Wall Street Indizes leuchten rot aufgrund der steigenden Risiken der Delta-Variante

Wall Street Indizes leuchten rot aufgrund der steigenden Risiken der Delta-Variante
Wajeeh Khan
16. Aug. 2021, 21:12 PM
  • Der Aktienkurs im Energiesektor fiel, da die chinesischen Wirtschaftsdaten die Ölpreise belasteten
  • Die Banken an der Wall Street stehen unter Druck, da die 10-jährige Rendite auf 1,238% gesunken ist
  • Bob Pisani von CNBC diskutiert bei "Squawk on the Street" die Aktienindizes in den USA

Die wichtigsten Wall-Street-Indizes stiegen in der vergangenen Woche auf Rekordniveau, da die Unternehmen weiterhin positive Ergebnisse meldeten.

Sektoren, die heute Morgen unter Druck geraten sind

Am Montagmorgen verloren jedoch der Leitindex S&P 500, Dow Jones Industrial Average und Nasdaq Composite jeweils fast 1,0%, da sich die Anleger aus Angst vor einer Abschwächung des weltweiten Wachstums aufgrund der Delta-Variante des Coronavirus zurückhielten.

Wie Bob Pisani von CNBC in der Sendung „Squawk on the Street“ feststellte, ist die Schwäche heute Morgen in mehreren Sektoren offensichtlich. Aktien von namhaften Energieunternehmen wie Exxon, Chevron und Occidental Petroleum gaben am Montag nach, als die chinesischen Wirtschaftsdaten die Ölpreise belasteten.

Die Banken an der Wall Street, darunter JPMorgan Chase, Goldman Sachs und die Bank of America, verloren heute Morgen rund 1,0%, da die Rendite für 10-jährige Anleihen im Vorfeld der Zinserhöhung in den kommenden Monaten auf 1,238% fiel. Material-, Industrie- und Reisewerte sind heute ebenfalls betroffen.

Sektoren, die widerstandsfähig bleiben

Zu den Sektoren, die sich am Montag widerstandsfähig zeigen, gehört der Einzelhandel, wo große Namen wie Walmart, Kohl's und Home Depot diese Woche ihre Quartalsergebnisse vorlegen werden. Der Technologiesektor ist ebenfalls im grünen Bereich, da laut Pisani "moderates Wachstum in diesem Umfeld gut funktionieren wird".

Laut FactSet haben 87% der S&P-500-Unternehmen bisher positive Gewinne gemeldet - der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2008. Laut Pisani war dies der Grund für die jüngsten 52-Wochen-Höchststände trotz der drohenden Risiken.