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Nikkei 225 steigt auf neues Rekordhoch, asiatische Märkte zeigen gemischte Signale

Nikkei 225 steigt auf neues Rekordhoch, asiatische Märkte zeigen gemischte Signale
Devesh Kumar
03. Juni 2026, 05:46 AM

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Kaufen: Nikkei 225 (japanische Aktien)

Das Rekordhoch des Nikkei 225, begleitet vom Anstieg des Topix, deutet darauf hin, dass sich die Rally über mehr als nur einige Mega-Caps ausbreitet. Kaufen Sie iShares Nikkei 225 ETF (NKY), um vom anhaltenden Momentum im japanischen Technologie-/Halbleiter-/KI-nahen Sektor zu profitieren, solange die globale KI-Begeisterung anhält.

Kernrisiko: Ein Öl-Schock entwickelt sich zu anhaltender Inflation, wodurch Zentralbanken in Japan/Asien schneller straffen müssten und das Tech-/KI-Multiple einbrechen würde.

Verkaufen: Hang Seng (China-Exponierung)

Der Hang Seng fällt um ~1% während Tokio stark zulegt, was zeigt, dass Anleger nicht pauschal ‚Asien-Risiko‘ kaufen. Verkaufen Sie iShares Hang Seng ETF (EWH), um gegen China-gebundene Nachfrageängste und höhere Energiekosten zu positionieren, die China stärker belasten.

Kernrisiko: Ein chinesisches Stimuluspaket oder ein starker Ölpreisrückgang würde die Nachfrageerzählung umkehren und eine schnelle Gegenbewegung in Hongkong auslösen.

  • Nikkei erreicht Rekordhoch, von KI-angeführte Rally hebt japanische Aktien.
  • Hang Seng fällt fast 1% da Sorgen um Chinas Nachfrage anhalten.
  • Hormuz-Spannungen halten Ölpreise erhöht und rücken Inflationsrisiken in den Fokus.

Asiatische Aktien legten am Mittwoch uneinheitlich zu, da Japans Nikkei 225 um 2.14% auf ein Rekordhoch sprang, während Spannungen am Ölmarkt und uneinheitliche regionale Daten Anleger davon abhielten, von einer klaren Risk-on-Phase zu sprechen.

Der breitere Topix stieg 1.52%, gestützt von Wall Streets jüngster Rekordjagd und anhaltender Begeisterung für KI-verbundene Aktien. Andernorts war das Bild weniger überzeugend.

Hong Kongs Hang Seng rutschte 0.98% ab, Australiens ASX 200 legte nach schwächeren Wachstumsdaten 0.36% zu, und die südkoreanischen Märkte waren wegen eines Feiertags geschlossen.

Das Ergebnis war eine Rally mit Schwung, aber wenig Sicherheit.

Nikkei erreicht Rekordhoch, Stimmung bleibt jedoch vorsichtig

Japan lieferte die stärkste Schlagzeile der Region: Das Rekordhoch des Nikkei verlängerte eine Rally, die stark von Technologie-, Halbleiter- und KI-nahen Aktien getragen wird, wobei Anleger weiterhin bereit sind, für Unternehmen aus dem globalen Hardware-Zyklus Aufschläge zu zahlen.

Der Anstieg des Topix deutete darauf hin, dass die Bewegung breiter war als nur eine Handvoll Mega-Cap-Exporteure, obwohl der Ton in ganz Asien deutlich weniger einheitlich war als Tokios Performance vermuten ließ.

Hongkong ging in die Gegenrichtung: Der Hang Seng büßte fast 1% ein, da Anleger gegenüber China-gebundener Nachfrage und höheren Energiekosten skeptisch blieben.

In Australien bewegte sich der ASX kaum, nachdem Daten zeigten, dass die Wirtschaft im Jahresvergleich 2.5% und im Märzquartal 0.3% gewachsen ist.

Die Schließung Südkoreas wegen des Wahltags dünnte zudem den regionalen Handel aus.

Die Botschaft war klar: Asien steigt, aber dies ist eine fragmentierte Rally, keine uneingeschränkte Zustimmung zu Risikoanlagen.

Irans Schatten über der Meerenge

Das größere Marktrisiko liegt weiterhin tausende Meilen entfernt in der Straße von Hormuz, durch die normalerweise etwa ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen fließt.

Der US-Außenminister Marco Rubio sagte dem Kongress, dass Iran weite Abschnitte der Wasserstraße vermint und auf Handelsschiffe geschossen habe.

Diese Formulierungen haben Öl-Händler nervös gehalten, obwohl Aktienanleger den Schock weiterhin auszublenden versuchen.

Die Rohölpreise spiegelten diese Spannung wider. West Texas Intermediate stieg 1.14% auf $94.82 je Barrel, während Brent 1.05% auf $97.01 kletterte.

Diese Niveaus sind für die Märkte noch nicht katastrophal, aber sie sind hoch genug, um die Inflationsgeschichte für Zentralbanken und die Gewinnsituation für energieimportierende Volkswirtschaften in Asien zu verkomplizieren.

Allianz Research warnte, dass eine länger anhaltende Störung rund um Hormuz Brent in einem Tail-Risk-Szenario über $130 je Barrel treiben könnte, obwohl das Basisszenario weiterhin davon ausgeht, dass sich die Märkte schließlich anpassen.

Patrick Munnelly von TickMill brachte das Anlegerproblem pointierter auf den Punkt:

„Das Problem des Marktes ist nicht nur das Niveau des Öls, sondern auch die Volatilität; jede Umkehr macht es für Anleger und Zentralbanken schwieriger, den Schock als vorübergehend zu behandeln.“

Deshalb ist die Ölbewegung über Rohstoffe hinaus relevant. Sie wirkt sich auf Anleiherenditen, Währungen, Zins­erwartungen und das Verbrauchervertrauen aus.