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Goldpreis-Prognose: Kann Gold $4.500 erreichen, da Citi optimistischer wird?

Goldpreis-Prognose: Kann Gold $4.500 erreichen, da Citi optimistischer wird?
Devesh Kumar
16. Juni 2026, 07:00 AM

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Gold (XAU/USD)

Kaufe XAU/USD mit Blick auf Citis Ziel von $4,500. Die Nachrichten treiben Gold über den Zinskanal: Niedrigere Ölpreise dämpfen den Inflationsdruck, und ein schwächerer Fed‑Ton (Warsh) kann Gold weiter anheben, weil Gold keine Rendite abwirft. Das Momentum ist nach dem scharfen Anstieg am Montag bereits vorhanden, und der Rückenwind durch den schwächeren Dollar unterstützt eine weitere Aufwärtsbewegung bis zu den formellen Abkommensdetails.

Kernrisiko: Warsh klingt restriktiv (keine Zinssenkungen, Inflation bleibt ein Problem), was den Dollar stärkt und die Rally beim Gold schnell abklingen lassen würde.

Goldminen (GDX)

Kaufe GDX, um von einer gehebelt verlaufenden, anhaltenden Goldbewegung zu profitieren. Wenn Gold im Zuge einer weicheren Zinsstory weiter ausbricht, übertreffen Minen typischerweise das Metall, da sich Margen und Sentiment schneller verbessern als allein der Metallpreis. Der Artikel weist zudem darauf hin, dass Anleger nach der breiten Rally selektiver werden – Minen können neu bewertet werden, sobald sich die Richtung von Gold bestätigt.

Kernrisiko: Gold dreht um bei einer restriktiven Fed‑Botschaft oder erneuter Iran/Hormuz‑Gefahr, was die Gewinnerwartungen der Minen und die Liquidität stark einbrechen lassen würde.

  • Gold hält sich nahe einem einwöchigen Hoch, während Details des US‑Iran‑Abkommens im Fokus bleiben.
  • Schwächerer Dollar und geringere Erwartungen an weitere Zinserhöhungen stützen das Gold.
  • Fed‑Entscheidung steht bevor; Händler erwarten Kevin Warshs erstes geldpolitisches Signal.

Gold stabilisierte sich am Dienstag nahe einem mehr als einwöchigen Hoch, während Anleger auf Details der vorläufigen US‑Iran‑Vereinbarung warteten, die die Ölpreise gedämpft hat und die Hoffnung erneuert, dass der Inflationsdruck nachlassen könnte.

Spotgold änderte sich nach dem starken Anstieg am Montag kaum und notierte bei rund $4,315 pro Unze, während die August‑Futures nachgaben.

Das Metall wird weiterhin vom schwächeren Dollar und geringeren Erwartungen an einen weiteren aggressiven Zinsschritt der Federal Reserve gestützt.

Dennoch zögern Händler, die Kurse deutlich weiter nach oben zu treiben, bevor das Abkommen formell geklärt ist und Fed‑Vorsitzender Kevin Warsh am Mittwoch seine erste geldpolitische Stellungnahme abgibt.

Friedensabkommen stützt Gold

Die jüngste Bewegung beim Gold ist weniger auf klassische Zufluchtsnachfrage zurückzuführen als vielmehr auf den Zinskanal.

Der US‑Iran‑Rahmen hat Hoffnungen geweckt, dass sich die Straße von Hormus stärker öffnen könnte, wodurch das Risiko sinkt, dass die Energiekosten monatelang hoch bleiben.

Das ist wichtig, weil der jüngste Öl‑Schock die Inflationserwartungen angehoben und Anleger beim Gold vorsichtiger gemacht hatte.

Gold wirft keine Rendite ab, daher hat es tendenziell Schwierigkeiten, wenn Märkte höhere Renditen für Bargeld oder Anleihen erwarten.

Die Analysten erklärten, dass Gold seit dem späten Donnerstag von Iran‑bezogenen Schlagzeilen profitiert habe, und fügten hinzu, dass die euphorische Rally bis später in dieser Woche in die erwartete Unterzeichnungszeremonie hinein anhalten könne.

Der Ton der Fed wird zum Hauptrisiko

Der nächste Katalysator ist die Entscheidung der Federal Reserve. Es wird allgemein erwartet, dass die Zinsen unverändert bleiben, doch Händler werden auf Warshs Formulierungen zu Inflation, Öl und dem weiteren geldpolitischen Kurs achten.

Eine weichere Botschaft könnte den Dollar weiter unter Druck setzen und eine weitere Aufwärtsbewegung beim Gold stützen.

Ein restriktiverer Ton würde es erschweren, die Rally aufrechtzuerhalten, besonders nach dem Sprung am Montag.

Die Analysten stellten fest, dass, sollte Warsh signalisieren, dass mindestens eine Zinssenkung später in diesem Jahr in Betracht gezogen wird, der Dollar weiter schwächen und Gold erneut ansteigen könnte.

Banken bleiben bullisch, doch die Volatilität bleibt

Citi untermauerte den unterstützenden Ton, indem die Bank ihre Goldprognose für 0–3 Monate um $500 auf $4,500 je Unze anhob.

Die Bank erklärte, dass sich die breitere Risikostimmung verbessern könnte, da das US‑Iran‑Memorandum den Druck auf die Ölmärkte verringere.

Dennoch bleibt der Handel fragil. Details eines dauerhaften Waffenstillstands stehen noch aus, und ein Rückschlag rund um die Straße von Hormus oder Irans Atomprogramm könnte die Volatilität in Energie‑ und Metallmärkten schnell zurückbringen.

Andere Edelmetalle zeigten sich am Dienstag schwächer.

Silber fiel auf rund $69 pro Unze, während Platin und Palladium ebenfalls nachgaben, was darauf hindeutet, dass Anleger nach der breiten Rally am Montag selektiver werden.