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Fermi-Aktie steigt 23 % nach $6.5B-Mietvertrag mit TensorWave für KI-Rechenzentrum

Fermi-Aktie steigt 23 % nach $6.5B-Mietvertrag mit TensorWave für KI-Rechenzentrum
Ananthu C U
11. Aug. 2026, 17:28 PM

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FRMI buy

Buy Fermi (FRMI). A 15-year, ~$6.5B revenue lease with TensorWave is the first real anchor that turns Project Matador from a story into contracted cash flows. The phased start in 2H 2027 plus expansion rights (potentially scaling beyond 650MW) creates a clear path for capacity buildout and financing. Momentum is justified because the market needed proof of tenant demand, not just land and permits.

Kernrisiko: TensorWave delays or cancels occupancy/expansion, leaving Fermi with unfinished capacity and no long-term revenue to support financing.

FRMI sell (risk-off)

Sell Fermi (FRMI) if you want to fade the rally. The initial tenant is only 222MW versus Fermi’s massive 17GW Texas plan, so the stock can still be driven by execution and funding risk. Any slip in construction timelines, cost overruns, or inability to secure additional anchor tenants will quickly turn “visibility” into “burn rate,” even with this lease in hand.

Kernrisiko: Fermi can’t finance and execute the build (construction/cost overruns or capital access), forcing renegotiation or slower delivery that breaks the revenue ramp.

  • Fermi schließt $6.5 billion, 15-jährigen Mietvertrag mit TensorWave ab.
  • Deal könnte auf über 650MW Rechenzentrumskapazität erweitert werden.
  • Mizuho bestätigt die Einstufung ‚Outperform‘ nach der Mietvertragsankündigung.

Die Fermi-Aktie stieg am Dienstag im Handel deutlich, nachdem der Rechenzentrumsentwickler bekanntgab, dass er den ersten Großmieter für seinen Project Matador-Campus in Amarillo, Texas, gewonnen hat.

Die Aktie FRMI kletterte um 23 % auf $7.24, nachdem das Unternehmen einen 15-jährigen Mietvertrag mit dem KI-Cloud-Anbieter TensorWave offengelegt hatte.

Der Vertrag soll über die Laufzeit des Mietvertrags voraussichtlich etwa 6,5 Milliarden USD (ca. 5,7 Milliarden €) an Umsatz generieren.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Fermi Rechenzentren für TensorWave entwickeln, bauen und liefern, die phasenweise bezogen werden. Die gestaffelte Mietnahme soll in der zweiten Hälfte von 2027 beginnen.

Der Vertrag stellt einen wichtigen Meilenstein für das Unternehmen dar, das monatelang nach einem Mieter für seinen Vorzeige-Campus in Texas gesucht hatte.

Mietvertrag stärkt Ambitionen von Project Matador

Die Vereinbarung umfasst Ausbaurechte für zwei zusätzliche Rechenzentren, die, falls ausgeübt, die Partnerschaft auf mehr als 650 Megawatt Kapazität ausweiten könnten.

Fermi erklärte, der Mietvertrag bestätige seine langfristige Strategie für Project Matador, einen 7,570 Acre großen Campus, den das Unternehmen zum größten Rechenzentrumskomplex der Welt entwickeln wolle.

Vorsitzender Marius Haas bezeichnete die Vereinbarung als einen wichtigen Erfolg für das Unternehmen.

„Ein Mietvertrag dieser Größe und Laufzeit ist ein enormes Vertrauensvotum in Fermi“, sagte Vorsitzender Marius Haas in einer Pressemitteilung. „Mit dem Abschluss dieser ersten verbindlichen Vereinbarung haben wir jetzt das wichtigste Ziel erfüllt, das wir im Mai dem Markt genannt hatten.“

Die Ankündigung folgt auf eine herausfordernde Phase für das Unternehmen.

Fermi hatte Schwierigkeiten, einen Ankermieter für das Projekt zu gewinnen, was zu Spannungen mit dem ehemaligen Chief Executive Officer Toby Neugebauer beitrug, der im April entlassen wurde.

Analysten bleiben trotz positivem Katalysator vorsichtig

Obwohl die Vereinbarung mit TensorWave von Anlegern begrüßt wurde, sehen Analysten Fermi angesichts des Umfangs seiner langfristigen Ambitionen weiterhin als hochriskante Anlage.

Seeking Alpha wies darauf hin, dass das Unternehmen trotz der jüngsten Rallye weiterhin ein spekulatives Investment sei und hob erhebliche Bau-, Finanzierungs- und Ausführungsrisiken hervor, die mit dem geplanten 17-Gigawatt-Rechenzentrums-Campus in Texas und der nuklearen Infrastrukturstrategie verbunden sind.

Die Research-Plattform beschrieb den ersten Mietvertrag außerdem als relativ bescheiden im Vergleich zu Fermis weitergehenden Ambitionen, räumte jedoch ein, dass die Gewinnung eines ersten Kunden die Fähigkeit des Unternehmens zeigt, kommerzielle Verträge zu gewinnen.

Mizuho bekräftigte nach der Ankündigung seine Einstufung ‚Outperform‘ und beließ das Kursziel bei $11, wobei die Bank den Mietvertrag als lang erwarteten Katalysator bezeichnete.

Die Brokerfirma hatte zuvor prognostiziert, dass Fermi 2027 500 Megawatt in Betrieb haben könnte und weitere 500 Megawatt im Jahr 2028.

Der 222-Megawatt-Vertrag mit TensorWave stimmt mit diesen Erwartungen überein und schafft mehr Sichtbarkeit in den Entwicklungszeitplan des Unternehmens.

Obwohl der Anfangsmietvertrag nur einen Teil der geplanten Kapazität von Project Matador abdeckt, könnten die in der Vereinbarung enthaltenen Ausbaurechte die Partnerschaft bei Ausübung erheblich vergrößern.

Da Mizuho mit einem Kursziel von $11 weiteres Aufwärtspotenzial signalisiert, werden einige Händler das Papier voraussichtlich in den kommenden Wochen weiterhin über Trading-Plattformen beobachten.

Die Ankündigung verschafft Fermi seine erste bedeutende Quelle vertraglich gesicherter langfristiger Einnahmen, während das Unternehmen versucht, sich im rasant wachsenden Markt für KI-Infrastruktur zu etablieren.