Rocket Lab-Aktie geht parabolisch: Warum der SpaceX-IPO einen Crash auslösen könnte
KI-Sentiment: 18/100 Bärisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
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Short auf Rocket Lab (NASDAQ: RKLB). Die Aktie ist extrem überkauft (RSI ≈80, Stoch >90), liegt weit über dem 50‑Wochen‑(~$68) und dem 100‑Tage‑(~$50) Gleitenden Durchschnitt, und der Artikel weist auf eine wahrscheinliche Korrektur in Richtung der Unterstützung bei $100 hin. Der SpaceX‑IPO ist ein klassisches „buy‑the‑news“-Setup, das oft unmittelbar nach der Schlagzeile in ein „sell‑the‑news“ umschlägt.
Kernrisiko: RKLB zieht weiter an durch neue Vertrags‑/Startdynamik und treibt Short‑Positionen durch Squeezes nach oben, statt auf $100 zurückzukehren.
Sell (oder Underweight) Exposure im Raumfahrtsektor über den Tema Space Innovators ETF (NYSE: NASA) und den Procure Space ETF (NASDAQ: UFO). Korrigiert RKLB, tendiert der gesamte „SpaceX‑IPO‑Trade“ dazu, gemeinsam aufgelöst zu werden, wenn Händler nach der IPO‑Schlagzeile aus dem Thema rotieren.
Kernrisiko: Der SpaceX‑IPO löst anhaltende Zuflüsse in das gesamte Space‑Thema aus (kein Sell‑the‑News), wodurch die ETF‑Preise hoch bleiben.
- Der Kurs der Rocket Lab-Aktie stieg in diesem Jahr auf ein Rekordhoch.
- Die Aktie ist stark überkauft und hoch bewertet.
- Es besteht das Risiko eines Rückgangs in näherer Zukunft, vor allem nach dem SpaceX‑IPO.
Der Aktienkurs von Rocket Lab NASDAQ:RKLB ist in diesem Jahr parabolisch gestiegen und notiert nun auf einem Allzeithoch. Er zog vier Wochen in Folge an und liegt damit mehr als 4.000 % über dem Pandemietief bei $3,43. Diese Rallye könnte in den kommenden Tagen auf Widerstand stoßen, da die Aktie stark überkauft ist.
Rocket Lab-Aktie: Technische Indikatoren schlagen Alarm
Technische Indikatoren deuten darauf hin, dass der Kurs von Rocket Lab in den kommenden Wochen kurz vor einer größeren Umkehr stehen könnte. Der Wochenchart zeigt, dass die Aktie seit Ende April nahezu vertikal gestiegen ist und sich jetzt auf dem höchsten Stand der Aufzeichnungen befindet.
Hauptproblem ist jedoch, dass die Aktie stark überkauft ist: der Relative‑Stärke‑Index (RSI) kletterte auf etwa 80. Ebenso haben sich die beiden Linien des stochastischen Oszillators über 90 bewegt.
Während ein stark überkaufter Wert kurzfristig weiter steigen kann, kommt es häufig zu Umkehrbewegungen, wenn Anleger beginnen, Gewinne mitzunehmen.
Die Aktie hat sich zudem weiter von ihren historischen gleitenden Durchschnitten entfernt. Während sie derzeit bei $143 notiert, liegt der 50‑Wochen‑Gleitende Durchschnitt bei $68. Der 100‑Tage‑Gleitende Durchschnitt liegt bei $50.
Das deutet auf eine mögliche Rückkehr zum Mittelwert in naher Zukunft hin. Sollte es dazu kommen, könnte die Aktie auf das wichtige Unterstützungsniveau bei $100 einbrechen, dem Höchststand vom 12. Januar dieses Jahres.
Chart der Rocket Lab-Aktie | Quelle: TradingView
Der SpaceX-IPO könnte der bärische Auslöser sein
Es gibt zwei Hauptgründe für den Kursanstieg der RKLB‑Aktie in diesem Jahr. Der auffälligste ist der bevorstehende SpaceX‑IPO, der die meisten Unternehmen der Branche nach oben getrieben hat. Beispielsweise kletterten führende Branch‑ETFs wie der Tema Space Innovators ETF (NYSE: NASA) und der Procure Space ETF (NASDAQ: UFO) auf Rekordstände.
Der bevorstehende SpaceX‑IPO würde das Unternehmen mit über $1,7 Bio. bewerten; Händler auf Polymarket rechnen damit, dass es am ersten Handelstag über $2 Bio. erreichen könnte. Es wäre der größte IPO der Geschichte.
Es ist üblich, dass Unternehmen derselben Branche vor einem großen Ereignis anziehen. Das erklärt auch, warum viele KI‑Unternehmen voraussichtlich vor den IPOs von OpenAI und Anthropic später in diesem Jahr gut performen dürften.
Das Problem ist jedoch, dass die Aktien nach dem IPO wahrscheinlich in eine „sell‑the‑news“-Situation geraten könnten. Dabei kaufen Anleger ein Asset vor einem großen Ereignis und verkaufen es, sobald das Ereignis eintritt.
Bewertungsbedenken bei Rocket Lab bleiben
Der andere Hauptgrund, warum die RKLB‑Aktie bald einbrechen könnte, ist die Bewertung. Zwar veröffentlichte das Unternehmen kürzlich starke Geschäftszahlen: Die Starts stiegen im Quartal auf 31. Zudem befinden sich über 70 Starts im Auftragsbestand, wodurch der Backlog‑Umsatz auf $2,2 Mrd. steigt.
Infolgedessen stieg der Umsatz des Unternehmens im Quartal um 43 % auf $200 Mio. Analysten gehen davon aus, dass der Jahresumsatz um 51 % auf $910 Mio. zulegen wird, gefolgt von $1,28 Mrd. im nächsten Jahr.
Dennoch ist das Unternehmen nicht profitabel. Es verzeichnete einen Verlust von $40 Mio. und dürfte einige Zeit benötigen, um einen Nettogewinn zu erzielen. Das erwartete Kurs‑Umsatz‑Verhältnis (Forward P/S) liegt bei 48, deutlich höher als bei anderen Unternehmen wie Nvidia und Broadcom.
Ein weiteres Risiko besteht darin, dass das Startgeschäft anfällig für Explosionen ist, wie wir letzte Woche bei Blue Origin gesehen haben. Zwar hat das Unternehmen seine Produkte vermutlich versichert, doch eine ähnliche Explosion würde erhebliche Auswirkungen auf das Geschäft haben.
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