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KOSPI-Erholung rückt Samsung und SK Hynix nach Chip-Ausverkauf wieder in den Fokus

KOSPI-Erholung rückt Samsung und SK Hynix nach Chip-Ausverkauf wieder in den Fokus
Devesh Kumar
08. Juli 2026, 06:26 AM

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Samsung Electronics (005930.KS)

Kaufen. Der Ausverkauf wurde durch „Erwartungen statt Zusicherungen“ nach der Guidance getrieben, doch die Erholung zeigt, dass Dip-Käufe zurück sind. Die knappe Speicherversorgung bis ins dritte Quartal und die Einschätzung von JPMorgan, dass die Speicherpreise der zentrale Ergebnis-Treiber sind, stützen eine kurzfristige Ergebniserholung. Zudem hat Samsung nach dem 6,9%igen Rückgang eine Bewertungsanpassung erfahren, die bei stabilem Preisniveau bessere Aufwärtsperspektiven bietet.

Kernrisiko: Speicherpreise brechen schneller als erwartet ein und beseitigen das Ergebnispolster.

SK Hynix (000660.KS)

Kaufen. Die stärkste Dynamik im Artikel (bis zu 5,8 % nach zuvor 6 % Rückgang) sowie die fortbestehende KI-/HBM-Nachfragegeschichte und die knappe Versorgung bis ins dritte Quartal. Die geplante US-Notierung wirkt als anhaltender Stimmungstreiber, und der Markt betrachtet Hynix weiterhin als den klarsten Weg, auf High-Bandwidth-Memory zu setzen.

Kernrisiko: Die KI-/HBM-Nachfrage verlangsamt sich oder Kunden widersetzen sich höheren Preisen in dem Maße, dass es zu einem scharfen Margen- bzw. Preisverfall kommt.

  • KOSPI erholt sich, Samsung und SK Hynix ziehen nach Chip-Ausverkauf Käufer an.
  • Samsung behauptete sich im KI-Chip-Geschäft nach KOSPI-Ausverkauf und Ausverkauf in den USA.
  • Notierungs-Hoffnungen für SK Hynix und knappe Speicherangebote stabilisieren heute die koreanischen Chip-Aktien.

Die Erholung des KOSPI am Mittwoch zeigte, dass Anleger nach dem heftigen Ausverkauf noch nicht bereit sind, sich vom südkoreanischen Chip-Sektor abzuwenden.

Samsung Electronics und SK Hynix erholten sich beide von frühen Verlusten, als Schnäppchenjäger zu Speicherchip-Titeln zurückkehrten und darauf setzten, dass KI-Nachfrage und knappe Versorgung die Gewinne weiterhin stützen.

Die Bewegung folgte darauf, dass Samsungs spektakuläre Gewinnprognose einen Tag zuvor die Nervosität nicht beruhigen konnte und einen Ausverkauf auslöste, der sich von Seoul bis nach Wall Street ausbreitete.

KOSPI-Käufer kehren nach Chip-Ausverkauf zurück

Samsung stieg im Morgenhandel um bis zu 1,4 %, SK Hynix kletterte um bis zu 5,8 %.

Beide Aktien hatten deutlich tiefer eröffnet und eine nächtliche Talfahrt der US-Halbleiterwerte nachgezeichnet, bevor Anleger den Rückschlag zum Nachkauf nutzten.

Die Erholung trug zur Stabilisierung des KOSPI nach dem 4,9%igen Einbruch am Dienstag bei, der von heftigen Verkäufen bei Chip-Aktien angeführt wurde.

Samsung war in der vorherigen Sitzung um 6,9 % gefallen, SK Hynix um 6 %, obwohl Samsung einen 19-fachen Anstieg des operativen Ergebnisses im zweiten Quartal prognostizierte.

Diese Reaktion zeigte, wie hoch die Erwartungen geworden sind.

Eine Rekord-Gewinnprognose reichte nicht aus, weil Anleger stärkere Zusicherungen wollten, dass die KI-bezogenen Chip-Ausgaben weiter beschleunigen können.

Speicherpreise bleiben das Polster

Analysten sehen weiterhin Unterstützung durch knappe Speicherangebote, da die Erwartungen an starke Chip-Ergebnisse bestehen bleiben, und das Angebot dürfte sich voraussichtlich bis ins dritte Quartal verknappen.

Das erklärt, warum Anleger nach dem anfänglichen Rückschlag bereit waren, Samsung und SK Hynix zu kaufen.

JPMorgan-Analysten sehen die Speicherpreise als den entscheidenden Treiber für die Ergebnisse in der zweiten Jahreshälfte, wobei die Nachfrage trotz wachsendem Kundenwiderstand gegen höhere Kosten weiterhin das Angebot übersteigt.

Die Bank erwartet außerdem, dass sich die Preise für konventionelles NAND besser entwickeln als befürchtet, gestützt durch die Nachfrage von US-Hyperscalern.

Kiwoom Securities war bei Samsung vorsichtiger und senkte sein Kursziel um rund 9 % auf 390.000 Won.

Ihre Analysten wiesen auf steigende Komponentenpreise hin, darunter CPUs und Package-Substrate, die PC- und Smartphone-Preise nach oben treiben und Kunden bei Zusatzkäufen von Speicher wählerischer machen.

Der KI-Boom steht vor einem Bewertungstest

Der Druck auf Seoul folgte einem breiten US-Halbleiterausverkauf.

Intel, Micron und AMD fielen über Nacht deutlich, während der Philadelphia Semiconductor Index 4,7 % verlor, da Anleger bezweifelten, ob die Ausgaben für KI-Infrastruktur auf dem jüngsten Niveau bleiben können.

Die geplante US-Notierung von SK Hynix bleibt ebenfalls ein Stimmungstreiber.

Der Optimismus rund um das Geschäft hat die Aktie gestützt, da Anleger weiterhin nach Engagements in High-Bandwidth-Memory und der KI-Lieferkette suchen.

Für den KOSPI hängt die nächste Phase weniger davon ab, ob die KI-Nachfrage real ist, als vielmehr davon, ob die Gewinne die Bewertungen nach der historischen Rally rechtfertigen können.