HPE-Aktie fällt am Montag um 8 %: Darum

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Kaufen Sie Cisco (CSCO) oder Arista Networks (ANET) gegenüber HPE. Evercore weist darauf hin, dass HPEs Networking‑Wachstum beim Pro‑forma‑Umsatz hinter Cisco/Arista zurückbleibt (10 % vs. deren kräftigeres Wachstum). Dreht der Markt von ‚Re‑Rating‘‑Geschichten hin zu anhaltendem Wachstum, dürften die Gewinner jene Werte sein, die bereits stärkeres Networking‑Momentum und robustere Margen zeigen.
Kernrisiko: Die Netzwerk‑Execution von HPE beschleunigt sich und schließt die Wachstumslücke, wodurch die relative Performance wieder zugunsten von HPE kippen könnte.
Verkaufen Sie HPE (Hewlett Packard Enterprise) nach dem 15%igen Anstieg über fünf Handelstage und dem 184%igen Zuwachs über sechs Monate. Evercores Herabstufung ist das Signal: Die Aktie wird nun bei etwa 13x FY27‑Gewinnen gehandelt gegenüber einem etwa 8x‑Fünfjahresdurchschnitt, und es gibt weniger kurzfristige Katalysatoren. Die Fundamentaldaten könnten sich verbessern, aber die Bewertung spiegelt dies bereits wider, sodass das Aufwärtspotenzial begrenzt ist, sofern Netzwerkmargen und Angebotsbedingungen nicht weiterhin positiv überraschen.
Kernrisiko: Wenn Netzwerkmargen und die Juniper‑Integration weiterhin positiv überraschen und das Multiple erneut nach oben treiben, könnte weiteres Aufwärtspotenzial entstehen.
- Die HPE‑Aktie fiel um 8 %, nachdem Evercore die Einstufung auf In Line senkte.
- Evercore hält die HPE‑Aktie nach der starken Rallye für fair bewertet.
- Die Juniper‑Integration und Helios bleiben mögliche künftige Katalysatoren.
Die Aktien von Hewlett Packard Enterprise HPE fielen am Montag um 8 %, nachdem Evercore ISI die Aktie von Outperform auf In Line herabgestuft hatte. Als Begründung nannte die Bank die starke jüngste Rallye und ein ausgeglicheneres Chance-Risiko-Profil.
Das Brokerage beließ sein Kursziel bei $65.
Die HPE-Aktie schloss am Freitag, dem 11. Sept., bei $62,08, nachdem sie in den vorangegangenen fünf Handelstagen um 15 % und in den letzten sechs Monaten um 184 % zugelegt hatte.
Laut Evercore-Analyst Amit Daryanani hatte die Aktie seit Jahresbeginn um 158,5 % zugelegt, verglichen mit einem Plus von 11,9 % beim S&P 500.
HPE verzeichnete zudem im dritten Quartal ein Plus von 37,6 %, während der Benchmark-Index um 2,1 % zulegte.
Evercore: HPE-Aktien sind fair bewertet
Daryanani sagte, die Herabstufung spiegele die jüngste Aufwertung des HPE-Aktienkurses wider.
Die Aktie wurde mit dem 13‑fachen der erwarteten Gewinne für das Geschäftsjahr 2027 gehandelt, verglichen mit einem Fünfjahres‑Durchschnitt von achtfach.
„Da die Aktie nun mit dem 13x FY27 P/E gegenüber einem Fünfjahresdurchschnitt von 8x und einem 14x EV/’27 FCF gehandelt wird – im Einklang mit ihrem historischen Durchschnitt – halten wir die Aktie auf dem aktuellen Niveau für fair bewertet“, schrieb Daryanani in einer Mitteilung an Kunden.
Evercore sagte, die jüngste Neubewertung des Unternehmens werde durch fundamentale Verbesserungen gestützt.
Das Brokerage lobte das HPE-Management für starke Umsetzung im ersten Jahr der Integration von Juniper Networks, insbesondere bei schwierigen Lieferbedingungen.
Seit dem Abschluss der Juniper-Übernahme hat die HPE-Aktie laut Evercore um 192 % zugelegt.
Die Firma erklärte jedoch, das Umfeld könne von hier an schwieriger werden, da weniger unmittelbare Katalysatoren vorhanden seien, die eine weitere Ausweitung des Bewertungsmultiplikators stützen.
Juniper-Integration und Networking-Margen bleiben entscheidend
Evercore identifizierte drei Entwicklungen, die zu einer konstruktiveren Einschätzung der HPE-Aktie führen könnten.
Erstens: weiterer Fortschritt bei der Integration von Juniper Networks, insbesondere wenn diese zu höheren Margen führt.
Zweitens: die Geschäftsstruktur und die Qualität der Margen.
Evercore wies darauf hin, dass Cloud- und KI‑Aktivitäten niedrigere Margen erzeugen als Netzwerkausrüstung.
Drittens: mögliche Vorteile durch HPEs Helios‑Chance.
Das Brokerage erwartet, dass diese möglichen Rückenwinde vor allem im Geschäftsjahr 2027 und 2028 zum Tragen kommen.
Networking bleibt für HPEs Profitabilität besonders wichtig und macht mehr als die Hälfte des Segmentbetriebsgewinns aus.
Obwohl Netzwerkbestellungen im Juli‑Quartal um 36 % zunahmen, stieg der Pro‑forma‑Umsatz nur um 10 % und blieb damit hinter dem Wachstum von Cisco und Arista zurück, so Evercore.
HPE steht nach starker Rallye vor schwierigerer Ausgangslage
Evercore sagte, die jüngste Entwicklung von HPE sei durch Verbesserungen in der Umsetzung und der Juniper‑Integration gerechtfertigt gewesen.
Dennoch glaubt die Firma, dass weitere Gewinne von einer besseren Versorgungslage im Networking und zusätzlichen Margenverbesserungen abhängen könnten.
„Von hier aus sehen wir jedoch eine schwierigere Ausgangslage“, schrieb Daryanani und fügte hinzu, das Verhältnis von potenziellen Erträgen zu Risiken habe sich ausgeglichener gestaltet.
„Da Risiko/Rendite auf dem aktuellen Niveau ausgewogener sind, gehen wir mit einer In Line‑Einstufung an die Seitenlinie“, sagte er.

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