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Analyst empfiehlt: Diese zwei Raumfahrtaktien kaufen nach SpaceX-Ausverkauf

Analyst empfiehlt: Diese zwei Raumfahrtaktien kaufen nach SpaceX-Ausverkauf
Wajeeh Khan
16. Juni 2026, 05:12 AM

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Rocket Lab (RKLB)

Kaufempfehlung für RKLB. Das Nasdaq-Debüt von SpaceX löste einen liquiditätsgetriebenen Ausverkauf (einen „Kapitalabfluss“) im gesamten Raumfahrtkomplex aus, doch RKLB ist ein gut kapitalisiertes Pure-Play mit einem starken Auftragsbestand und einem strukturellen Vorteil in der Startinfrastruktur. KeyBancs Kursziel von 135 US-Dollar impliziert etwa 25 % Aufwärtspotenzial, und die Aufnahme in den Nasdaq 100 nächste Woche dürfte die Nachfrage von passiven Fonds und ETFs anziehen, was die Erholung verstärken kann.

Kernrisiko: Der Auftragsbestand von RKLB schrumpft oder die Startfrequenz enttäuscht, wodurch klar wird, dass der Ausverkauf eher ein Ausführungsrisiko als nur Liquiditätsumschichtungen widerspiegelt.

Firefly Aerospace (FLY)

Kaufempfehlung für FLY. Die These lautet, dass das Angebotsdefizit bei Starts strukturell ist und Fireflys Mittelstufen- und Orbitalfahrzeuge darauf ausgerichtet sind, überlastete Engpässe für Verteidigungs- und NASA-nahe Programme „zu umgehen“. KeyBancs Jahresendkursziel von 50 US-Dollar basiert auf rascher operativer Reife und steigenden staatlichen Ausgaben, sodass der durch SpaceX verursachte Rücksetzer einen Einstieg in eine durch die Regierung gestützte Wachstumsstrecke darstellt.

Kernrisiko: Die staatliche/NASA-Nachfrage wandelt sich nicht in unterzeichnete Startverträge zu erwarteter Preisgestaltung um, wodurch die Umsatzperspektive schrumpft.

  • KeyBanc empfiehlt, die Rocket Lab-Aktie beim jüngsten Rücksetzer zu kaufen.
  • Analyst Michael Leshock ist auch bei Firefly-Aktien bullisch.
  • Das haben RKLB und FLY Anlegern für 2026 zu bieten.

Das historische Debüt von SpaceX an der Nasdaq löste einen klassischen „Kapitalabfluss“-Effekt aus und führte zu einem starken Ausverkauf bei anderen Raumfahrtaktien.

Als das Raketengeschäft des Milliardärs Elon Musk eine Bewertung von 2 Billionen USD (ca. 1,7 Billionen €) überstieg, reduzierten institutionelle und private Anleger ihre Bestände, um Liquidität zu schaffen und Positionen in SPCX-Aktien aufzubauen.

Laut Michael Leshock, Senior-Analyst bei KeyBanc, stellt diese von SpaceX ausgelöste Schwäche bei Unternehmen wie Rocket Lab RKLB und Firefly Aerospace (FLY) jedoch ein erstklassiges Kauffenster dar.

Für Anleger, die sich dem schnell wachsenden kommerziellen Raumfahrtsektor mit steigender institutioneller Nachfrage aussetzen möchten, heben sich diese beiden Namen als erstklassige Kandidaten für eine deutliche Erholung hervor.

Warum KeyBanc bei Rocket Lab bullisch ist

Laut Michael Leshock bietet die RKLB-Aktie eine außergewöhnlich seltene, gut kapitalisierte Pure-Play-Gelegenheit in einem Umfeld, in dem die Startinfrastruktur strukturell eingeschränkt bleibt.

Trotz des jüngsten Ausverkaufs bleibe die langfristige Wachstumsperspektive des Unternehmens fest intakt, sagte der Analyst gegenüber Kunden, als er ein Kursziel von 135 US-Dollar für die Aktie ausgab. 

Seine ehrgeizige Schätzung deutet darauf hin, dass Rocket Lab von hier aus im Laufe des Jahres um weitere rund 25 % zulegen könnte.

Anleger sollten außerdem beachten, dass RKLB von der Aufnahme in den „Nasdaq 100“ nächste Woche profitieren dürfte, da Indexaufnahmen oft die Nachfrage von passiven Fonds und ETFs beschleunigen.

Insgesamt machen ein solider Auftragsbestand von 2,2 Milliarden USD (ca. 1,9 Milliarden €) und die enge Ausrichtung an wichtigen nationalen Sicherheits- und NASA-Prioritäten Rocket Lab laut Leshock zum „klaren Nr. 2“ im kommerziellen Raumfahrtsektor (nach SpaceX).

Warum KeyBanc bei Firefly bullisch ist

Die Firefly-Aktie stellt einen weiteren höchst überzeugenden idiosynkratischen Wachstumsvektor innerhalb des wachsenden Raumfahrtsektors dar; KeyBanc erwartet eine Rallye auf 50 US-Dollar bis zum Jahresende.

In seinem Research-Note schrieb Leshock, das an der Nasdaq gelistete Unternehmen sei einzigartig positioniert, um lukrative Marktanteile im staatlichen Bereich zu erobern, da moderne Verteidigungsprogramme und NASA-Initiativen ihre Ausgaben in bisher ungekanntem Tempo hochfahren.

Über die staatliche Ausrichtung hinaus fußt seine Zuversicht auf der raschen operativen Reife von Firefly seit dem Börsendebüt im vergangenen August.

Die vielseitigen Trägerraketen und Orbitalfahrzeuge des Unternehmens adressieren direkt das „strukturelle Defizit im Startangebot“, das die Branche belastet.

Durch die Bereitstellung zuverlässiger, dedizierter Kapazitäten für Mittelklasse-Starts überbrückt FLY die Lücke für kommerzielle und militärische Kunden, die dringend überlastete Manifestierungsengpässe „umgehen“ müssen – wodurch es erhebliche Preissetzungsmacht und eine klare Perspektive für exponentielles Umsatzwachstum erhält.

Vom breiteren Raumfahrtaufschwung profitieren

Der vorübergehende Rücksetzer im Raumfahrt-Ökosystem, sichtbar etwa am Rückgang des iShares Aerospace & Defense ETF, überdeckt einen tiefgreifenden fundamentalen Wandel.

KeyBanc weist darauf hin, dass sich moderne Raumfahrtforschung und Satellitenstarts mit einer Geschwindigkeit erhöhen, die an die Apollo-Ära erinnert.

Da die exponentielle Nachfrage nach Satellitenkonstellationen und weltraumbasierten Datenanwendungen auf einen gravierenden weltweiten Mangel an Startkapazitäten trifft, besitzen gut aufgestellte kommerzielle Betreiber enorme Preissetzungsmacht.

Insgesamt werde der massive Zustrom institutionellen Kapitals, ausgelöst durch SpaceX’ historische Notierung im Wert von mehreren Billionen Dollar, unweigerlich zu bewährten, skalierbaren Alternativen wie Rocket Lab und Firefly fließen, schloss die Firma.