Dow-Jones-Prognose: Angst-und-Gier-Index fällt auf 32
KI-Sentiment: 58/100 Bullisch
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Fear & Greed bei 32 (Angst) sowie das bullische Flaggenmuster und die Tatsache, dass der Dow oberhalb der 100-Tage-EMA liegt, deuten auf eine Erholung bis in den August hin. Kaufen: iShares Dow Jones Industrial Average ETF (DIA). These: Die Stimmung ist ausgewaschen, die technische Trendunterstützung bleibt bestehen, und anstehende Quartalszahlen (AMZN/AAPL/HD/WMT) können das Momentum neu entfachen.
Kernrisiko: Ein anhaltender Bruch unter die 100-Tage-EMA, der das bullische Flaggenmuster in einen echten Abwärtstrend verwandelt.
Der Artikel nennt das Iran-Risiko als Treiber für höhere Rohölpreise, was normalerweise die Inflationsängste schüren würde. Doch der Dow befindet sich bereits in der Angstzone und die Zinsen sind der größere Swing-Faktor; wenn der Markt eine Eskalation einpreist, folgt nach dem ersten Schock oft eine Gegenbewegung. Verkaufen: United States Oil Fund (USO). These: Ein Rohölanstieg ist bereits überlaufen, und jede Deeskalation oder Nachfrage-Sorgen würden Öl schnell treffen, den Inflationsdruck mindern und Aktien stützen.
Kernrisiko: Eine deutliche Eskalation, die Rohöl in einen anhaltenden Ausbruch treibt und Inflations-/Zinsängste hoch hält.
- Der Dow Jones Index hat sich in den vergangenen Tagen zurückgezogen.
- Er hat ein bullisches Flaggenmuster ausgebildet, das normalerweise zu einer Erholung führt.
- Der Angst-und-Gier-Index ist in die Angstzone gefallen.
Der Dow Jones Industrial Average hat in diesem Jahr etwa 6.5% zugelegt und liegt weiterhin nahe seinem Rekordhoch. Allerdings ist der Index kürzlich auf rund 51,600 zurückgegangen und damit mehr als 3.25% unter seinem Höchststand, da die Anlegerstimmung nachgelassen hat und der Angst-und-Gier-Index in die Angstzone gerutscht ist.
Dieser Rücksetzer wirft die Frage auf, ob der jüngste Rallye an Schwung verliert oder sich lediglich eine Verschnaufpause vor dem nächsten Anstieg gönnt. In diesem Artikel untersuchen wir die wichtigsten technischen und fundamentalen Faktoren, die die Richtung des Dow in den kommenden Wochen beeinflussen könnten.
Dow Jones ist gefallen, da die Risiken zunehmen
Der Dow Jones Index ist in den vergangenen Wochen gefallen, da bei den Anlegern eine gewisse Angst Einzug gehalten hat, während die Risiken zunehmen. Ein Risiko stellt die Federal Reserve dar, die am Mittwoch ihre Zinssatzentscheidung bekanntgab. Wie weithin erwartet, entschied die Notenbank, die Zinssätze zwischen 3.50% und 3.75% unverändert zu lassen.
Der restriktive Aspekt ist, dass drei Beamte sich der Mehrheitsmeinung widersetzten und für Zinserhöhungen stimmten. Infolgedessen sind die Chancen, dass die Fed bis Dezember die Zinsen anhebt, auf Polymarket auf über 70% gestiegen. Auch die US-Anleiherenditen sind gesprungen, wobei die Benchmark-10-jährige Anleihe ihren Allzeithochbereich annähert.
Investoren sorgen sich zudem um den wieder aufgeflammten US‑Iran‑Krieg. Die beiden Seiten haben diese Woche weiterhin Angriffe geflogen, wobei Iran bestreitet, Gespräche mit den USA zu führen. Eine Eskalation würde die Rohölpreise in den kommenden Wochen nach oben treiben.
Höhere Öl- und Erdgaspreise würden die Inflation anheizen und die Fed zu intervenieren und die Zinsen anzuheben bewegen.
Der Dow Jones ist zudem den anhaltenden Schwankungen im KI-Boom ausgesetzt, die einige seiner größten Komponenten deutlich nach unten gedrückt haben. So ist Caterpillar, das von starker Nachfrage aus Rechenzentren profitiert, seit seinem diesjährigen Höchststand um 27% eingebrochen.
Cisco, der dieses Jahr stärkste Gewinner, ist vom Peak um 13% gefallen, während Nvidia 20% eingebüßt hat. Weitere KI-Aktien im Index wie Microsoft, IBM und Salesforce sind in diesem Jahr ebenfalls gefallen.
Einige der führenden Unternehmen haben zudem schwache Geschäftszahlen vorgelegt. So brach die IBM-Aktie ein, nachdem die Gewinne und der Ausblick hinter den Erwartungen zurückblieben. American Express und Visa gaben ebenfalls eine schwache Prognose.
Angst-und-Gier-Index ist deutlich gefallen
Infolgedessen ist der Angst-und-Gier-Index in die Angstzone bei 32 gerutscht. Schlüsselkennzahlen im Index wie das Marktmomentum und die Breite der Aktienkurse sind in die Zone der extremen Angst gefallen.
Auf der anderen Seite sind die Nachfrage nach sicheren Häfen, die Marktvolatilität sowie Put- und Call‑Optionen in die Angstzone gerutscht. In den meisten Fällen beginnen Haussephasen, wenn dieser Indikator in die Angst- oder Extrem-Angst-Zonen fällt.
Blick nach vorn: Der Index wird auf die Gewinnberichte einiger seiner wichtigsten Komponenten wie Amazon, Apple, Home Depot und Walmart reagieren.
Technische Analyse des Dow Jones Index
DJI-Chart | Quelle: TradingView
Das Tageschart zeigt, dass der Dow Jones Index in den vergangenen Wochen einen Rücksetzer verzeichnet hat. Er fiel vom Jahreshoch von 53,298 auf aktuell 51,600.
Positiv ist, dass dieser Rücksetzer offenbar Teil der Ausbildung eines bullischen Flaggenmusters ist. Dabei handelt es sich um ein verbreitetes Muster, das aus einer vertikalen Linie und einem absteigenden Kanal besteht.
Der Index liegt zudem weiterhin oberhalb der 100-Tage-EMA (Exponentiell gewichteter gleitender Durchschnitt), ein Zeichen dafür, dass der jüngste Aufwärtstrend intakt ist. Daher dürfte der Index vor einer starken Erholung im August voraussichtlich sehr volatil sein.
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