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Asiens Tech-Abverkauf weitet sich: SoftBank -12%, SK Hynix, Samsung -8%

Asiens Tech-Abverkauf weitet sich: SoftBank -12%, SK Hynix, Samsung -8%
Devesh Kumar
26. Juni 2026, 05:49 AM

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Micron kaufen (MU)

Apples Preiserhöhungen sind ein Indikator: Die Kosten für Speicher/Storage steigen und drücken die Margen der Gerätehersteller, während Speicherlieferanten die Inflation weitergeben und in ihren Preisen einfangen können. Da SK Hynix und Samsung getroffen wurden, diskontiert der Markt den Speicherzyklus zu stark. Kaufen Sie MU wegen Ertragskraft und Margenresilienz, da die Kunden höhere Speicherkosten tragen.

Kernrisiko: Speicherpreise fallen schnell wieder und MUs Margen komprimieren sich, bevor Gerätehersteller die Kosten weitergeben können.

SoftBank Group verkaufen (9984.T)

SoftBank ist ein gehebelter Proxy für die KI-Finanzierungs-/Bewertungsthese (über Arm und die Erwartungen an OpenAI). Der Artikel weist auf die Underperformance von Arm und eine Verschiebung des OpenAI-IPO auf 2027 hin – beides reduziert kurzfristig die multiplebasierte Unterstützung für KI-Aufwärtsbewegungen. Verkaufen Sie 9984.T, um die überlaufene KI-Proxy-Position zu glätten.

Kernrisiko: Arm-Lizenzgebühren/Royalties beschleunigen wieder und das IPO-Timing von OpenAI wird weniger als Bewertungslast wahrgenommen, was SoftBanks Multiple anheben würde.

  • SoftBank rutscht ab, da Investoren überfüllte KI-Wetten neu bewerten.
  • Apples Preiserhöhungen verschieben den Fokus von KI-Nachfrage hin zu Kostendruck.
  • Koreanische Tech-Titel fallen nach zuvor starken Verlusten bei Chip-Aktien.

Asiatische Technologiewerte gaben am Freitag deutlich nach, als SoftBank Group um mehr als 12% einbrach und chiplastige Märkte von Tokio bis Seoul unter neuen Druck gerieten.

Der Ausverkauf folgte auf den vierten Tag in Folge mit Verlusten am Nasdaq, wo Apple um 6,1% nachgab, nachdem das Unternehmen Preiserhöhungen für iPads und MacBooks angekündigt hatte, um die stark gestiegenen Kosten für Speicher- und Flash-Chips auszugleichen.

Die Bewegung strich etwa 250 Milliarden USD (ca. 218,1 Milliarden €) aus Apples Marktwert und änderte die Stimmung rund um den KI-Handel.

Investoren fragen, ob KI-Infrastrukturkosten beginnen, die Margen ebenso stark zu drücken, wie sie das Wachstum antreiben.

SoftBank: Doppelter Schlag durch Arm und OpenAI

SoftBank war die deutlichste Opferrolle im jüngsten Tech-Rücksetzer Asiens und fiel in Tokio um mehr als 12%, als Investoren seine Exponierung gegenüber den am stärksten überbesetzten Segmenten des KI-Trades neu bewerteten.

Der Rückgang spiegelte zwei Belastungspunkte wider. Erstens gab Arm Holdings, das chip-designtreibende Unternehmen, das mehrheitlich zu SoftBank gehört, in den USA über Nacht um 3,2% nach und lief mehreren KI-Peers hinterher.

Zweitens tendiert OpenAI laut einem New York Times-Bericht inzwischen dazu, seinen Börsengang bis 2027 zu verschieben.

Das ist relevant, weil SoftBank zu einem der öffentlichsten Proxywerte für OpenAIs Bewertung im privaten Markt geworden ist.

Jay Ritter, Professor Emeritus am Warrington College of Business der University of Florida, beschrieb SoftBank laut GlobalTimesNow als eine Art „gehebelte Wette auf OpenAIs Zukunft“.

Es gibt Nuancen: Qualcomms Chip-Partnerschaft mit Meta könnte Arm langfristig durch Lizenz- und Royalty-Nachfrage stützen.

Aber Andrew Jackson von Ortus Advisors warnte auch, dass Qualcomms intensivere Vorstöße in maßgeschneiderte CPUs eine wettbewerbliche Frage für Arm aufwerfen.

SK Hynix und Samsung: Speicherchips spüren die Abkühlung

Der Druck griff schnell nach Südkorea über: SK Hynix fiel mehr als 8%, während Samsung Electronics fast 9% verlor.

SK Square, die Holding mit Exponierung gegenüber SK Hynix, sackte um rund 13% ab und zeigte, wie Investoren Risiko in stärker gehebelten, KI-verbundenen Wetten reduzieren.

Die Bewegung fiel kleiner aus als der dramatische Ausverkauf zu Beginn dieser Woche, als koreanische Chiphersteller deutlichere Verluste erlitten.

Die Botschaft war klar: Speicheraktien werden nun nicht nur nach der Nachfrage bewertet, sondern danach, wie sich diese Nachfrage auf die Kosten der Kunden auswirkt.

Apples Preiserhöhungen lieferten Anlegern ein einfaches Beispiel.

Wenn die Preise für Speicher und Massenspeicher weiter steigen, müssen Hardware-Hersteller möglicherweise zwischen dem Absorbieren der Last und dem Weiterreichen an Verbraucher wählen.

Reuters zitierte Nigel Green, CEO der deVere Group, mit den Worten: “Micron tells us where the profits are. Apple tells us where the inflation is.”

Microns Ergebnisse zeigten, dass Speicherzulieferer in diesem Zyklus außergewöhnlich hohe Gewinne erzielen können, während Apples Schritt demonstrierte, dass diese Gewinne zugleich die Kosten anderer sind.

Der Deutsche-Bank-Analyst Peter Milliken schrieb kürzlich, die Märkte seien „auf kurzfristige Momentum-Faktoren fixiert“.

Die Schwäche traf auch andere koreanische Tech-Titel, darunter LG Electronics und Seoul Semiconductor, da Investoren ihre Exponierung gegenüber der breiteren Hardware-Lieferkette reduzierten.