Profi wählt zwei unterbewertete Aktien mit großem Aufwärtspotenzial aus

Profi wählt zwei unterbewertete Aktien mit großem Aufwärtspotenzial aus
Wajeeh Khan
13. Juli 2021, 00:07 AM
  • Laut Dan Genter ist Phillips 66 eine der am meisten unterbewerteten Energieaktien
  • Der CEO von RNC Genter Capital Management sieht in Altria Aufwärtspotenzial
  • Der Aktienkurs von Altria Group Inc ist seit Jahresbeginn um etwa 20% gestiegen

Der Präsident, CEO und Chief Investment Officer von RNC Genter Capital Management sieht The Phillips 66 Company (NYSE: PSX) als eine "Möglichkeit, im Energiebereich zu investieren".

Gründe, warum Genter Aufwärtspotenzial bei Phillips 66 sieht

Phillips erwirtschaftet rund 66% seines Gesamtumsatzes im Upstream (Raffinerie und Lagerung). Der amerikanische multinationale Konzern, den Raymond James ebenfalls mit „Buy“ bewertet, wird voraussichtlich in der ersten Augustwoche seine Finanzergebnisse für das zweite Quartal veröffentlichen.

In seinem Interview mit CNBC wies Genter darauf hin, dass Phillips am Aktienmarkt immer noch um fast 20% nachgegeben hat, während die Gesamtnachfrage nach Energie im Vergleich zu den Werten vor der Pandemie nur um etwa 10% gesunken ist.

Weitere Gründe, warum er bei dem Energieunternehmen Aufwärtspotenzial sieht, sind das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das derzeit bei etwa 12 liegt, aber mit einer Rendite von 4,4%. "Die Aktie ist mit großer Sicherheit unterbewertet", fügte er hinzu.

Genters zweite Wahl - Altria Group Inc

Die andere unterbewertete Aktie mit erheblichem Aufwärtspotenzial, die Genter an „The Exchange“ auswählte, ist Altria Group Inc (NYSE: MO) – einer der weltweit größten Hersteller und Vermarkter von Tabak, Zigaretten und verwandten Produkten. Das in Richmond ansässige Unternehmen hat sich kürzlich diversifiziert und erwirtschaftet nun 10 bis 15% seiner Einnahmen aus dem Bier- und Weingeschäft.

Seit Jahresbeginn ist das Unternehmen mit einem Marktwert von 88 Mrd. $ an der Börse um fast 20% gestiegen. Der Aktienkurs des Unternehmens hat sich seit März 2020, als die pandemiebedingten Einschränkungen ihren Höhepunkt erreichten, um rund 40% erholt.