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Nikkei 225 stolpert, während asiatische Märkte die Kosten der KI-Umkehr abschätzen

Nikkei 225 stolpert, während asiatische Märkte die Kosten der KI-Umkehr abschätzen
Devesh Kumar
24. Juni 2026, 06:45 AM

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US‑Staatsanleihen kaufen (IEF)

iShares 7‑10 Year Treasury Bond ETF (IEF) kaufen. Kapital rotierte in Staatsanleihen und den Dollar, da Anleger nach der KI‑Trade‑Umkehr Sicherheit suchten. Da Rohöl nahe Viermonatstiefs notiert, verringert sich der Inflationsdruck, was Anleihekurse stützt, selbst wenn die Wachstumssorgen zunehmen.

Kernrisiko: Die Inflation beschleunigt sich wieder (Öl/Geopolitik oder Lohnzahlen), treibt die Renditen höher und drückt Anleihekurse stark.

Halbleiter verkaufen (SOXX)

Invesco SOXX (SOXX) verkaufen. Der Artikel hebt eine selektive Auflösung überfüllter KI-/Halbleiter-Exponierungen hervor, nachdem Nasdaq‑Schwäche im Zusammenhang mit „schuldenintensiven“ KI-Ausgaben und Bewertungsdruck aufgetreten ist. Sobald der Markt die Erträge aus KI infrage stellt, werden Halbleiter typischerweise zuerst abgewertet und erholen sich zuletzt.

Kernrisiko: Die Gewinne im KI-/Halbleiterbereich beschleunigen sich so schnell, dass die Bewertungen als günstig erscheinen, was eine kräftige Re‑Risking‑Rally auslösen würde.

  • Asiatische Aktien stehen stabil, doch der KI-getriebene Tech-Ausverkauf macht Anleger in der Region weiterhin vorsichtig.
  • Öl rutscht nahe Viermonatstiefs, da sich der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus zu verbessern beginnt.
  • Yen‑Schwäche und BOJ‑Zinssignale verschärfen die Beobachtung möglicher Interventionen Japans.

Die asiatischen Märkte versuchten am Mittwoch, Fuß zu fassen, doch die Ruhe wirkte fragil, nachdem eine scharfe Auflösung der globalen KI-Positionen Anleger daran erinnerte, wie schnell die Gewinner dieses Jahres zu Belastungsfaktoren werden können.

Es war kein breit angelegter Panikverkauf. Vielmehr war er selektiver. Händler reduzierten ihre Exponierung gegenüber Technologie, Halbleitern und anderen stark gebündelten Wachstumspositionen, während Kapital in Staatsanleihen und den Dollar floss.

Diese Mischung verlieh der Sitzung einen defensiven Ton, auch wenn sich einige angeschlagene asiatische Märkte erholten.

KI-Handel verliert an Glanz

Der breite MSCI-Index für Asien-Pazifik-Aktien außerhalb Japans veränderte sich kaum, während Südkoreas KOSPI nach dem 10%‑Einbruch am Dienstag um mehr als 2% zurücksprang, sein stärkster Rückgang an einem Tag seit März.

Japans Nikkei fand keine klare Richtung und stand zuletzt im Minus, was zeigt, dass Anleger noch nicht davon ausgehen, die Volatilität sei vorbei.

Auslöser war Wall Street, wo der Nasdaq um 2.2% fiel und der S&P 500 1.4% verlor, da Anleger infrage stellten, ob die durch hohe Verschuldung finanzierten Ausgaben hinter dem KI-Boom bei den aktuellen Bewertungen weiterhin belohnt werden können.

Halbleiteraktien standen am stärksten unter Druck, ein Hinweis darauf, dass der KI-Trade nicht mehr als Einbahnstraße angesehen wird.

Analysten sagten, die Geschwindigkeit der jüngsten Schwankungen, sowohl nach oben als auch nach unten, deute auf ein weniger stabiles Marktumfeld hin.

Mit anderen Worten: Das Problem sind nicht nur fallende Kurse. Es ist die Heftigkeit der Bewegungen.

Entspannung beim Öl dämpft Inflationsängste

Energie lieferte etwas Entlastung. Brent und WTI notierten nahe Viermonatstiefs, da nach wochenlangen Störungen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt wieder mehr Tanker durch die Straße von Hormus fuhren.

Brent fiel auf rund $76.71 pro Barrel, während WTI nahe $72.85 gehandelt wurde.

Niedrigere Rohölpreise mildern eines der größten Inflationsrisiken für Zentralbanken. Händler betrachten das Abkommen im Nahen Osten jedoch nicht als abgeschlossen.

USA und Iran scheinen bei den zentralen Bedingungen weiterhin uneins zu sein, darunter nukleare Inspektionen und die Passage durch die Meerenge.

Das macht Öl anfällig für einen weiteren geopolitischen Schock.

Druck auf den Yen rückt die BOJ in den Fokus

Die Währungsmärkte fügten eine weitere Schicht Vorsicht hinzu. Der Dollar-Index notierte nahe einem 13‑Monats‑Hoch, da Anleger das Risiko einer restriktiveren Federal Reserve einpreisten.

Der Yen notierte bei etwa 161.57 pro Dollar, nahe Niveaus, die Tokio zuvor bereits auf Interventionsbeobachtung gesetzt haben.

Auch die jüngsten Signale der Bank of Japan spielten eine Rolle. Die Währungshüter hoben die Zinsen diesen Monat auf 1.0%, den höchsten Stand seit Mitte der 1990er Jahre, und einige Mitglieder des Direktoriums haben weitere Schritte in Richtung einer neutralen Geldpolitik gefordert.

Gold gab nach, da höhere Zinserwartungen die Nachfrage nach renditelosen Anlagen verringerten.

Für die asiatischen Märkte war die Botschaft klar: Das Öl mag abkühlen, doch KI-Bewertungen, der Dollar und die Geldpolitik der Zentralbanken können weiterhin eine neue Phase der Turbulenzen auslösen.