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Nvidia-Aktienanalyse: Wie sich Nvidia zur „Notenbank“ der KI‑Branche entwickelt

Nvidia-Aktienanalyse: Wie sich Nvidia zur „Notenbank“ der KI‑Branche entwickelt
Crispus Nyaga
04. Sept. 2026, 15:07 PM

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NVDA

NVDA kaufen. Die Meldungen zeichnen Nvidia als „Notenbank“ der KI: Es finanziert Modellbauer und Rechenzentrumsprojekte und bildet zugleich ein Bank-/Kreditkonsortium, das Kapital in KI‑Firmen leitet, die anschließend Nvidia‑Chips erwerben. Das erzeugt dauerhafte Nachfrage­sichtbarkeit und einen sich selbst verstärkenden Effekt. Kombiniert mit den Fundamentaldaten: Q2-Umsatz $96B, Q3-Prognose $108B und erwartetes Jahreswachstum von ~70% gegenüber ~40% der Analysten — plus starke historische Übererfüllungsquote. Die technische Lage stützt die Fortsetzung: über aufsteigender Trendlinie, den 50‑ und 100‑Wochen‑Gleitenden Durchschnitten und dem Supertrend; Kursziele $250 und dann $300.

Kernrisiko: KI‑Capex verlangsamt sich oder Kunden wechseln schneller zu alternativen Chips, als Nvidia neue Finanzierungen und Design‑Wins sichern kann.

Profiteure der Open‑Source‑KI

CoreWeave kaufen (oder Nebius, wenn Sie einen liquideren Proxy bevorzugen). Nvidia investiert massiv in das Open‑Source‑Ökosystem (z. B. Hugging Face) und unterstützt den Aufbau von Rechenzentren, die Nvidia‑Chips nutzen. Sekundäreffekte: Die Nachfrage nach Hosting und Inferenz für Open‑Source‑Modelle wächst, weil mehr Teams Modelle kostengünstig bereitstellen können, wodurch die GPU‑Auslastung bei Cloud‑/Hosting‑Anbietern wie CoreWeave/Nebius steigt — und deren Umsatz erhöht, selbst wenn die Ausgaben fürs Modelltraining schwanken.

Kernrisiko: Die Open‑Source‑Adoption führt nicht zu höherer kostenpflichtiger GPU‑Nutzung (Modelle werden kleiner, laufen auf günstigerer Hardware oder Kunden verlagern Workloads auf eigene Kapazitäten).

  • Die Nvidia‑Aktie nähert sich ihrem Rekordhoch.
  • Das Unternehmen hat umfangreiche Investitionen in die KI‑Branche getätigt.
  • Technische Indikatoren deuten auf weiteres Aufwärtspotenzial in naher Zukunft hin.

Die Nvidia-Aktie ist deutlich gestiegen und nähert sich ihrem Allzeithoch, während sich das Unternehmen dank umfangreicher Investitionen nach und nach zur „Notenbank“ der KI‑Branche entwickelt. NVDA sprang auf $230, nur wenige Punkte unter dem Allzeithoch von $236, und dieses Wachstum könnte sich mit dem anhaltenden KI‑Boom fortsetzen.

Nvidia ist inzwischen der größte Investor in der KI‑Branche

Jensen Huang ist zum größten Investor in der KI‑Branche geworden; das Unternehmen nutzt die hohen Mittelzuflüsse, um in die größten und vielversprechendsten Firmen des Sektors zu investieren. 

Das Unternehmen ist nach BlackRock, Vanguard und State Street zum viertgrößten Investor von Intel geworden, mit einer Beteiligung von $19.6 billion. Es hat in weitere börsennotierte Unternehmen wie CoreWeave, Nebius, IREN, SpaceX, Lumentum, Coherent und Synopsys investiert. 

Neben diesen Beteiligungen hat es in Mistral AI, Nscale, Firmus, Fireworks AI, Lambda, OpenAI, Anthropic und Nokia investiert. Dem Unternehmen wird zugeschrieben, dass es eine Investition von $2.5 billion in Thinking Machines erwägt, ein von Mira Murati gegründetes Unternehmen, das Open‑Source‑KI‑Modelle entwickelt. 

Erst in dieser Woche hat es $13 billion in Hugging Face investiert, ein Unternehmen aus dem Open‑Source‑Bereich. 

Nvidia hat weitere große Investitionsankündigungen gemacht. Es wird OpenAI eine finanzielle Absicherung für sein großes Rechenzentrumprojekt in Ohio bereitstellen. Dieses Rechenzentrum wird Nvidia‑Chips verwenden, was bemerkenswert ist, da OpenAI Jalapeno, seinen sehr wettbewerbsfähigen Chip, entwickelt hat.

Nvidia hat außerdem ein Konsortium aus Banken und privaten Kreditgebern gebildet, das Investitionen in Höhe von $500 billion in Unternehmen der KI‑Branche bereitstellen wird. Unternehmen im KI‑Bereich werden auf diese Mittel zugreifen und Nvidia‑Chips kaufen können.

Diese Ankündigungen haben jedoch Bedenken hinsichtlich zirkulärer Investitionen ausgelöst, also Situationen, in denen ein Unternehmen in seine Kunden investiert, die die Mittel wiederum dazu verwenden, seine Produkte zu kaufen. 

WEITERLESEN: Nvidia-Aktienanalyse: Hauptgründe, warum die Aktie bald parabolisch steigen könnte

Nvidia hat die Mittel, um diese Investitionen zu tätigen

Der jüngste Ergebnisbericht zeigte, dass das Unternehmen über die notwendigen Mittel verfügt, um diese Investitionen zu finanzieren. In den jüngsten Zahlen stieg der Umsatz im zweiten Quartal auf $96 billion.

Das Unternehmen prognostizierte, dass der Umsatz im dritten Quartal $108 billion betragen wird und dass der Jahresumsatz über $411 billion liegen werde. Historisch gesehen hat das Unternehmen die Analystenschätzungen regelmäßig übertroffen. Das bedeutet, dass sein Jahresumsatz in diesem Jahr auf über $420 billion springen dürfte.

Das Unternehmen sagte außerdem voraus, dass das Geschäft im nächsten Jahr weiter gut laufen werde, mit einem erwarteten Jahreswachstum von 70 %. Analysten hatten ein Wachstum von etwa 40 % erwartet.

Besonders bemerkenswert ist, dass das Unternehmen vielmals als unterbewertet gilt: Das erwartete Kurs‑Gewinn‑Verhältnis (Forward‑KGV) liegt bei 24, etwas über dem Sektormedian von 22, aber deutlich unter dem Fünfjahresdurchschnitt von 42.

Technische Analyse des Nvidia‑Aktienkurses

NVDA-Aktienchart | Quelle: TradingView

Das Wochenchart zeigt, dass der NVDA‑Aktienkurs in den vergangenen Monaten in einem starken Aufwärtstrend war. Er blieb über der aufsteigenden Trendlinie, die die Tiefstände von April 2025, März 2026 und Juli dieses Jahres verbindet. 

Die NVDA‑Aktie liegt weiterhin über den 50‑Wochen‑ und 100‑Wochen‑Gleitenden Durchschnitten, ein Zeichen dafür, dass die Bullen das Ruder behalten. Sie befindet sich auch weiterhin über dem Supertrend‑Indikator.

Daher ist das wahrscheinlichste Szenario, dass die Aktie weiter steigen könnte; das nächste wichtige Widerstandsniveau liegt bei $250. Ein Ausbruch darüber würde zu weiteren Kursgewinnen in Richtung $300 führen.