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Josh Brown nennt die beste Bankaktie vor den Q2-Zahlen

Josh Brown nennt die beste Bankaktie vor den Q2-Zahlen
Wajeeh Khan
10. Juli 2026, 16:11 PM

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Citigroup (C)

Kaufen C. Die These ist eine reale Verschiebung der Ertragskraft: Frasers „shrinking to grow“-Strategie richtet Citi auf margenstärkere Unternehmensdienstleistungen aus (insbesondere Global Treasury/Trade), während die Aktie starkes Momentum aufweist und die Stimmung bereits bullisch ist (Put/Call ~0,42). Das kurzfristige Setup ist Q2: Umsatz +7,8% im Jahresvergleich und EPS rund +39%, wobei Optionen ein Aufwärtspotenzial Richtung ~$145 implizieren. Das Aktienrückkaufprogramm fügt einen mechanischen EPS-Schub hinzu, indem die Aktienanzahl reduziert wird.

Kernrisiko: Q2-Ergebnisse fallen hinter den Erwartungen zurück oder die Prognosen enttäuschen, wodurch deutlich wird, dass die Umstrukturierung nicht in nachhaltige Gewinne mündet (Rückkäufe können schwache Fundamentaldaten nicht beheben).

Bank of America (BAC) – relative Stärke

Verkaufen BAC gegenüber C. Sollte Citis Turnaround zur neuen „best bank“ des Marktes werden, rotiert Kapital von den nachzüglichen Peers weg. Citis operative Fokussierung plus buyback-getriebene EPS-Beschleunigung sollten JPM und BAC relativ in und nach Q2 übertreffen, da Anleger der klareren Turnaround-Geschichte folgen.

Kernrisiko: BACs Ergebnisse/Prognosen beschleunigen sich wieder und Investoren entscheiden, dass Citis Bewegung bereits eingepreist ist, wodurch sich die relative Performance zugunsten von BAC umkehrt.

  • Josh Brown sagt, Citigroup sei 2026 die beste Bankaktie zum Halten.
  • Der Ritholtz-CEO erklärte in einem aktuellen Bericht, warum.
  • Citi-Aktien liegen derzeit mehr als 30% über dem Jahrestief.

Die in New York ansässige Citigroup ist seit Jahren das beständige Sorgenkind an der Wall Street, belastet durch das Erbe der globalen Finanzkrise und eine kaum zu bewältigende Unternehmensstruktur.

Die Erzählung hat sich jedoch gedreht: Der renommierte Vermögensverwalter Josh Brown bezeichnete Citi kürzlich als „eine der wichtigsten Bankaktien“, die man besitzen sollte – angetrieben von einer tiefgreifenden operativen Wende unter der Leitung von CEO Jane Fraser.

Durch den aggressiven Verkauf nicht-kerngeschäftlicher internationaler Privatkundensparten und den Abbau von Managementebenen hat die Bank laut seiner Aussage bei CNBC erhebliche Kapitaleffizienz freigesetzt.

Vor der Veröffentlichung der Q2-Zahlen liegen die Citi-Aktien mehr als 30% über ihrem bisherigen Jahrestief.

Warum Brown bei Citi optimistisch ist

Browns optimistische Einschätzung der Citi-Aktie basiert auf einer Kombination aus technischem Momentum und Unternehmensumstrukturierung.

Ihm zufolge war der Katalysator für die Veränderung Frasers „shrinking to grow“-Strategie – der Austritt aus mehr als einem Dutzend ausländischer Einzelhandelsmärkte, um sich auf margenstarke Unternehmensdienstleistungen zu konzentrieren.

Brown favorisiert insbesondere das Global Treasury and Trade Solutions-Geschäft von Citigroup, das als grundlegende Infrastruktur des internationalen Handels fungiert.

Frasers visionäre Führung hat Citi sogar geholfen, in den vergangenen 12 Monaten die größeren Wettbewerber JPMorgan und Bank of America zu übertreffen.

Eine solide Dividendenrendite von 1,72% macht Citigroup 2026 noch attraktiver.

Citi-Aktien dürften nach den Q2-Zahlen anziehen

Kurzfristig könnten die bevorstehenden Quartalszahlen von Citi zum Rückenwind werden, der die nächste Aufwärtsbewegung auslöst.

Es wird erwartet, dass die Investmentbank 23,4 Milliarden USD (ca. 20,4 Milliarden €) an Umsatz meldet – ein Anstieg von 7,8% im Jahresvergleich – bei bis zu $2,72 je Aktie an Gewinn, was einem Wachstum von 39% gegenüber dem Vorjahreswert entsprechen würde.

Wesentlich ist, dass die Optionspreise vor dem Quartalsbericht bullisch sind. Das Put/Call-Verhältnis für Kontrakte mit Fälligkeit am 17. Juli, wenige Tage nach dem Ergebnis, liegt derzeit bei 0,42.

Und der obere Preis dieser Kontrakte ist bei etwa $145 angesetzt, was ein Potenzial für einen Anstieg der Citi-Aktien um rund 4,2% gegenüber dem aktuellen Niveau signalisiert.

Wie man bei den aktuellen Kursen auf Citigroup setzt

Die Stimmung wird strukturell vom massiven 30 Milliarden USD (ca. 26,2 Milliarden €) Aktienrückkaufprogramm gestützt, das auf dem Investor Day im Mai angekündigt wurde.

Die aggressive Verringerung der ausstehenden Aktienzahl hebt die EPS-Entwicklung mechanisch schneller als reines organisches Wachstum.

Letztlich zeigt Citigroups Transformation, dass ein Riese sich manchmal verschlanken muss, um nach vorn zu springen.

Indem sie das tote Gewicht ihrer Altstruktur abwirft und sich konsequent auf ihre Kernstärken konzentriert, hat die Bank die Marktstimmung erfolgreich von Skepsis zu starker Zuversicht gewandelt.

Wenn der bevorstehende Q2-Bericht diese aggressiven Umstrukturierungsmaßnahmen bestätigt und die gestiegenen Erwartungen der Wall Street erfüllt, wird dies die neue Richtung der Bank festigen.

Für Anleger, die Citi einst als Value-Falle betrachteten, machen die Kombination aus technischem Momentum, einem kräftigen Rückkaufprogramm und disziplinierter Führung die Aktie für den Rest des Jahres 2026 zu einer überzeugenden Comeback-Geschichte.