Warum Analysten jetzt auf Aktien für optische Netzwerke wie Lumentum setzen
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Kaufempfehlung für Lumentum. Alphabets Veröffentlichung bestätigt, dass die CapEx‑Ausgaben für KI‑Rechenzentren nicht nachlassen, und LITE ist ein direkter Lieferant von optischen und Laserkomponenten. Die Aktie erhält neue Analystenunterstützung (Barclays‑Upgrade) und LITEs Cloud‑&‑Networking‑Mix macht bereits rund 86 % des Umsatzes aus, wobei sich die Laserumsätze aufgrund der KI‑Nachfrage beschleunigen. Das Aufwärtspotenzial hängt von anhaltenden Ausbauten der Hyperscaler sowie von Übergängen zu optischen Scale‑Up/Scale‑Out‑Architekturen und der Einführung von Co‑Packaged Optics ab.
Kernrisiko: Die KI‑Rechenzentrums‑Ausgaben verlangsamen sich oder LITE kann aufgrund von Komponentenengpässen oder Ausführungsproblemen nicht genügend Laser/Optik liefern, sodass das Umsatzwachstum ins Stocken gerät.
Kaufempfehlung für Coherent. Das Unternehmen wird als bedeutender Optiklieferant für KI‑Infrastruktur hervorgehoben und profitiert von den Ausgaben der Hyperscaler; es sollte ähnliche Nachfrageschwünge wie LITE erleben, wenn optische Interconnects skaliert werden. COHR ist außerdem stark im Bereich Hochleistungs‑Photonik positioniert, wo die Anforderungen an Rack‑zu‑Rack‑ und Rechenzentrumsdurchsatz im Zuge von KI weiter steigen.
Kernrisiko: Konzentration auf wenige Kunden oder anhaltender Preisdruck könnten die Margen schneller reduzieren, als das Volumen wächst, und damit die Gewinnhebelwirkung der KI‑CapEx zunichtemachen.
- Stifel: Alphabets KI‑Ausgaben stärken Aktien im Bereich optischer Netzwerke.
- Lumentum profitiert, da sich der Ausblick für die Nachfrage von KI‑Rechenzentren stärkt.
- Barclays stuft Lumentum hoch, da sich die Ausgaben für KI‑Infrastruktur beschleunigen.
Alphabets jüngster Ergebnisbericht hat die Zuversicht für Unternehmen wie Lumentum erneuert, die Komponenten für optische Netzwerke und Rechenzentren liefern, obwohl Investoren die steigenden Kosten für KI‑Infrastruktur genau prüfen.
Während sich einige Anleger auf Alphabets höhere Investitionspläne konzentrierten, erklärten Analysten von Stifel, die Ergebnisse bestätigten die Erwartung, dass die Ausgaben für KI‑Infrastruktur robust bleiben.
„Der erste Bericht eines Hyperscalers in diesem Gewinnzyklus stärkt unsere Auffassung, dass der Ausbau von KI‑Rechenzentren nicht an Tempo verliert“, schrieben die Analysten nach Alphabets Quartalsergebnis.
Alphabets anhaltende Investitionen werden als positives Signal für Anbieter von Interconnects, Optik und Netzwerkhardware angesehen, die in KI‑Rechenzentren eingesetzt werden.
Das Unternehmen ist einer von mehreren Hyperscalern – neben Microsoft und Amazon –, die stark in den Ausbau von KI‑Infrastruktur investieren.
Laut Stifel stützen Alphabets Ergebnisse Unternehmen mit erheblicher Exponierung gegenüber KI‑Rechenzentrums‑Deployments.
Stifel hebt Lumentum, Coherent und andere Anbieter von KI‑Infrastruktur hervor
Stifel identifizierte Lumentum Holdings, Celestica und Coherent als die Hardware‑Unternehmen mit der größten Exponierung gegenüber Alphabets Ausgaben.
Die Brokerfirma wies zudem auf Marvell Technology als wichtigen Anbieter optischer Digital‑Signal‑Prozessoren hin, während Semtech für seine wachsende Lieferung aktiver Kupferkabel an Alphabet hervorgehoben wurde.
Monolithic Power Systems wurde ebenfalls als Unternehmen mit bedeutender Exponierung durch strombezogene Produkte genannt.
„Diese erste Einschätzung ist überwiegend positiv für den Sektor und dürfte auch die CapEx‑Aussagen aus den nachfolgenden Berichten der anderen Hyperscaler positiv beeinflussen“, fügten die Analysten hinzu.
Die Brokerfirma schlug vor, dass Investoren diese Unternehmen vor den Quartalszahlen der anderen Hyperscaler prüfen könnten. Microsoft soll am 29. Juli berichten, gefolgt von Amazon am 30. Juli.
Die Lumentum‑Aktie legte zu, nachdem Barclays das Papier auf Overweight hochgestuft hatte und starke Nachfrage nach den optischen und Laserkomponenten des Unternehmens für KI‑Rechenzentren nannte.
Barclays setzte zudem ein Kursziel von $1,000 und verwies auf die Erwartungen vor Lumentums Ergebnis für das vierte Fiskalquartal im August.
Die Lumentum‑Aktie LITE stieg in der Sitzung am Donnerstag um 1,8 %.
Lumentum stärkt KI‑Positionierung durch Übernahmen
Lumentum hat sich zunehmend als Profiteur des KI‑Infrastrukturbooms positioniert, indem es sein Portfolio an optischen und photonischen Technologien erweitert hat.
Analysten von Seeking Alpha zufolge hat sich das Unternehmen durch Übernahmen — darunter Oclaro, NeoPhotonics, IPG Photonics und Cloud Light Technology — über die traditionellen Telekommunikationsmärkte hinaus diversifiziert.
Diese Transaktionen haben Lumentums Exponierung gegenüber Cloud‑Computing, KI, Machine Learning und Hochgeschwindigkeits‑Optiknetzwerken erweitert.
Das Unternehmen berichtete, dass sein Cloud‑&‑Networking‑Segment 85,7 % des Umsatzes im Fiskaljahr 2025 ausmachte, gegenüber 58,9 % im Fiskaljahr 2022 unter der früheren Berichtsstruktur 'Telecom and Datacom'.
Die Analysten hoben ferner mehrere langfristige Wachstumschancen hervor, darunter Optical Circuit Switches, die Ausweitung optischer Scale‑Out‑Deployments und der erwartete Übergang zu Optical Scale‑Up‑Architekturen ab 2028.
Das Unternehmen meldete für das dritte Fiskalquartal 2026 einen Umsatz von $808,4 Millionen, ein Plus von 90,1 % im Jahresvergleich, gestützt durch beschleunigte Laserverkäufe im Zusammenhang mit der KI‑Infrastruktur‑Nachfrage.
Mit Blick nach vorn sagten die Analysten, dass eine breitere Einführung von Co‑Packaged Optics für anwendungsspezifische integrierte Schaltungen zusätzliche Nachfrage nach Lumentums Lasern der nächsten Generation mit sehr hoher Leistung ab 2027 antreiben könnte.
Gleichzeitig warnten die Experten, dass Lumentum weiterhin Ausführungsrisiken ausgesetzt ist, darunter erhöhte Verschuldung, ungleichmäßige Cash‑Generierung und Engpässe bei kritischen Komponenten, die zukünftige Kapazitätserweiterungen beeinträchtigen könnten.
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