Nebius-Aktie: Ausblick nach Nvidias Prognose starken KI-Wachstums

KI-Sentiment: 38/100 Bärisch
Diese Bewertung wird durch eine KI-gestützte Analyse des Artikelinhalts erzeugt.
Unterstützt von
Nvidia (NVDA) kaufen. Die Nachricht dreht sich grundlegend um NVIDIAs besser als erwartete Quartalszahlen und die FY’28-Guidance (70 % Umsatzwachstum, höher als erwartet). Nebius profitiert, aber NVDA ist der Nachfrage- und Preistreiber; falls die KI-Capex-Ausgaben hoch bleiben, sollten NVIDIAs Gewinnrevisionen weiterhin den Markt übertreffen.
Kernrisiko: Die KI-Capex-Nachfrage schwächt sich ab oder NVIDIAs Guidance wird nach unten revidiert (insbesondere, falls China-bezogene Annahmen nicht halten).
NBIS verkaufen. Der Rückenwind durch Nvidias KI-Nachfrage ist real, doch der Artikel nennt die Thesiskiller: steigende Inputkosten (Nvidia-Preiserhöhungen um bis zu 15 %), hoher Capex ($5.7B im letzten Quartal) und Verwässerungsrisiko via ATM (12.3M Aktien verfügbar). Trotz explosiven Umsatzwachstums hat die Aktie die KI-Story bereits eingepreist und füllt nun die nach den Ergebnissen entstandene Fair-Value-Lücke, während der MACD bearish wird – Setup für einen erneuten Test des Widerstands bei ~ $250 und eine Fortsetzung nach unten.
Kernrisiko: NBIS weist nach, dass es Wachstum ohne Verwässerung finanzieren kann und die Margen trotz höherer Nvidia/Server/Speicher-Kosten erhalten bleiben.
- Die Nebius-Aktie stieg nach Nvidias starkem Ergebnisbericht an.
- Nvidia erwartet, dass sich die KI-Nachfrage in diesem Jahr weiter beschleunigt.
- Nebius ist ein Hauptprofiteur des KI-Booms, aber Risiken bleiben bestehen.
Die Nebius-Aktie sprang in den nachbörslichen Handelszeiten um über 6 % an, als Technologiefirmen auf Nvidias starke Quartalszahlen reagierten, die dem boomenden KI-Sektor ein rosiges Bild zeichneten. Sie stieg auf $215, nachdem sie den Tag bei $213 beendet hatte. Dennoch steht das Unternehmen vor erheblichen Wettbewerbsherausforderungen, da weitere Firmen in die Branche drängen.
Nvidia rechnet damit, dass das KI-Wachstum anhält
Die Nebius Group, ein Unternehmen, das Nvidia als wichtigen Investor zählt, legte zu, nachdem letzteres ein besser als erwartetes Ergebnis vorgelegt hatte. In einer Erklärung sagte Nvidia, dass sein Umsatz im letzten Quartal auf $96 billion gestiegen sei, höher als die erwarteten $92 billion.
Wichtig ist, dass das Unternehmen für FY’28 ein deutlich höheres Umsatzwachstum prognostiziert. Die Guidance sieht ein Umsatzwachstum von 70 % vor, deutlich mehr als die von Analysten erwarteten 40 %. Die reale Zahl dürfte noch höher ausfallen, weil das Unternehmen Verkäufe in China nicht berücksichtigt hat.
Die Nebius Group wird vom anhaltenden KI-Boom profitieren, da sie zu den größten Infrastruktur-Anbietern der Branche gehört. Zu den Kunden zählen Top-Unternehmen wie Meta Platforms und Nvidia.
Die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass der Umsatz parabolisch anstieg, eine Entwicklung, die sich in absehbarer Zeit beschleunigen dürfte. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz auf $582 million, ein Anstieg von 454 % im Jahresvergleich. Für die ersten sechs Monate des Jahres lag der Umsatz bei $981 million und damit 529 % über dem Vorjahr.
In der Erklärung teilte das Unternehmen mit, dass die Nachfrage nach seiner Rechenleistung so hoch sei, dass es seine Kapazität für 2027 heute bereits ausverkaufen könnte. Das spricht für die Wachstumsperspektive, die Analysten erwarten, dass sie sich in absehbarer Zukunft fortsetzt.
Analysten prognostizieren, dass der Jahresumsatz in diesem Jahr um 532 % auf $3.35 billion steigen wird. Für das nächste Jahr erwarten sie ein Wachstum von über 250 % auf $11 billion. Sollte dieses Wachstum anhalten, würde das Unternehmen in den kommenden Jahren die Marke von $50 billion erreichen.
Kosten, Cash-Burn und Wettbewerb
Dennoch hat das Umsatzwachstum die Kursentwicklung nicht gestärkt. Grund dafür sind erhebliche Herausforderungen, darunter steigende Kosten: Nvidia plant, die Preise im Januar um bis zu 15 % anzuheben. Auch Produkte wie Server und Speicher werden zunehmend teurer.
Dieser Preissprung wird zu weiterem Cash-Burn führen. Im letzten Quartal gab das Unternehmen $5.7 billion für capex aus. Infolgedessen besteht das Risiko, dass die Aktionäre weiter verwässert werden. Es verkaufte 12.7 million Aktien und generierte damit $2.8 billion in bar. Im aktuellen ATM-Programm sind noch 12.3 million Aktien verfügbar.
Der Wettbewerb in der Branche nimmt ebenfalls zu. Am Mittwoch schloss Anthropic ein $45 billion-Deal mit Nscale ab, einem wichtigen Nebius-Konkurrenten. Rum Holdings, früher bekannt als Rumble, ist ebenfalls in die Branche eingestiegen. Hinzu kommen andere große Unternehmen wie Meta Platforms, RIOT Platforms und MARA Holdings.
Diese Bedenken erklären, warum das Unternehmen eine hohe Short-Interest von über 21 % aufweist; Michael Burry gehört zu den größten Short-Positionierern.
Technische Analyse der Nebius Group-Aktie

NBIS-Aktienchart | Quelle: TradingView
Der Tageschart zeigt, dass die NBIS-Aktie zurückgekommen ist und die nach den letzten Quartalszahlen erzielten Gewinne abgegeben hat. Sie ist von einem Hoch von $276 auf aktuell $213 gefallen. Damit hat die Aktie die Fair-Value-Lücke geschlossen, die nach dem Ergebnisbericht entstanden war.
Die beiden Linien des MACD-Indikators haben ein bearishes Crossover gebildet. Positiv anzumerken ist, dass sich am 24. August ein „abandoned baby“-Candlestick-Pattern ausgebildet hat. Nach den starken Nvidia-Zahlen besteht nun die Wahrscheinlichkeit, dass die Aktie den Widerstand bei etwa $250 erneut testet und anschließend den Abwärtstrend fortsetzt.

Nasdaq startet höher: Nvidias Zahlen beleben KI-Handel, Softwarewerte steigen

Micron‑Aktie: Hauptgründe, warum MU nach Nvidias Quartalszahlen steigen könnte

Warum Analysten jetzt ein 32% Aufwärtspotenzial für CrowdStrike nach dem 'besten Quartal' sehen?

Nasdaq-Futures steigen um 300 Punkte: 5 Dinge vor Handelsstart an der Wall Street

Warum Nvidia nach vier aufeinanderfolgenden Kursrückgängen nach Zahlen heute steigt
Keine Ergebnisse gefunden
Artikel werden geladen...
Failed to load articles. Please try again.