SpaceX-Aktie über IPO-Preis: Warum Morgan Stanleys $300-Kursziel jetzt zählt

KI-Sentiment: 72/100 Bullisch
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Kaufen Sie SpaceX (NASDAQ: SPCX) $300‑Call‑Optionen (oder den nächstliquidesten Strike oberhalb von $250). Die Ausweitung der Starbase in Louisiana ist eine konkrete Kapazitätsfreisetzung, die Morgan Stanleys Annahmen einer höheren Startfrequenz stützt, und die Aktie wird bereits über dem IPO‑Preis neu bewertet. Das Aufwärtspotenzial ist asymmetrisch, falls Anleger anfangen, für „mehr Starts pro Tag“ zu zahlen statt nur für ferne Umsatzmodelle.
Kernrisiko: Die Starship‑Frequenz steigt nicht wie geplant – Wiederverwendung und Startfrequenz bleiben hinter den Erwartungen zurück, sodass die Louisiana‑Kapazität unterausgelastet wird und die $300‑Erzählung zusammenbricht.
Kaufen Sie SPCX‑Aktien direkt. Die Aktie wird laut Morgan Stanley bei rund ~10x den Umsätzen für 2028 und ~25x dem projizierten EBIT gehandelt, und die Ankündigung aus Louisiana beseitigt einen wesentlichen Engpass, den die Bullen bislang vermissten: Infrastruktur, die tatsächlich höhere Flugraten unterstützen kann. Dies ist ein Katalysator für eine Neubewertung, nicht nur ein kurzzeitiger Kursanstieg einer Story‑Aktie.
Kernrisiko: Ausführungsprobleme bei Starbase Louisiana (Genehmigungen, Bau oder Zeitplan) verzögern die Kapazität so stark, dass der Markt wieder in Skepsis über ein „spekulatives Hoch“ zurückfällt.
- SpaceX schließt über seinem $135‑IPO‑Preis, da Pläne in Louisiana die Stimmung heben.
- Morgan Stanley hält am $300‑Kursziel fest, während Starship‑Kapazitätspläne wachsen.
- Der $100 billion‑Ausbau in Louisiana könnte einen wesentlichen Engpass für Starship entschärfen.
Die SpaceX-Aktie NASDAQ:SPCX kletterte am Mittwoch wieder über ihren IPO-Preis, als Anleger eine $100 billion-Erweiterung in Louisiana einschätzten, die die Starship-Startkapazität erhöhen könnte.
Die Aktie schloss bei $139.63, ein Plus von 1.2% gegenüber dem $135-Preis ihres IPO im Juni. Die Kurse wurden zeitweise bei $225.64 und zeitweise bei $104.83 gehandelt.
Der Morgan-Stanley-Analyst Adam Jonas bekräftigte nach der Ankündigung in Louisiana ein Kursziel von $300, wodurch eine bullische Einschätzung von der Wall Street wieder in den Fokus rückte.
Morgan Stanley: Anleger unterschätzen Starship möglicherweise noch
Jonas ist der Ansicht, dass Starbase Louisiana darauf hindeutet, dass SpaceX’ Starttakt die in Morgan Stanleys Langfristmodell verankerten Annahmen übertreffen könnte.
„Nach unserer Auffassung schätzen Anleger das Ausmaß dessen, was SpaceX mit Starship plant, nicht richtig ein“, sagte Jonas laut TipRanks.
Morgan Stanleys Modell geht von rund $3.5 trillion Umsatz für SpaceX bis 2040 aus, doch die Bank argumentiert, dass das Unternehmen die Anlage in Louisiana nicht mit voller Kapazität betreiben müsste, um die für diese Prognosen zugrunde liegende Startfrequenz zu stützen.
Jonas beschrieb SpaceX zudem als „attraktiv bewertet“ und sagte, die Aktie werde bei etwa dem 10‑fachen von Morgan Stanleys Umsatzschätzung für das Geschäftsjahr 2028 gehandelt, mit erwarteten Umsätzen, die um rund 70% wachsen sollen, und bei etwa dem 25‑fachen des projizierten EBIT.
Das macht das $300-Kursziel jetzt relevanter, da Louisiana Anlegern ein greifbares Stück Infrastruktur bietet, das sich mit Annahmen über deutlich höhere Starship-Aktivität verbinden lässt.
Louisiana könnte einen wichtigen Engpass beseitigen
SpaceX plant, rund $100 billion in einen 125,000-acre großen Starbase-Komplex im Süden Louisianas zu investieren.
Der Baubeginn wird für 2027 erwartet, der erste Starship-Start ist für 2029 anvisiert.
Auf dem Gelände sollen mehrere Startkomplexe, Treibstoffinfrastruktur, Energieerzeugung und Fahrzeugverarbeitungsanlagen entstehen.
Elon Musk sagte, der Betrieb könne schließlich mehr als 30 Starship-Starts pro Tag unterstützen.
Dieses Ausmaß ist relevant, weil die Ökonomie von Starship stark von Wiederverwendung und Startfrequenz abhängt.
Je öfter SpaceX starten und Fahrzeuge wiederverwenden kann, desto größer ist das Potenzial, Stückkosten zu senken und gleichzeitig Starlink, Regierungsmissionen und langfristige Ambitionen für orbitalen KI‑Infrastruktur zu unterstützen.
Wolfe Research bekräftigte nach der Ankündigung ebenfalls ein Outperform-Rating und ein Kursziel von $175.
Laut Yahoo Finance argumentierte Wolfe, dass Louisiana einen der größten Infrastrukturengpässe beseitigen könnte, die SpaceX bislang daran gehindert haben, eine deutlich höhere Starship-Startfrequenz zu erreichen.
Die Anlage bietet Bullen damit etwas Konkreteres als eine weitere fernstehende Umsatzprognose: Kapazität, die für diese Ambitionen ausgelegt ist.
Das $300-Ziel erfordert weiterhin enorme Annahmen
Die Bewertungsdebatte ist weiter offen: SpaceX wird mit etwa $1.8 trillion bewertet, trägt dabei aber Umsetzungsrisiken in Bezug auf Starship‑Wiederverwendung, Startfrequenz und Geschäftsbereiche.
David Einhorn, Gründer von Greenlight Capital, bezeichnete die IPO‑Bewertung kürzlich als „einen Marker, dass ein spekulatives Hoch nahe sein könnte“, so Business Insider.
Greenlight stellte Prognosen in Frage, wonach SpaceX schließlich rund $1 trillion an margenstarken Jahresumsätzen erwirtschaften könnte, und merkte an, dass eine solche Zahl die heutigen Umsätze von Amazon oder Walmart übersteigen würde. Einhorn verwies zudem auf negative Free‑Cash‑Flow‑Prognosen.
Morningstar ist vorsichtiger: Analyst Nicolas Owens bewertete SpaceX rund um den IPO mit $63 pro Aktie.
Sein optimistisches „Moonshot“-Szenario reichte bis $154, setzte jedoch eine schnelle Starship‑Wiederverwendung und erfolgreiche orbitale Rechenzentren voraus.
Diese Lücke macht deutlich, warum die Rückkehr über $135 allein Morgan Stanleys $300‑These nicht bestätigt.
Starbase Louisiana verleiht der bullischen These zwar mehr greifbare Unterstützung, doch die Anlage wird erst in einigen Jahren mit Starts beginnen.
SpaceX muss weiterhin nachweisen, dass beispiellose Infrastruktur in ebenso beispiellose Umsätze und Gewinne übersetzt werden kann.

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