Wall-Street-Futures uneinheitlich: 5 Dinge vor Marktöffnung
KI-Sentiment: 35/100 Bärisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
Unterstützt von
Öl ist der zentrale makroökonomische Schock, doch der Markt hat bereits einen Großteil des Schadens eingepreist; Halbleiter versuchen eine Erholung, und der Nasdaq‑100 zeigt in den Futures Outperformance. Bleibt die Kerninflation nahe ~2,9% und spitzen die Renditen nicht weiter, sollten Wachstums‑/Technologiewerte gegenüber zyklischen Titeln schneller neu bewertet werden. Kaufen Sie QQQ, um vom Aufwärtspotenzial in einem Szenario „hinreichend moderate Inflation + nachlassende Zinsängste“ zu profitieren.
Kernrisiko: Überraschend höhere Kerninflation und ein Sprung der Renditen von US‑Staatsanleihen, wodurch die durch Öl verursachten Straffungsängste wieder dominieren.
Brent über $85 und das erneuerte Risiko am Iran/Hormus‑Engpass halten Energiekosten im Zentrum der Inflationsdebatte. Das belastet Margen und erhöht die Wahrscheinlichkeit strafferer Politik, was industrielle Nachfrage und Capex trifft. Verkaufen Sie XLI, um dem makroökonomischen Belastungsfaktor „anhaltend hohe Ölpreise" entgegenzuwirken.
Kernrisiko: Öl stabilisiert sich schnell (oder der Gesamt‑CPI fällt ausreichend) und der Markt richtet den Fokus wieder auf Gewinnwachstum aus, was Industrieaktien stützt.
- US‑Futures uneinheitlich, da der Ölschock auf entscheidende Inflationsdaten trifft.
- Ergebnisse der Großbanken prüfen, ob die starke Rallye der Wall Street noch Bestand hat.
- Halbleiterwerte halten sich stabil, da Nasdaq‑Futures nach dem Tech‑Ausverkauf am Montag zurückkamen.
Die US-Futures zeigten sich am Dienstag uneinheitlich, da sich Anleger auf Inflationsdaten, Ergebnisberichte großer Banken und Kommentare der Federal Reserve vorbereiteten, während ein erneuter Ölpreisaufschwung die Befürchtung nährte, der Konflikt im Nahen Osten könnte den Kampf gegen steigende Preise verlängern.
Die Dow-Jones-Futures fielen um 141 Punkte bzw. 0,3%, während die S&P-500-Futures kaum verändert waren. Die Nasdaq-100-Futures schnitten besser ab und stiegen um 0,44%.
Die Wall Street wägt die Aussicht auf stärkere Unternehmensgewinne gegen das Risiko ab, dass höhere Energiekosten eine weitere Runde geldpolitischer Straffungen auslösen.
5 Dinge vor der Eröffnung an der Wall Street
1. Die Juni-Inflation könnte bereits überholt wirken
Der Verbraucherpreisindex wird um 8:30 Uhr in Washington veröffentlicht.
Ökonomen erwarten, dass die jährliche Inflation von 4,2% im Mai auf etwa 3,8% nachlässt, unterstützt durch niedrigere Benzinpreise, während die Kerninflation voraussichtlich nahe 2,9% bleibt.
Das dürfte nur begrenzt beruhigen, da Rohöl seit dem Erhebungszeitraum im Juni stark gestiegen ist.
Anleger könnten sich eher auf den jüngsten Energieschock als auf eine weichere, rückblickende Überschriftenkennzahl konzentrieren.
2. Großbanken eröffnen die Berichtssaison
JPMorgan, Bank of America, Goldman Sachs, Wells Fargo und Citigroup werden vor Handelsbeginn berichten.
Anleger werden sich auf Handelsumsätze, Investmentbanking‑Gebühren, Kreditwachstum und Anzeichen von Belastungen bei Verbrauchern und Unternehmen konzentrieren.
Die Ergebnisse sind ein früher Test dafür, ob die Gewinne den rund 10%igen Anstieg des S&P 500 in diesem Jahr stützen können.
Starke Kapitalmarktaktivität könnte die Rally verlängern, während höhere Kreditrückstellungen Fragen zur Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft aufwerfen würden.
3. Öl kehrt als wichtigstes makroökonomisches Risiko für die Wall Street zurück
Brent‑Rohöl kletterte über $85 je Barrel, sein höchster Stand seit etwa einem Monat, nach der dritten aufeinanderfolgenden Nacht US‑amerikanischer Angriffe auf den Iran.
Präsident Donald Trump sagte außerdem, Washington werde seine Blockade iranischer Schifffahrt wiederherstellen und eine Rückerstattung in Höhe von 20% der Ladung verlangen, die durch die Meerenge von Hormus transportiert wird.
Das Risiko unterbrochener Lieferströme durch eine Route, die etwa ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen transportiert, hat die Inflation wieder in den Mittelpunkt der Marktdiskussion gerückt.
4. Warsh steht vor einer Anhörung im Kongress
Der Fed‑Vorsitzende Kevin Warsh wird um 10:00 Uhr den halbjährlichen Bericht zur Geldpolitik vor dem House Financial Services Committee vorlegen.
Anleger werden beobachten, ob er den Ölschock als vorübergehend oder als Bedrohung für die Inflationserwartungen einstuft.
Fed‑Gouverneur Christopher Waller verstärkte am Montag den restriktiven Ton und argumentierte, dass anhaltend erhöhte Inflation kurzfristig eine straffere Geldpolitik erforderlich machen könnte.
5. Halbleiteraktien versuchen eine Erholung
Die Nasdaq‑Futures schnitten besser ab, da Halbleiteraktien im vorbörslichen Handel nach dem deutlichen Rückgang am Montag wieder zulegten.
Der Nasdaq Composite verlor in der vorherigen Sitzung 1,6%, da Technologieaktien die Hauptlast höherer Ölpreise und steigender Renditen von US‑Staatsanleihen trugen.
Die Erholung stützt Wachstumstitel zwar teilweise, ihre Nachhaltigkeit dürfte jedoch vom CPI‑Ergebnis, der Reaktion des Anleihemarkts und davon abhängen, ob das Öl seine Rally ausweitet.
Warum die Nio-Aktie heute im Premarket anzieht
Top 2 Gründe für den starken Anstieg der Watches of Switzerland-Aktie
Samsung prüft US-ADR-Listing nach SK Hynix' Rekord-Debüt an der Nasdaq
Steht Papa Murphy’s vor Problemen, bis zu 50 Filialen sollen schließen?
Starlink‑Risiko: Bernstein senkt Kursziele für Verizon, AT&T und Comcast
Keine Ergebnisse gefunden
Artikel werden geladen...
Failed to load articles. Please try again.