Top 3 Risiken, die die Rallye am Kryptomarkt gefährden könnten
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Kaufen Sie BTC wegen der anhaltenden Risikobereitschaft infolge des US‑Iran‑MoU. Hält das Abkommen, kann der Ausbruchsversuch von BTC bei 66.000 US-Dollar an Fahrt gewinnen und die Majors/großen Alts nach oben ziehen. Der Markt preist bereits eine Rallye ein; Sie wollen den Marktführer.
Kernrisiko: Das MoU bricht zusammen oder der Krieg eskaliert, was Ölpreise nach oben treibt und Risk‑off‑Ströme auslöst, die das Krypto‑Momentum zerschlagen.
UNI in Stärke verkaufen. UNI ist ein hochvolatiler Altcoin mit hoher Beta, der bereits zweistellige Zugewinne verzeichnet hat; wenn BTC unter 66.000 US-Dollar stagniert und in Richtung 60.000 US-Dollar fällt, schneidet UNI beim Abwärtsmove typischerweise schlechter ab.
Kernrisiko: BTC durchbricht höher und hält sich über 66.000 US-Dollar, wodurch die aktuelle Stärke der Altcoins in einen nachhaltigen Trend übergeht.
- Die Rallye am Kryptomarkt setzte sich heute fort, wobei Altcoins wie Uniswap und WLD zu den größten Gewinnern zählten.
- Es besteht die Möglichkeit, dass das US‑Iran‑Memorandum of Understanding scheitert.
- Ökonomen prognostizieren eine restriktive Federal Reserve, da die Inflation weiterhin über 2% liegt.
In dieser Woche findet eine Rallye am Kryptomarkt statt, da Investoren nach dem Memorandum of Understanding (MoU) zwischen den USA und Iran zur Beendigung des Krieges eine erhöhte Risikobereitschaft zeigen.
Bitcoin stieg auf 66.000 US-Dollar, während wichtige Altcoins wie Uniswap, Worldcoin, Aerodrome Finance, Celestia und Jito zweistellig zulegten. Trotz des starken Schwungs könnten drei potenzielle Risiken den Vorstoß des Kryptomarkts in den kommenden Monaten gefährden.
Rallye am Kryptomarkt gefährdet, falls US‑Iran‑Abkommen scheitert
Ein zentrales Risiko für die Rallye besteht darin, dass das MoU zwischen den USA und Iran entweder vor oder nach der offiziellen Unterzeichnungszeremonie am Freitag scheitern könnte. Dieses Szenario ist möglich, da die geleakten Details des Abkommens bei seinen republikanischen Verbündeten auf schlechte Resonanz gestoßen sind.
Laut Bloomberg würde der vorgeschlagene Deal den Konflikt beenden, die Straße von Hormus wieder öffnen, die Beschränkungen für iranische Ölexporte lockern und Iran Zugang zu eingefrorenen Vermögenswerten gewähren.
Er würde mit einer anfänglichen Zahlung von 12 Milliarden US-Dollar beginnen, während weitere Mittel in Stufen freigegeben würden, wenn die Verhandlungen voranschreiten. Das Abkommen sieht außerdem die Einrichtung eines 300 Milliarden US-Dollar schweren Wiederaufbaufonds für Iran vor, abhängig davon, dass Teheran die Bedingungen eines endgültigen Abkommens erfüllt.
WEITERLESEN: Wie geht es mit Bitcoin weiter, wenn USA und Iran kurz vor der Unterzeichnung eines Friedensabkommens stehen?
Es besteht außerdem die Möglichkeit, dass Israel durch eine Eskalation seiner Angriffe gegen den Libanon die USA wieder in einen Krieg treiben will. Iran hat gewarnt, dass es Israel treffen wird, sollte es Beirut angreifen. Sollte dies geschehen, könnte Israel gegen Iran eskalieren und die USA zurück in die Kämpfe ziehen.
Ein solcher Schritt würde wahrscheinlich zu höheren Ölpreisen und zu erhöhter Volatilität am Markt führen und die laufende Erholung stören.
Restriktive Fed
Ein weiteres potenzielles Risiko für die Kryptorallye ist eine restriktive Federal Reserve. Eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage zeigte, dass viele Ökonomen erwarten, dass die Fed später in diesem Jahr die Zinsen anheben wird, um die erhöhte Inflation einzudämmen.
Die aktuellsten Zahlen zeigten, dass die Verbraucher- und die Produzenteninflation im Mai dieses Jahres auf 4,2% bzw. 6,5% gestiegen sind. Sie liegen nun seit fünf Jahren über dem 2%-Ziel. Gleichzeitig läuft der Arbeitsmarkt gut: Die Wirtschaft hat im Monat über 172.000 Stellen geschaffen.
Eine restriktive Fed würde Anleger wahrscheinlich von riskanten Anlagen wie Bitcoin und anderen Kryptowährungen wegtreiben. Ein gutes Beispiel dafür ist der Krypto-Crash 2022, als die Zentralbank die Zinsen anhob, um die Inflation zu bekämpfen.
Technische Signale deuten darauf hin, dass Bitcoin noch nicht aus dem Gröbsten heraus ist
BTC-Preisdiagramm | Quelle: TradingView
Ein weiteres großes Risiko für die Rallye am Kryptomarkt sind die technischen Indikatoren von Bitcoin. Wie das obenstehende Chart zeigt, ist die Erholung der Coin bei 66.000 US-Dollar ins Stocken geraten. Zudem liegt sie weiterhin unter allen gleitenden Durchschnitten, ein Zeichen dafür, dass die Bullen sich noch nicht durchgesetzt haben.
Außerdem hat sich ein umgekehrtes Cup‑and‑Handle‑Muster ausgebildet, ein häufiges bearishes Fortsetzungssignal. Die jüngste Gegenbewegung war Teil des Handles. Daher besteht das Risiko, dass Bitcoin zurückfällt und die wichtige Unterstützung bei 60.000 US-Dollar anläuft. Eine solche Bewegung würde auch andere Kryptowährungen treffen.
Zudem sind die Fundamentaldaten etwas wackelig: Bitcoin‑ETFs haben in diesem Monat mehr als 2,4 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten abgegeben. Dies geschieht, während Anleger vom weniger attraktiven Bitcoin in den boomenden Aktienmarkt rotieren, in dem Unternehmen wie Sandisk, Western Digital, Micron und SpaceX florieren.
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