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Zscaler steigt 10 % nach Guggenheim‑Upgrade – rund 40 % Aufwärtspotenzial

Zscaler steigt 10 % nach Guggenheim‑Upgrade – rund 40 % Aufwärtspotenzial
Ananthu C U
01. Juni 2026, 21:04 PM

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Zscaler (ZS) – Kauf

Kaufen ZS. Guggenheims Upgrade und das $214‑Kursziel implizieren rund 40 % Aufwärtspotenzial; der Abverkauf wirkt eher stimmungsgetrieben als fundamental begründet: Die Pipeline bleibt intakt und der Anteil direkter Unternehmenskunden nimmt zu (Kanalanteil zurück auf 85 %). Die Übernahme von Symmetry Systems stärkt das KI‑Sicherheitsportfolio und unterstützt eine Neubewertung, falls das Wachstum stabilisiert wird.

Kernrisiko: Das Wachstum im Fiskaljahr 2027 bleibt hinter den Erwartungen zurück und der Durchbruch der KI‑Sicherheit zeigt sich nicht in den Ergebnissen, wodurch die Aktie in der „Penalty‑Box“ stecken bleibt.

Cybersecurity SASE/SSE – Korb kaufen

Kauf eines Korbs: Long ZS und zusätzliche Exposition gegenüber dem SASE/SSE‑Thema über Palo Alto Networks (PANW) und Fortinet (FTNT). Die Nachricht ist ein branchenweiter Indikator: Wenn Investoren beginnen, an eine reale Nachfrage nach Sicherheitslösungen im KI‑Zeitalter zu glauben, sollten Gewinner im SASE/SSE‑Bereich gemeinsam neu bewertet werden, nicht nur ZS.

Kernrisiko: Die Nachfrage nach KI‑Sicherheit wandelt sich nicht in höhere Aufträge für die gesamte Gruppe, und der Wettbewerb drückt die Margen über SASE/SSE hinweg.

  • Zscaler steigt 10 % nach Guggenheim‑Upgrade und $214‑Kursziel.
  • Analysten sehen KI‑Sicherheit als entscheidenden langfristigen Wachstumstreiber.
  • Die Wall Street bleibt trotz der Erholung nach den Zahlen gespalten.

Die Aktien von Zscaler schossen am Montag nach oben, nachdem Guggenheim das Cybersicherheitsunternehmen von Neutral auf Kaufen hochgestuft hatte. Die Analysten argumentierten, dass der jüngste Abverkauf trotz anhaltender Wachstumsbedenken einen attraktiven Einstiegspunkt für Investoren geschaffen habe.

Zscaler-Aktien kletterten um 10 % auf $154.11 und setzten damit eine Erholung fort, die die Aktie auf Kurs zum dritten Handelstag in Folge mit Gewinnen brachte.

Die Rallye folgte einem starken Rückgang am 27. Mai, als die Aktien nach der Vorlage der Quartalszahlen um 32 % einbrachen und das Unternehmen eine Prognose ausgab, die Investoren enttäuschte.

Guggenheim-Analysten John DiFucci und Lawrence Vensko setzten ein Kursziel von $214 für die Aktie an, was von den jüngsten Kursständen aus gesehen ein Aufwärtspotenzial von rund 40 % impliziert.

Das Upgrade erfolgte, während an der Wall Street weiter diskutiert wird, ob Zscaler von der wachsenden Nachfrage nach KI-bezogenen Cybersicherheitslösungen profitieren kann.

Guggenheim sieht Chance nach dem Abverkauf nach den Zahlen

Die Investmentgesellschaft räumte ein, dass sich die Anlegerstimmung nach den Ergebnissen für das fiskalische dritte Quartal und der Ausblick verschlechtert habe.

Die Analysten argumentierten jedoch, dass die Marktreaktion überzogen gewesen sein könnte.

„Wir sind der Ansicht, dass das aktuelle Niveau die Gelegenheit bietet, einen Marktführer in einem wichtigen, noch jungen Sicherheitssegment etwa zum intrinsischen Wert der Aktie zu kaufen, wenn das Unternehmen extrem effizient geführt würde und künftig weder wüchse noch zurückginge“, schrieben die Analysten.

Die Anleger sorgen sich vor allem um den Ausblick des Managements für das Geschäftsjahr 2027.

Zscaler prognostizierte ein Umsatzwachstum und ein Wachstum beim jährlich wiederkehrenden Umsatz von 16 % bis 17 %, unter den Analystenerwartungen von etwa 19 %.

Trotz der zurückhaltenderen Prognose verwies Guggenheim auf Hinweise für anhaltende Geschäftsimpulse.

Nach den Recherchen der Firma bleibt die Vertriebspipeline von Zscaler stark, gestützt durch eine wachsende Anzahl großer Unternehmenskunden.

Die Analysten stellten außerdem fest, dass der Anteil kanalbasierter Umsätze von 96 % in früheren Jahren auf 85 % im jüngsten Quartal gesunken ist — ein Trend, der darauf hindeuten könnte, dass ein größerer Teil des Geschäfts direkt über Enterprise‑Beziehungen generiert wird.

KI‑Sicherheit bleibt zentraler Wachstumstreiber

Die positive Einschätzung von Guggenheim hängt weitgehend mit der Annahme zusammen, dass Zscalers Produkte mit der Ausbreitung der KI‑Adoption zunehmend an Bedeutung gewinnen werden.

Die Firma hob die Positionierung des Unternehmens im Bereich Secure Access Service Edge (SASE) und Security Service Edge (SSE) hervor — Segmente, die voraussichtlich profitieren werden, wenn Organisationen von traditioneller hardwarebasierter Sicherheitsinfrastruktur abrücken.

„Wir erkennen an, dass dies weiterhin eine ‚Vertrau-mir‑Story‘ ist, glauben aber, dass die Bewertung hier eine Chance für jene Investoren darstellt, die an einen Kategorie‑Leader in einem noch jungen und hyper‑wachsenden Markt interessiert sind“, fügten DiFucci und Vensko hinzu.

Zscaler hat wiederholt die KI‑Sicherheit als wichtigen Wachstumstreiber betont.

Das Unternehmen kündigte kürzlich Pläne an, den Datensicherheitsanbieter Symmetry Systems zu übernehmen; der Kaufpreis wurde nicht bekanntgegeben. Dies ist Teil breiterer Bemühungen, das KI‑Sicherheitsportfolio zu stärken.

In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen außerdem Red Canary, SPLX, SquareX und Avalor übernommen.

CEO Jay Chaudhry bekräftigte die Positionierung des Unternehmens während der Gewinnbesprechung im vergangenen Monat.

„Zscaler ist ideal positioniert als die Cybersicherheitsplattform für das KI‑Zeitalter“, sagte Chaudhry den Analysten.

Die Wall Street bleibt gespalten

Während Guggenheim erhebliches Aufwärtspotenzial sieht, teilen nicht alle Analysten diesen Optimismus.

Ein Analystenteam von Morgan Stanley unter der Leitung von Meta Marshall schrieb, dass ihre Herabstufung von Zscaler im April auf Equal Weight durch den jüngsten Ergebnisbericht des Unternehmens bestätigt worden sei.

Marshall schrieb, Zscaler sehe sich einem zunehmenden Wettbewerb im SASE‑Markt gegenüber und warnte, die Aktie könnte „in der Penalty‑Box bleiben“, bis Investoren deutlicheres Zeichen dafür sehen, dass sich die KI‑Sicherheitsprodukte des Unternehmens durchsetzen.

Das Analystenteam fügte hinzu, dass es „vorerst keinen eindeutigen Treiber für die Aktie“ gebe.

Auch andere Häuser haben eine vorsichtigere Haltung eingenommen.

Wells Fargo und Evercore ISI haben kürzlich ihre Kursziele gesenkt und verwiesen auf Bedenken hinsichtlich der schwächeren Wachstumsaussichten des Unternehmens.

Trotz der Erholung am Montag liegen die Zscaler‑Aktien 2026 weiterhin 31 % im Minus, was die breitere Unsicherheit der Anleger darüber widerspiegelt, wie KI die Software‑ und Cybersicherheitsbranche verändern könnte.