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CMA führt neue Verhaltensvorschriften für Google-Suchdienste ein

CMA führt neue Verhaltensvorschriften für Google-Suchdienste ein
Rivanshi Rakhrai
17. Juni 2026, 13:44 PM

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UK Search Data Portability — buy

Datenportabilität erleichtert es Drittparteien, Produkte auf Basis von Google‑Suchdaten aus dem UK zu entwickeln (personalisierte Angebote, Reisen, Shopping, Prämienprogramme). Buy an UK‑notierte Aggregatoren/Commerce‑Enabler, die voraussichtlich von neuen datengetriebenen Diensten profitieren – z. B. Experian (EXPN) für Identitäts‑/Dateninfrastruktur und Targeting und/oder Rightmove (RMV) als Nutznießer personalisierter Lead‑Generierung, falls Suchdatenprodukte entstehen. Buy EXPN.

Kernrisiko: Der Zugriff auf die Portabilität verzögert sich, bleibt in der Praxis eingeschränkt oder ist für Drittparteien zu kostspielig bzw. zu unsicher, um schnell monetarisiert zu werden.

Alphabet (GOOGL) — sell

Die CMA erzwingt das „Fair Ranking“ (objektive, nicht‑diskriminierende Kriterien + Vorankündigung + Beschwerdeverfahren) sowie formelle Datenportabilität. Das erhöht die Compliance‑Kosten und schränkt Googles Fähigkeit ein, Ranking‑/KI‑Funktionen schnell anzupassen, was die Monetarisierung im Vereinigten Königreich unter Druck setzen und die regulatorischen Reibungen im Bereich Suche und Suchwerbung erhöhen kann. Sell GOOGL.

Kernrisiko: Google argumentiert erfolgreich, dass die Regeln Ranking‑/KI‑Änderungen nicht wesentlich einschränken, und erhält trotz der Compliance das Wachstum in Werbung und Suche.

  • CMA verlangt von Google mehr Transparenz bei Suchrankings.
  • Britischer Regulierer schreibt Fair‑Ranking und Suchdaten‑Portabilität vor.
  • Google wurden Fristen gesetzt, um die neuen UK‑Suchregeln umzusetzen.

Die britische Wettbewerbsbehörde hat zwei neue Verhaltensanforderungen für Googles Suchdienste eingeführt, um im Rahmen des Wettbewerbsregimes für digitale Märkte des Landes Transparenz, Fairness und die Auswahlmöglichkeiten der Verbraucher zu verbessern.

Die Competition and Markets Authority gab bekannt, dass Google verpflichtet wird, mehr Transparenz darüber zu schaffen, wie Suchergebnisse gerankt werden, und es Nutzern zu ermöglichen, ihre Suchdaten an autorisierte Dritte zu übertragen.

Die Maßnahmen sind Teil der umfassenderen Bemühungen der Behörde, Bedenken hinsichtlich Googles Stellung im Suchmarkt anzugehen und sicherzustellen, dass Unternehmen und Verbraucher von gerechteren digitalen Diensten profitieren.

Neue Regeln legen Fokus auf Transparenz bei Suchrankings

Der CMA zufolge sind Unternehmen im gesamten Vereinigten Königreich stark auf Google Search angewiesen, um Kunden zu erreichen.

Viele Unternehmen haben der Behörde jedoch mitgeteilt, dass Googles derzeitige Ranking-Praktiken an Transparenz und Vorhersehbarkeit vermissen lassen, was es ihnen erschwert, Investitionen zu planen und ihr Geschäft auszubauen.

Die Behörde erklärte, Unternehmen hätten berichtet, dass Änderungen an Googles Ranking-Systemen oft ohne ausreichende Vorankündigung eingeführt werden.

Sie äußerten zudem Bedenken über das Fehlen effektiver Mechanismen, um Entscheidungen anzufechten oder Beschwerden vorzubringen, wenn Änderungen ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen negativ beeinträchtigen.

Um diese Sorgen zu adressieren, hat die CMA eine Verhaltensanforderung zum Fair Ranking eingeführt.

Nach den neuen Regeln muss Google organische Suchergebnisse anhand objektiver und nicht-diskriminierender Kriterien einordnen.

Die Anforderung gilt für organische Suchergebnisse, einschließlich solcher, die in AI Overviews angezeigt werden, schließt jedoch gesponserte Ergebnisse aus.

Darüber hinaus muss Google Unternehmen größere Transparenz darüber bieten, wie Ranking-Systeme funktionieren, und erhebliche Änderungen, die die Sichtbarkeit in der Suche beeinflussen könnten, im Vorfeld ankündigen.

Das Unternehmen muss außerdem klare und effektive Prozesse einrichten, über die Unternehmen Bedenken zu Rankings vorbringen und eine Lösung suchen können.

Die CMA erklärte, diese Maßnahmen sollen Unternehmen mehr Sicherheit geben, während sich Suchdienste weiterentwickeln – insbesondere mit der Einführung KI‑gestützter Suchfunktionen wie AI Overviews und AI Mode.

Maßnahmen zur Datenportabilität eingeführt

Parallel zur Fair‑Ranking-Anforderung hat die CMA eine separate Verhaltensanforderung zur Datenportabilität eingeführt.

Die Regulierungsbehörde erklärte, Drittunternehmen seien daran interessiert, Produkte und Dienstleistungen auf Basis von Google‑Suchdaten der Nutzer zu entwickeln, benötigten dafür jedoch verlässlichen Zugang zu diesen Informationen.

Der Zugriff auf Suchdaten könnte es Unternehmen ermöglichen, stärker personalisierte Dienste anzubieten, darunter maßgeschneiderte Reiseempfehlungen, Shopping‑Angebote, Prämienprogramme, Cashback‑Möglichkeiten und Rabatte.

Die CMA sagte, die neue Anforderung stelle Googles bestehenden UK Data Portability Application Programming Interface‑Prozess auf eine formelle rechtliche Grundlage.

Infolgedessen erhalten UK‑Nutzer Rechte, die denen in der Europäischen Union unter dem Digital Markets Act der EU vergleichbar sind, während Unternehmen bei Investitionen in neue verbraucherorientierte Produkte und Dienstleistungen größere Rechtssicherheit erlangen.

CMA signalisiert anhaltende Aufsicht

Will Hayter, Executive Director for Digital Markets bei der CMA, sagte: „Schritt für Schritt stellen wir sicher, dass Googles Suchdienste für Unternehmen und Verbraucher im gesamten Vereinigten Königreich besser funktionieren.“

Er fügte hinzu: „Die Suche ist ein wichtiges Tor für Unternehmen im Vereinigten Königreich, um Kunden zu erreichen, und klarere, vorhersehbare und transparentere Ranking‑Systeme könnten ihnen größere Spielräume zum Wachsen und Investieren geben.“

Die CMA wies darauf hin, dass die jüngsten Maßnahmen auf Aktivitäten aufbauen, die Anfang dieses Monats angekündigt wurden und Verlagen Werkzeuge an die Hand geben, darüber zu entscheiden, ob ihre Inhalte zur Unterstützung von Googles KI‑Funktionen verwendet werden dürfen.

Die Behörde deutete an, dass im Sommer weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit der Regulierung digitaler Märkte zu erwarten sind.

Google reagiert

Ein Google‑Sprecher sagte, das Unternehmen bleibe dem Schutz der Integrität seiner Systeme verpflichtet und werde weiterhin mit der CMA zusammenarbeiten.

Der Sprecher erklärte, Googles Ranking‑Systeme seien „fair, transparent und zeigen die relevantesten, qualitativ hochwertigsten Ergebnisse“.

Das Unternehmen hatte bereits im März erklärt, dass es neue Suchsteuerungsfunktionen entwickelt, um Bedenken der britischen Wettbewerbsbehörden zu adressieren.

Fristen für die Einhaltung und mögliche weitere Maßnahmen

Die CMA hat Google sechs Monate Zeit gegeben, die Fair‑Ranking‑Anforderung umzusetzen, und drei Monate, um die Anforderung zur Datenportabilität zu erfüllen.

Die Regulierungsbehörde erklärte, sie werde die Einhaltung durch Google genau überwachen – durch regelmäßige Berichterstattung und den Austausch mit Unternehmen und anderen Interessengruppen.

Sie warnte außerdem, dass bei Bedarf zusätzliche Maßnahmen eingeführt werden könnten, insbesondere da sich die Suchtechnologie weiterhin rasch entwickelt.

Seit Inkrafttreten des Wettbewerbsregimes für digitale Märkte im vergangenen Jahr hat die CMA sowohl Apple als auch Google den Status «Strategic Market Status» in Bezug auf ihre mobilen Plattformen zuerkannt.

Google hat diese Einstufung zudem für seine Such‑ und Suchwerbeaktivitäten erhalten.

Kürzlich hat die Behörde eine vierte SMS‑Untersuchung gestartet, die sich auf das Geschäftsoftware‑Ökosystem von Microsoft konzentriert.

Die CMA stellte fest, dass Googles Suchdienste für mehr als 90% der Suchanfragen im Vereinigten Königreich verantwortlich sind, was die Bedeutung von Transparenz, Wettbewerb und Fairness auf diesem Markt unterstreicht.