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Nvidia-Aktie 5 % unter Rekord: Warum der 10. September plötzlich wichtig ist

Nvidia-Aktie 5 % unter Rekord: Warum der 10. September plötzlich wichtig ist
Devesh Kumar
09. Sept. 2026, 10:19 AM

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NVDA bis 10. Sept.

Kaufen NASDAQ:NVDA. Die Aktie steht nahe ihren Höchstständen, gilt aber im Vergleich zu Compute-Peers auf Basis der Gewinne 2028 weiterhin als „günstig“. Der 10. Sept. ist ein klarer Katalysator: Huangs Kamingespräch bei Goldman kann die KI-Nachfrage und das Vertrauen in die nächste Hardware stärken, sodass der Markt bereit bleibt, für beschleunigte Gewinne mehr zu zahlen. Dies ist eine Kombination aus Momentum- und Bewertungsunterstützung.

Kernrisiko: Huang gelingt es nicht, die Wachstumserwartungen anzuheben (Unternehmensadoption und Nachfrage nach der nächsten Plattform wirken flach), sodass das „günstige“ Multiple schnell unter Druck gerät.

Hugging Face-Deal als Absicherung

Kaufen NASDAQ:NVDA mit Fokus auf die $12.93 Milliarden schwere Hugging-Face-Komponente. Wenn Huang bestätigt, dass Nvidia sich über Open-Weight-Modelle und Vertrieb an Unternehmen über die Hyperscaler hinaus breiter aufstellen kann, wird der Markt einen dauerhafteren Umsatzstrom und ein geringeres Konzentrationsrisiko einpreisen – was sekundär NVIDIAs langfristige Margen und Kundenbindung stützt.

Kernrisiko: Die Hugging-Face-Strategie führt nicht zu messbarer Traktion im Unternehmensbereich (oder die Übernahme trifft auf regulatorische/Implementierungsverzögerungen), sodass das Konzentrationsrisiko ungelöst bleibt.

  • Nvidia liegt weniger als 5 % unter seinem Rekord, bevor Huangs Kamingespräch bei Goldman stattfindet.
  • Cantor hält ein Kursziel von $350 und bezeichnet Nvidia als die günstigste Aktie im Compute-Bereich.
  • Kundenkonzentration und kundenspezifische Chips bleiben zentrale Risiken für Nvidias Rallye.

Die Nvidia-Aktie NASDAQ:NVDA notiert weniger als 5 % unter ihrem Rekordhoch, doch der nächste Katalysator steht am 10. September an.

CEO Jensen Huang wird um 8:50 a.m. PT an einem Kamingespräch auf der Goldman Sachs Communacopia + Technology Conference teilnehmen. Anleger werden auf Signale zur KI-Nachfrage, zur Unternehmensadoption und zu Nvidias nächster Hardware achten.

Nvidia schloss am Dienstag bei $225.73, ein Rückgang um 2.01%, womit die Aktie etwa 4.6% unter ihrem Allzeithoch von $236.54 liegt.

Nvidia nahe Rekord – Analysten sehen Aktie weiter als günstig

Nvidias Aktien stehen nach einer weiteren KI-getriebenen Rallye nahe einem Rekord, doch einige Analysten argumentieren, dass die Gewinnerwartungen noch schneller steigen als der Aktienkurs.

Cantor Fitzgerald-Analyst C.J. Muse bekräftigte am 8. September ein Overweight-Rating und ein Kursziel von $350. Muse sagte, Nvidia werde basierend auf den Gewinnschätzungen für das Kalenderjahr 2028 mit der „günstigsten“ Bewertung unter den Compute-Titeln gehandelt.

Cantor argumentierte außerdem, dass Nvidia bei Hedgefonds und Long-only-Managern unterrepräsentiert bleibe.

Das macht Huangs Auftritt wichtiger.

Wenn er die Erwartungen an beschleunigte Umsätze oder eine ausgeweitete Kundenbasis bestätigt, könnten Investoren Nvidia weiterhin als günstig im Verhältnis zu künftigen Gewinnen betrachten.

Diese Unterstützung hängt jedoch davon ab, dass die Schätzungen weiter steigen. Wenn die Wachstumserwartungen stagnieren, wird die Aktie schwieriger zu verteidigen.

Die Nachfrage aus dem Unternehmensbereich wird zur nächsten großen Bewährungsprobe

Nvidias nächster Schub hängt davon ab, nachzuweisen, dass sich die KI-Nachfrage über eine kleine Gruppe von Hyperscalern hinaus ausdehnt.

Jüngste Ergebnisse von Dell untermauern dieses Argument. Dell hob seine Jahresprognose an, nachdem das Unternehmen Rekordumsatz und einen großen Backlog an KI-Servern gemeldet hatte.

D.A. Davidson-Analyst Gil Luria sagte gegenüber MarketWatch, Dells Resultate seien ein weiteres Zeichen dafür, dass der Unternehmensmarkt für KI-Compute Momentum habe „über den aktuellen Hyperscaler-Markt hinaus”.

Man wird auf Kommentare zur Unternehmensadoption, zur souveränen KI, zu Lieferengpässen und zu Feynman, Nvidias nächster Architektur, achten.

Eine breitere Kundenbasis würde Nvidias Wachstumsstory tragfähiger machen.

Wenn sich die KI-Ausgaben auf Microsoft, Amazon, Meta und andere Tech-Giganten konzentrieren, werden Anleger sich weiterhin Sorgen über die Konzentration machen.

Kundenkonzentration bleibt das unangenehme Risiko

Der Bullcase hat eine deutliche Schwäche: Aus der jüngsten regulatorischen Einreichung von Nvidia geht hervor, dass drei direkte Kunden in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2027 jeweils 16 %, 15 % und 13 % des Gesamtumsatzes ausmachten.

Investor Dan Niles hob diese Problematik diese Woche ebenfalls hervor und bemerkte, dass Nvidias größte Kunden zunehmend eigene anwendungsspezifische Chips entwerfen.

Das schafft eine ungewöhnliche Spannung: Die Unternehmen, die Nvidias Wachstum finanzieren, haben zugleich die stärksten Anreize, ihre Abhängigkeit von dessen GPUs zu verringern.

Nvidias geplante Übernahme von Hugging Face für $12.93 Milliarden könnte helfen, dieses Risiko zu adressieren, indem sie dem Unternehmen Zugang zu mehr als 18 Millionen Entwicklern und einen stärkeren Weg in die Unternehmens-KI verschafft.

Niles sagte, dass Open-Weight-Modelle schließlich die Nutzung großer Sprachmodelle (LLMs) dominieren könnten, wodurch Nvidia einem breiteren Kundenkreis direkt einen umfassenderen Technologie-Stack verkaufen könnte, statt stark auf Hyperscaler angewiesen zu sein.