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Alibaba-Aktie: Cathie Wood springt nicht auf den KI‑Hype auf

Alibaba-Aktie: Cathie Wood springt nicht auf den KI‑Hype auf
Wajeeh Khan
08. Juli 2026, 17:48 PM

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BABA kaufen

Kaufen Sie Alibaba (BABA). Die durchgesickerte Vorschau zum Fiskal-Q1 löste die stärkste Tagesbewegung seit etwa 10 Monaten aus und signalisierte eine Rückkehr zum Umsatzwachstum im Kerngeschäft E‑Commerce. Genau das kann eine Multiples-Ausweitung vorziehen, wenn Anleger in rabattierte, China-nahe KI-Titel rotieren. Sekundärer Effekt: Beschleunigt sich das E‑Commerce‑Wachstum wieder, folgen üblicherweise höhere Nutzung von Alibaba Cloud und mehr Enterprise‑Deals, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Monetarisierung von Qwen den Markterwartungen nachzieht.

Kernrisiko: Die chinesische Nachfrage schwächt sich erneut und das E‑Commerce‑Wachstum bleibt aus, wodurch die Aktie wieder zu „Value ohne Wachstum“ wird.

ARKs BABA‑Positionen verkaufen

Verkaufen/vermeiden Sie ARKs Alibaba‑Engagement (über ARK‑Fonds, die BABA halten). Cathie Wood steigt aus aufgrund von „tief verwurzelten Bedenken“ über den langfristigen Monetarisierungszeitplan chinesischer LLMs und regulatorische Gegenwinde. Das ist ein klares Signal, dass der Markt möglicherweise die Zeit bis zur Umwandlung von Cloud/AI in dauerhafte, margenstarke Gewinne unterschätzt.

Kernrisiko: Die Monetarisierung von Alibaba Cloud beschleunigt sich schneller als erwartet und die Margen weiten sich aus, wodurch Woods Bedenken als falsch erscheinen würden.

  • Die Alibaba-Aktie verzeichnet am 8. Juli ihre stärkste Tagesperformance.
  • Doch Cathie Wood hat in den vergangenen Wochen BABA-Aktien abgestoßen.
  • Das könnte ihre Entscheidung zum Verkauf von Alibaba erklärt haben.

Die Alibaba BABA-Aktie verzeichnet am 8. Juli nach einem Vorab-Einblick in die Zahlen zum Fiskal-Q1 ihre stärkste Tagesperformance seit etwa zehn Monaten.th 

Investoren decken sich mit dem chinesischen Tech-Giganten ein, nachdem die durchgesickerte Ergebnisvorschau eine Rückkehr zum Umsatzwachstum im Kerngeschäft E‑Commerce signalisierte.

Zudem ist BABA ein wichtiger Nutznießer der derzeit laufenden Kapitalrotation: Institutionelle Anleger reduzieren Positionen in überdehnten westlichen Halbleiterwerten zugunsten der rabattierten chinesischen KI-Namen.

Ein prominenter Name, der an dieser Rotation jedoch nicht teilnimmt, ist ARK Invest-Gründerin und CEO Cathie Wood, die kürzlich Alibaba-Aktien verkauft hat, um in eine andere überbewertete US-Aktie zu investieren.

Wood verkauft Alibaba-Aktien, um sich mit SpaceX einzudecken

Während Privatanleger und institutionelle Desks die BABA-Aktie am Mittwoch hochbieten, ist Cathie Wood in den vergangenen Wochen komplett entgegengesetzt vorgegangen.

Die bekannte Investorin hat ihre Beteiligung an dem chinesischen Konzern nahezu vollständig veräußert, nachdem sie Ende Juni an einem einzigen Tag Aktien im Wert von etwa $54 million verkauft hatte.

Anstatt den KI-Hype und die kurzfristige Erholungswelle chinesischer Technologiewerte mitzunehmen, lenkt die ARK-Invest-Gründerin das freigesetzte Kapital in alternative Zukunftsbereiche.

Ihr Hauptziel ist SpaceX (SPCX), von dem sie in dieser Woche weitere 44.000 Aktien akkumuliert hat. 

Was Cathie Wood zum Verkauf von BABA-Aktien veranlasst haben könnte

Cathie Wood könnte sich wegen „tief verwurzelter Bedenken“ hinsichtlich des tatsächlichen langfristigen Monetarisierungszeitplans chinesischer Large Language Models (LLMs) aus Alibaba-Aktien zurückgezogen haben.

Während Daten zeigen, dass Alibaba Cloud mit seinem proprietären Qwen-Modell einen dominanten Marktanteil von 40.1% an Chinas Full-Stack-AI-Cloud-Infrastruktur hält, bleibt die Umwandlung dieses schieren Volumens in margenstarke Unternehmensgewinne eine erhebliche Herausforderung.

Zudem bringt Chinas striktes KI-Regulierungssystem strukturelle Compliance-Gegenwinde mit sich, denen westliche Unternehmen nicht ausgesetzt sind, was das Potenzial für exponentielles Wachstum weiter einschränkt.

In Kombination mit Margenerosion, die mit BABAs sehr kapitalintensivem Instant-Commerce-Liefergeschäft verbunden ist, dürfte das Chancen‑Risiko‑Verhältnis für ARK Invest womöglich deutlich schlechter geworden sein.

SpaceX: besseres KI-Investment als Alibaba?

Letzten Endes unterstreicht Cathie Woods Weigerung, auf den Alibaba‑KI‑Hype aufzuspringen, eine deutliche philosophische Spaltung an der Wall Street hinsichtlich der nächsten Phase der KI‑Implementierung.

Kurzfristige Trader sehen die BABA-Aktie als fundamental falsch bewertet, bei etwa dem 15‑fachen der erwarteten Gewinne (15x forward earnings), insbesondere da sie die grundlegende Infrastruktur der chinesischen Digitalwirtschaft kontrolliert.

ARK Invest betreibt hingegen eine strukturelle Arbitrage und flieht aus Chinas Konsumunsicherheiten, um auf das zu wetten, was Cantor Fitzgerald kürzlich als „planetare Infrastruktur“ bezeichnete.

Woods mutige Umschichtung impliziert, dass echte exponentielle KI‑Gains nicht von inländischen E‑Commerce‑Anwendungen eingefangen werden, sondern von Grenzplattformen wie SpaceX’ Starlink, das darauf abzielt, orbitale Rechenzentren im Weltraum zu etablieren, um bis 2030 massive, unbegrenzte Rechenkapazitäten zu vermieten.