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Dow-Futures springen um 275 Punkte: 5 Dinge vor der Öffnung an der Wall Street

Dow-Futures springen um 275 Punkte: 5 Dinge vor der Öffnung an der Wall Street
Devesh Kumar
24. Juli 2026, 13:06 PM

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INTC-Erholung

Kaufen Sie Intel (INTC). Der Artikel zeigt eine klare Gewinnüberraschung (Umsatz +25 %, EPS über den Erwartungen) sowie eine angehobene CAPEX-Planung für 2026, was signalisiert, dass die von KI getriebene Servernachfrage real ist und die Finanzierung belastbar bleibt. Das sollte verhindern, dass INTC pauschal in die Erzählung eingeordnet wird, wonach „KI-Ausgaben zu kostspielig“ seien, die Alphabet und Tesla traf.

Kernrisiko: Die KI-CAPEX-Nachfrage schwächt sich so schnell ab, dass Intels Ausblick im nächsten Quartal zurückgenommen wird.

ORCL-Verteidigungssoftware

Kaufen Sie Oracle (ORCL). Der fünfjährige Softwarevertrag des Pentagon ($3.31B, bis zu $6.99B) plus die erwarteten Einsparungen (>$441M) deuten auf stabilere, vertragsgestützte Umsätze hin, selbst wenn die breitere Tech-Stimmung fragil bleibt. Dies wirkt direkt dem Wachstumssorgen durch KI-Ausgaben entgegen.

Kernrisiko: Der Vertrag wird verzögert, verkleinert oder stößt auf Beschaffungswiderstand, der die erwarteten Umsätze/Einsparungen reduziert.

  • US-Futures steigen, da Intels Ergebnis die Hoffnungen für Chiphersteller heute wiederbelebt.
  • Neue US-Zölle erhöhen die Unsicherheit, lösen aber nur eine gedämpfte globale Marktreaktion aus.
  • Öl fällt unter $100, während Händler auf neue US-Geschäftstätigkeitssignale warten.

US-Aktien-Futures legten am Freitag moderat zu, da Intels optimistische Aussichten und sinkende Ölpreise den Anlegern nach dem technologiesektorbedingten Ausverkauf am Donnerstag etwas Erleichterung verschafften.

Die Dow-Futures gewannen 275 Punkte bzw. 0,5 %, während S&P 500- und Nasdaq-100-Kontrakte um etwa 0,3 % zulegten. Die Erholung blieb nach den erneuten Zweifeln von Alphabet und Tesla an den Kosten des KI-Ausbaus vorerst verhalten.

Neue Zölle auf Importe aus 60 Handelspartnern erhöhten zudem die politische Unsicherheit, obwohl Ausnahmen die unmittelbare Inflationsgefahr abschwächten.

Die Märkte richten den Blick nun auf die Geschäftstätigkeitsdaten für Juli, die Entscheidung der Federal Reserve in der nächsten Woche und eine weitere Berichtssaison, um vor der heutigen Eröffnung Orientierung zu finden.

5 Dinge, die Sie vor der Eröffnung an der Wall Street wissen sollten

1. Intel liefert Gewinnüberraschung

Intel stieg vor Handelsbeginn um rund 5 %, nachdem der Umsatz im zweiten Quartal um 25 % auf $16.13 billion gestiegen war und das bereinigte Ergebnis bei 42 cents je Aktie lag, beides deutlich über den Erwartungen.

Der Chiphersteller prognostizierte Umsätze für das dritte Quartal von $15.8 billion bis $16.8 billion und hob seinen Kapitalausgabenplan für 2026 auf $20 billion an, wobei die Investitionen im nächsten Jahr weiter steigen sollen.

Das Update liefert Hinweise darauf, dass die KI-Nachfrage sowohl traditionelle Serverprozessoren als auch Beschleuniger stützt.

2. Die breitere Technologierally bleibt fragil

Die Stärke von Intel hat die breiteren Marktbedenken über die Kosten der Künstlichen Intelligenz nicht ausgeräumt.

Der Ausverkauf am Donnerstag folgte auf höhere Ausgabensignale von Alphabet und negativen Free Cash Flow bei Tesla und bestätigte die Forderung nach klareren Renditen für Rechenzentren, Modelle und Robotik.

Halbleiteraktien zeigten sich im vorbörslichen Handel gemischt, was darauf hindeutet, dass Anleger selektiver werden, statt im großen Stil in den Sektor zurückzukehren.

3. Trump ersetzt den vorübergehenden globalen Zoll

Die Regierung führte Zölle von 10 % bzw. 12,5 % auf Waren aus 60 Handelspartnerländern ein und berief sich auf eine schwache Durchsetzung von Verboten von Zwangsarbeit.

Die Maßnahmen ersetzen einen auslaufenden temporären 10%-Zoll und sehen Ausnahmen für Öl, Gas und ausgewählte Lebensmittel vor.

Die niedrigeren Sätze und Ausnahmen trugen dazu bei, die anfängliche Marktreaktion zu begrenzen, doch Importeure sehen sich weiterhin höheren Kosten und erneuter Unsicherheit in den Lieferketten gegenüber.

4. Brent fällt zurück, aber der Energieschock ist noch nicht vorbei

Brent fiel nach dem 7%-Anstieg am Donnerstag wieder unter $100, während WTI sich in Richtung $91 abschwächte.

Der Rückgang stützte die Futures, doch Rohöl blieb auf Kurs für einen zweistelligen Wochengewinn, da Drohungen für den Schiffsverkehr im Roten Meer die Lieferrisiken erhöht hielten.

Die Märkte gaben weiterhin etwa eine Chance von eins zu drei für eine Zinserhöhung der Fed in der nächsten Woche an, deutlich mehr als vor einer Woche, wodurch Technologiebewertungen empfindlich auf Ölpreise und US-Treasury-Renditen reagieren.

5. Oracle steigt vor der US-PMI-Veröffentlichung

Oracle legte zu, nachdem das Pentagon dem Unternehmen einen fünfjährigen Softwarevertrag im Wert von $3.31 billion zugesprochen hatte, mit einer Option, die den Gesamtwert über ein Jahrzehnt auf $6.99 billion erhöhen könnte.

Der Vertrag konsolidiert militärische Softwarelizenzen und dürfte mindestens $441 million an Einsparungen bringen.

Anleger richten ihren Blick dann auf die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor für Juli um 9:45 Uhr ET, um ein aktuelles Bild von Wachstum, Nachfrage und Preisdruck zu erhalten.