Unterdessen zogen die US‑Aktienindex‑Futures moderat an, was trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheit auf eine leicht positive Stimmung an den Aktienmärkten hindeutet.
Gold gibt nach jüngsten Gewinnen nach
Die Goldpreise gingen nach Gewinnen in den beiden vorangegangenen Handelssitzungen zurück.
Das Edelmetall korrigierte nach unten und fiel in Richtung $4,500, da Anleger Gewinne mitnahmen und ihre Aufmerksamkeit auf die breiteren Marktentwicklungen richteten.
Der Rücksetzer kam, obwohl die Spannungen im Nahen Osten erhöht blieben, und deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach sicheren Häfen sich während der Sitzung etwas abgeschwächt hat.
Wichtige Währungspaare handeln in engen Spannen
Am Euro‑Markt verzeichnete EUR/USD am Freitag moderate Zugewinne und schloss die Vorwoche leicht im Plus.
Das Paar fand jedoch am frühen Montag keine klare Richtung und schwankte um die Marke 1.1650.
Das britische Pfund blieb ebenfalls weitgehend stabil.
GBP/USD handelte seitwärts oberhalb von 1.3450, nachdem es die Vorwoche nahezu unverändert beendet hatte.
Der japanische Yen schwächte sich zu Beginn der Woche leicht gegenüber dem Dollar.
USD/JPY zog an und notierte während der europäischen Sitzung nahe 159.50.
Unter den rohstoffgebundenen Währungen zog der Neuseeland‑Dollar nach einer starken Rallye zurück.
NZD/USD hatte drei Handelstage in Folge Zugewinne verzeichnet und erreichte am Freitag mit rund 0.6000 den höchsten Stand seit Ende Februar.
Das Paar korrigierte am Montag nach unten und notierte um 0.5970.
Der australische Dollar zeigte ebenfalls keine klare Richtung.
AUD/USD bewegte sich während der europäischen Handelszeit in einer engen Spanne unterhalb der Marke 0.7200.
Insgesamt blieben die Devisenmärkte gedämpft, wobei Anleger geopolitische Risiken gegen bevorstehende Konjunkturdaten abwogen und auf neue Signale sowohl zur US‑Wirtschaft als auch zu den Entwicklungen im Nahen Osten warteten.
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