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Nasdaq-Futures steigen um 135 Punkte: 5 Dinge vor Handelsstart

Nasdaq-Futures steigen um 135 Punkte: 5 Dinge vor Handelsstart
Devesh Kumar
04. Sept. 2026, 12:18 PM

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Kaufen Nasdaq-100 (QQQ)

Die Nasdaq‑Futures führen, und Wallers Haltung „pausieren, wenn die Inflation nachlässt“ belebt zinssensible Technologiewerte. Sollten die Beschäftigungszahlen schwach ausfallen (oder die Arbeitslosenquote stabil bleiben), dürften die Renditen begrenzt bleiben und QQQ könnte die Erholung in Richtung der Hochs ausdehnen.

Kernrisiko: Ein starker Arbeitsmarktbericht, der die Treasury‑Renditen in die Höhe treibt und die Fed zu einer Rückkehr zu einer September‑Erhöhung zwingt.

Verkaufen Lululemon (LULU)

LULU liegt vorbörslich rund 18% im Minus, nachdem die Jahresprognose zum zweiten Mal gesenkt wurde, was eine Verschlechterung der Nachfrage in den Amerikas signalisiert – kurz vor einem CEO‑Wechsel. Der Markt preist bereits eine Wachstums‑Neubewertung ein; Rallyes dürften abklingen, bis die Prognosen sich stabilisieren.

Kernrisiko: Neue Prognosen zeigen eine deutliche Nachfragewende und die Margen bleiben stabil, wodurch die Erzählung der Prognosekürzung widerlegt würde.

  • Nasdaq‑Futures steigen um 0,4%, während Anleger heute auf den wichtigen Arbeitsmarktbericht für August warten.
  • Die Chancen für eine Fed‑Zinserhöhung fallen nach Wallers Unterstützung einer abwartenden Zinshaltung auf etwa 50%.
  • Lululemon stürzt um 18%, Adobe rutscht nach Ankündigung des CEO‑Nachfolgeplans ab.

US-Aktien-Futures zeigten sich am Freitag uneinheitlich, wobei Nasdaq‑100-Kontrakte besser abschnitten, während Anleger auf den Arbeitsmarktbericht für August warteten, der den jüngsten Aufschwung an der Wall Street auf die Probe stellen könnte.

Die Nasdaq‑100-Futures stiegen um etwa 135 Punkte (0,4%), die S&P‑500-Kontrakte legten um 0,1% zu und Dow‑Futures veränderten sich im frühen Handel kaum.

Die Aktien waren am Donnerstag gestiegen, nachdem Fed-Gouverneur Christopher Waller signalisiert hatte, er könne eine Zinspause in diesem Monat unterstützen, falls sich die Inflation weiter abschwächt.

Das drückte die implizite Wahrscheinlichkeit einer September-Erhöhung wieder in Richtung 50% und machte die Beschäftigungszahlen zum nächsten wichtigen Test für die Märkte vor dem Labor-Day-Wochenende.

5 Dinge, die Sie vor dem Handelsbeginn an der Wall Street wissen sollten

1. Die Beschäftigungszahlen könnten die Fed‑Debatte neu entfachen

Der Arbeitsmarktbericht für August, der um 8:30 Uhr ET veröffentlicht wird, ist das Hauptereignis. Von MarketWatch befragte Ökonomen erwarten einen Anstieg der Nonfarm‑Payrolls um etwa 53.000 nach einem Rückgang um 23.000 im Juli, während die Arbeitslosenquote voraussichtlich bei 4,1% bleibt.

Ein weiterer schwacher Wert würde die Befürchtungen verstärken, dass die Einstellungstätigkeit an Fahrt verloren hat, und eine Zinserhöhung im September schwerer zu rechtfertigen machen.

Ein stärkerer Bericht könnte dagegen Druck auf die Renditen von US-Staatsanleihen und auf hoch bewertete Wachstumswerte ausüben.

2. Waller hat den Märkten Luft verschafft

Waller sagte, die jüngsten Daten zeigten Anzeichen von Disinflation, und deutete an, er würde es befürworten, die Zinsen unverändert zu lassen, falls dieser Fortschritt anhält.

Die Märkte reagierten prompt: Die Chancen für eine September-Erhöhung fielen von etwa 63% auf rund 50%.

Peter Williams von 22V Research sagte, Waller bleibe weiterhin datenabhängig, wirke aber zurückhaltend, es sei denn, die Inflation zwinge zu handeln.

Diese Haltung half zinssensitiven Technologiewerten am Donnerstag bei der Erholung.

3. Nasdaq‑Futures führen die Vorbörse an

Die Nasdaq‑100-Futures gewannen rund 0,4%, gegenüber einem etwa 0,1%igen Anstieg beim S&P 500, während Dow‑Futures nahe der Nulllinie tendierten.

Der S&P 500 lag etwa 0,7% unter seinem Rekordschlusskurs.

Die Entwicklung ist auch relevant für Anleger, die über ETF‑Plattformen breite US‑Aktienbenchmarks, insbesondere technologie­schwere Fonds, abbilden.

Die heutigen Daten könnten entscheiden, ob sich die Erholung dieser Woche in einen weiteren Vorstoß in Richtung Rekorde verwandelt oder wieder verpufft, sobald die Anleiherenditen steigen.

4. Lululemon und Adobe fallen vor Handelsbeginn

Lululemon fiel vorbörslich um rund 18%, nachdem das Unternehmen seine Jahresprognose zum zweiten Mal in diesem Jahr gekürzt hatte und damit die Sorgen über schwache Verkäufe in den Amerikas vertiefte – nur wenige Tage bevor die designierte CEO Heidi O’Neill das Ruder übernimmt.

Adobe verlor rund 3%, nachdem Anil Chakravarthy zum CEO ab dem 1. Dezember ernannt wurde.

Viele Anleger hatten David Wadhwani, den Leiter des Kreativgeschäfts, weithin als wahrscheinlichen Nachfolger von Shantanu Narayen angesehen, was zusätzliche Unsicherheit über den Übergang schuf.

5. Die September-Saisonalität kommt wieder ins Gespräch

Das Labor‑Day‑Wochenende rückt zudem die schwierige September‑Historie der Wall Street wieder in den Fokus.

Melissa Brown von SimCorp stellte fest, dass der September über fast 45 Jahre im Mittel einen Verlust von 58 Basispunkten brachte und damit der schwächste Monat des Jahres ist.

Die negative Performance war historisch gesehen vor allem in der zweiten Monatshälfte konzentriert, wenn die durchschnittlichen Renditen um mehr als 1% sanken.

Brown mahnte jedoch, dass das Muster von Jahr zu Jahr stark variiert und nicht als alleiniges Verkaufssignal dienen sollte.

Da in der nächsten Woche CPI‑ und PPI‑Daten anstehen, dürften Zinsen und Inflation wichtiger sein als der alleinige Kalender.