Stephanie Link erklärt, warum sie Chevron mehr als Exxon mag

Stephanie Link erklärt, warum sie Chevron mehr als Exxon mag
Wajeeh Khan
02. Nov. 2021, 21:40 PM
  • Stephanie Link sieht bei Chevron mehr Spielraum für Kurssteigerungen als bei Exxon
  • Auch Jim Cramer hält Chevron für einen Wachstumswert, den man besitzen sollte
  • Neal Dingmann von Truist stufte Exxon auf "Sell" mit einem Kursziel von 50$ herab

Chevron Corp (NYSE: CVX) ist in diesem Jahr an der Börse um 23% hinter seinem größeren Rivalen Exxon Mobil Corp (NYSE: XOM) zurückgeblieben. Aber Stephanie Link von Hightower mag Chevron immer noch mehr als Exxon.

Im Halftime Report“ von CNBC stimmte Link, die CVX besitzt, zu, dass Exxon im Jahr 2021 besser abgeschnitten hat, sagte aber, dass dies nur bedeute, dass es bei Chevron mehr Raum für Aufwärtsbewegungen gäbe. Sie nannte weitere Gründe, warum sie CVX mehr schätzt, und sagte:

Link zufolge wird Chevron im Vergleich zu Exxon mit einem Abschlag gehandelt, was das Unternehmen derzeit zu einem besseren Kauf macht. Ihr Ausblick deckt sich mit dem von Jim Cramer, der Chevron als "Wachstumsaktie, die man besitzen sollte" bezeichnete, nachdem der Ölgigant letzte Woche marktübertreffende Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt hatte.

Truist Financial: Exxon-Aktien könnten auf 50$ fallen

Auch Neal Dingmann von Truist scheint mit Link übereinzustimmen. Der Analyst stufte Exxon am Dienstag mit einem Kursziel von 50$ auf „Sell“ herab, was einem Abwärtstrend von über als 20% entspricht. Dingmann hatte zuvor einen Kursziel von 66$ für die Aktie.

In einer Forschungsnotiz von heute Morgen sagte Dingmann, dass Exxon sich verpflichtet hat, mehr an seine Investoren zurückzugeben, aber die Aktionäre der Konkurrenzunternehmen erhalten immer noch bessere Renditen pro Aktie. Er ist auch nicht davon überzeugt, dass der Ölgigant genug für den Übergang zu sauberer Energie tut.

Letzte Woche kündigte Exxon Mobil Pläne an, in den nächsten zwei Jahren Aktien im Wert von etwa 10 Mrd. $ zurückzukaufen, da die Einnahmen und Erträge im dritten Quartal die Schätzungen der Wall Street übertrafen.