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SK Hynix und Samsung: Aktien stürzen weiter – wie tief noch?

SK Hynix und Samsung: Aktien stürzen weiter – wie tief noch?
Devesh Kumar
29. Juli 2026, 05:49 AM

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SK Hynix (Buy)

Kaufen Sie SK Hynix. Rekordmäßige Massenlieferungen von HBM4 und mehrjährige Vereinbarungen mit rund 10 Großkunden deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach KI-Speicher real und nachhaltig ist; der Ausverkauf wird von verfehlten Konsenserwartungen getrieben, nicht von zusammenbrechenden Fundamentaldaten. Die Aktie ist im Verhältnis zur Ertragskraft überverkauft, sodass jede Bestätigung, dass HBM-Preise und -Lieferungen stabil bleiben, eine schnelle Rückkehr zum Mittelwert auslösen sollte.

Kernrisiko: Hyperscaler kürzen KI-Capex oder verzögern HBM-Bestellungen, wodurch die Sichtbarkeit der mehrjährigen Nachfrage verloren geht und HBM-Preise/Margen unter Druck geraten.

Samsung Electronics (Buy)

Kaufen Sie Samsung Electronics. Der Markt bestraft sowohl die ‚KI-Prämie‘ als auch jegliche Unsicherheit bis zu den Details vom 30. Juli. Wenn die Prognose Stärke in DRAM und HBM zeigt und das operative Ergebnis in etwa den vorläufigen Zahlen entspricht, sollte sich die Aktie erholen, da Anleger von einem ‚Erwartungsfehler‘ zurück zur ‚Ergebnishaltbarkeit‘ umbewerten.

Kernrisiko: Die detaillierten Ergebnisse könnten eine Schwäche beim konventionellen DRAM (oder Belastungen durch NAND) offenbaren, die die HBM-Stärke überwiegt und den Bewertungsdruck rechtfertigt.

  • SK Hynix fällt um mehr als 8% nach Rekordzahlen, die hohe Markterwartungen verfehlen.
  • Samsung fällt fast 5% vor den detaillierten Ergebnissen zum zweiten Quartal am 30. Juli.
  • Analysten sehen Bewertungsdruck, doch die langfristige Nachfrage nach KI-Speicher bleibt robust.

Die Aktien von SK Hynix und Samsung Electronics setzten am Mittwoch in Seoul ihren Ausverkauf fort, da rekordhohe Gewinne aus Speicherchips die Anleger nicht beruhigen konnten und die auf dem KI-Boom beruhende Prämie deutlich schrumpfte.

SK Hynix drehte einen frühen Gewinn ins Minus und fiel am 29. Juli während des Handels um mehr als 8%, während Samsung fast 5% verlor.

Die Kursbewegungen folgten dem Ausverkauf am Dienstag, als SK Hynix 14,7% verlor, Samsung 14,4% fiel und der KOSPI um 10,84% sank.

SK Hynix meldete einen Rekordumsatz im zweiten Quartal von 79,32 Billionen Won und ein operatives Ergebnis von 60,54 Billionen Won, doch beide Kennzahlen blieben hinter den erhöhten Prognosen zurück.

Der Absturz spiegelt nun Sorgen über Gewinn­erwartungen, den Wettbewerb aus China und die Frage wider, ob die Ausgaben für KI-Infrastruktur weiter ausgedehnt werden können.

Record earnings fail to stop the crash

Das operative Ergebnis von SK Hynix stieg um 557% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, da die boomende Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory die Preise und Margen anhob.

Der Umsatz stieg um 257%, und das Unternehmen teilte mit, dass im Quartal die Massenlieferungen von HBM4 begonnen hätten.

Diese Zahlen würden eigentlich eine Rally stützen. Stattdessen konzentrierten sich Anleger auf Umsatz und operatives Ergebnis, die jeweils etwa 5% bis 7% unter dem Konsens lagen.

Nach dem Anstieg Anfang dieses Jahres hatte der Markt nahezu perfekte Ausführung eingepreist.

Die Konzentration von SK Hynix auf HBM begrenzte zudem die Beteiligung an einigen der stärksten Preisanstiege im konventionellen Speichersegment.

Das verstärkte die Sorge, dass die Produktmixstruktur des Unternehmens nicht den Aufschwung lieferte, den Trader erwartet hatten.

Der Analyst Kim Young-gun von Mirae Asset Securities sagte, „die jüngste Kurskorrektur ist im Verhältnis zu den Fundamentaldaten übertrieben.“

Mirae behielt eine Buy-Empfehlung bei, senkte jedoch das Kursziel von 4,2 Millionen Won auf 2,8 Millionen Won, was niedrigere Sektorbewertungen, mögliche NAND-Schwäche und erhöhte Volatilität widerspiegelt.

Samsungs vorläufige Orientierung wies Verkäufe von rund 171 Billionen Won und ein operatives Ergebnis von 89,4 Billionen Won aus.

Die detaillierten Ergebnisse am 30. Juli werden zeigen, ob Stärke im konventionellen DRAM, bei HBM und in anderen Sparten die Anleger beruhigen kann.

How much further can both stocks fall?

Kein Kursniveau kann den genauen Boden identifizieren. Die unmittelbare Richtung hängt von den Ausgabenprognosen der Hyperscaler, Daten zu HBM- und konventionellen Speicherpreisen sowie davon ab, ob gehebelte Verkäufe und Margin Calls in Korea anhalten.

Der bärische Fall besteht darin, dass die Bewertungskompression anhalten kann, selbst wenn die Gewinne stark bleiben.

SK Hynix und Samsung hatten zuvor enorme Gewinne erzielt, wodurch beide verletzlich wurden, wenn die Ergebnisse lediglich die operativen Ziele erfüllten, statt die Anlegerannahmen zu übertreffen.

Das bullische Szenario stützt sich auf Knappheit im Angebot und längerfristige Verträge.

SK Hynix erklärte, man habe mehrjährige Verträge mit rund 10 Großkunden finalisiert, was eine gewisse Sichtbarkeit in die strukturelle KI-Speicher-Nachfrage gebe.

Der Analyst Han Dong-hee von SK Securities sagte, dass „eine Korrektur eine Chance ist“ und argumentierte, dass das Speicher-Engpassproblem bei KI und die Ergebnisstärke der Chiphersteller nicht schnell verschwinden würden.

Weitere Verluste bleiben möglich, solange Stimmung und Positionierung fragil bleiben.