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Broadcom-Optionen preisen 7%-Bewegung bei Zahlen ein: AVGO bis $400 oder unter $343?

Broadcom-Optionen preisen 7%-Bewegung bei Zahlen ein: AVGO bis $400 oder unter $343?
Devesh Kumar
02. Sept. 2026, 12:21 PM

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AVGO Earnings-Straddle (direktional)

Kauf eines AVGO‑Straddle: Long‑ATM‑Call + Long‑ATM‑Put, um die etwa 7%ige Bewegung nach dem Ergebnis zu monetarisieren (ungefähr $400 vs $343). Das Set‑up ist ein „Erwartungsereignis“, bei dem ein moderates Übertreffen der Erwartungen die Aktie nicht nach oben treiben wird, es sei denn, die KI‑Prognose und das Vertrauen in Google/TPU verbessern sich. Bestätigt das Management, dass sich der KI‑Umsatz schneller realisiert und bleibt Google „plan of record“, erweitert sich das Aufwärtspotenzial; enttäuschen die KI‑Hochläufe oder kehren Google‑Befürchtungen zurück, beschleunigt sich der Abwärtsdruck.

Kernrisiko: Implizite Volatilität bricht nach den Zahlen ein (IV‑Crush) und die Aktie landet nahe der Mitte der erwarteten Spanne.

AVGO Absicherung nach unten (Put-Spread)

Verkauf eines AVGO‑Call‑Spreads (kurzfristiges Upside) und Kauf eines Put‑Spreads, um die Sicht "ein Übertreffen der Erwartungen reicht nicht aus, es sei denn, die Prognose ist deutlich stärker" abzubilden. Der Artikel hebt hervor, dass Anleger bereits große Zahlen erwarten; der wahrscheinlichste Fehlschlagsmodus ist eine Prognose, die lediglich die Erwartungen erfüllt und die Aktie dennoch in Richtung des unteren Endes der Spanne drücken kann. Struktur: Verkauf von OTM‑Calls im Bereich um den $400‑Strike und Kauf von Puts im Bereich um $343, um zu profitieren, falls die Aktie bei vorsichtigen KI‑Kommentare nachgibt.

Kernrisiko: Das Management liefert eine klare KI‑Beschleunigung plus Beruhigung hinsichtlich Google, was AVGO über die verkauften Call‑Strikes treiben würde.

  • Broadcom-Optionen signalisieren eine 8%-ige Schwankung bei den Quartalszahlen, da die KI‑Erwartungen steigen.
  • Befürchtungen rund um Google‑Chips und das $100‑Milliarden‑KI‑Ziel setzen AVGO unter Druck.
  • Investoren warten auf neue Prognosen nach Broadcoms 25%-Rückgang vom Höchststand.

Die Broadcom-Aktie NASDAQ:AVGO steht vor dem Quartalsbericht am Mittwoch unter Druck.

Die Optionspreise deuten nach den Ergebnissen des dritten Fiskalquartals auf eine Bewegung von rund 7% hin. Bei Broadcom nahe $369 ergibt das eine ungefähre Spanne von rund $400 auf der Oberseite bzw. unter $343 auf der Unterseite.

Die Aktie ist seit ihrem Höchststand im Juni um etwa 25% gefallen, obwohl Wall Street einen Umsatz von rund $29,4 Milliarden und ein bereinigtes Ergebnis von etwa $3,24 je Aktie erwartet.

Broadcom braucht mehr als nur ein weiteres Übertreffen der Erwartungen

Die Herausforderung für Broadcom ist, dass starke Zahlen bereits erwartet werden.

Das Unternehmen hat einen Umsatz von rund $29,4 Milliarden im dritten Quartal prognostiziert, ein Anstieg von 84% gegenüber dem Vorjahr, während Analysten ein bereinigtes Ergebnis je Aktie (EPS) erwarten, das sich nahezu verdoppelt.

Der vorherige Quartalsbericht zeigte, warum die Messlatte so hoch liegt. Broadcom lieferte starke Ergebnisse, doch die Aktie fiel in der folgenden Sitzung deutlich, da Anleger sich auf die unveränderte langfristige KI‑Prognose und das Ausbleiben einer größeren positiven Überraschung konzentrierten.

Der Benchmark-Analyst Cody Acree sieht laut TipRanks in dem jüngsten Rückgang ein „besseres taktisches Setup“ vor den Quartalszahlen.

Der Analyst erwartet etwa $29,4 Milliarden Umsatz und ein bereinigtes EPS von $3,24 und hält die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von $545 aufrecht.

Im Mittelpunkt dürfte jedoch stehen, was danach kommt. Ein moderates Übertreffen der Erwartungen reicht möglicherweise nicht aus, um die Aktie Richtung $400 zu treiben, wenn das Management keinen stärkeren Nachweis dafür liefert, dass der KI‑Umsatz Fahrt aufnimmt.

Google‑Befürchtungen könnten entscheiden, ob AVGO nach oben ausbricht

Der Wettbewerb um Googles Geschäft ist zu einem der größten Anlegerbedenken geworden.

Google hat die Zusammenarbeit an kundenspezifischen Chips mit Marvell ausgeweitet und zugleich weiter andere Siliziumpartner genutzt, was Fragen zur langjährigen Rolle von Broadcom im TPU‑Programm aufwirft.

JPMorgan‑Analyst Harlan Sur hält diese Sorgen laut MarketWatch für „übertrieben“. Sur behielt das Overweight‑Rating und ein Kursziel von $580 bei und argumentiert, dass aktuelle Kanalchecks darauf hindeuten, dass Google Partner hinzufügt, statt Broadcom zu verdrängen.

UBS‑Analyst Timothy Arcuri kommt zu einem ähnlichen Schluss. TipRanks berichtete, dass er nicht erwartet, dass Marvell AVGO’s Marktanteil oder Chancen bei Google „kannibalisiert“, und er geht davon aus, dass Broadcom betonen wird, weiterhin Googles „plan of record“ zu sein.

Dennoch kürzte Arcuri seine Schätzung für den KI‑Umsatz im Fiskaljahr 2027 um rund $5 Milliarden auf etwa $130 Milliarden und senkte sein Kursziel von $485 auf $470.

Das $100‑Milliarden‑KI‑Versprechen ist am wichtigsten

Broadcom hat zuvor einen Pfad zu mehr als $100 Milliarden KI‑Umsatz im Fiskaljahr 2027 skizziert, doch Anleger verlangen mehr Details dazu, wie schnell dieses Ziel in Quartalsumsätze umgesetzt wird.

Jefferies‑Analyst Blayne Curtis erwartet, dass Broadcom in Googles TPU‑Lieferkette dominant bleibt, warnt jedoch davor, dass das Übertreffen bereits hoher KI‑Erwartungen schwieriger werden könnte.

JPMorgans Sur erwartet, dass der KI‑Umsatz im Fiskaljahr 2026 über $56 Milliarden liegen wird, während UBS für das Fiskaljahr 2027 ungefähr $130 Milliarden sieht.

Deshalb preist der Optionsmarkt eher ein Erwartungsereignis als einen routinemäßigen Quartalsbericht ein.

Für eine Bewegung Richtung $400 werden Investoren wahrscheinlich eine starke KI‑Prognose für das vierte Quartal, Vertrauen in das Fiskaljahr‑2027‑Ziel und eine Beruhigung in Bezug auf Google benötigen.

Ein Rückgang unter $343 könnte weniger erfordern. Eine vorsichtige Prognose, langsamere Kundenhochläufe oder ein weiteres Quartal, das lediglich die hohen Erwartungen erfüllt, könnten ausreichen.