Kursprognose für Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq vor dem Bericht über die Einzelhandelsumsätze

Kursprognose für Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq vor dem Bericht über die Einzelhandelsumsätze
Invezz Team
14. Nov. 2021, 23:52 PM
  • Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq fielen auf Wochenbasis um 0,63%, 0,31% bzw. 0,69%
  • Der US-Verbraucherpreisindex erreichte im Oktober mit 6,2% gegenüber dem Vorjahr ein 31-Jahreshoch
  • In der kommenden Woche werden die USA den Bericht über die Einzelhandelsumsätze für Oktober veröffentlichen

Die drei Hauptindizes der Wall Street endeten am Freitag deutlich höher, als Mega-Cap Tech-Aktien, angeführt von Apple und Microsoft, um mehr als ein Prozent zulegten.

Starke Unternehmensgewinne halten den Markt vorerst in einer positiven Stimmung, und die Ergebnisse vieler großer Unternehmen sorgten für einen starken Start in das letzte Quartal des Jahres 2021.

Bis jetzt haben 459 Unternehmen aus dem S&P 500 ihre Ergebnisse gemeldet, und es ist wichtig zu erwähnen, dass 80% der Ergebnisse den Konsens übertrafen.

Dennoch gaben Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq auf Wochenbasis nach, da die steigende Inflation und die weltweite Lieferkettenkrise den Anlegern Sorgen bereiteten.

Die US-Notenbank kündigte an, ihre monatlichen Anleihenkäufe in Höhe von 120 Mrd. $ um 15 Mrd. $ pro Monat zu reduzieren, und einige Anleger glauben, dass ein starker Anstieg der Verbraucherpreise das Tempo der Zinserhöhung beschleunigen könnte.

Die negative Nachricht ist, dass die vorläufigen Daten zur Verbraucherstimmung der University of Michigan für November auf ein 10-Jahrestief gefallen sind, was für Einzelhändler besorgniserregend sein könnte, da die Weihnachtseinkaufssaison näher rückt. David Carter, Chief Investment Officer bei Lenox Wealth Advisors in New York, sagte:

Nächste Woche gehören Walmart, Home Depot, Target und Macy's zu den hochkarätigen Einzelhändlern, die ihre Quartalsergebnisse veröffentlichen werden. Die Anleger werden die Prognosen dieser Unternehmen genau beobachten, um festzustellen, ob die Inflation die Gewinnspannen reduzieren wird oder ob die Kosten weitergegeben werden können.

Der US-Verbraucherpreisindex erreichte im Oktober mit 6,2% gegenüber dem Vorjahr ein 31-Jahreshoch, doch laut dem Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, dürfte die hohe Inflation nur vorübergehend sein.

Die kommende Woche ist ereignisreich: In den USA wird der monatliche Bericht über die Einzelhandelsumsätze veröffentlicht, und die Anleger werden weiterhin auf die Kommentare der US-Notenbank achten, um Hinweise zu erhalten.

S&P 500 fiel auf Wochenbasis um 0,31%

Der S&P 500 (SPX) gab auf Wochenbasis um 0,31% nach und schloss bei 4.682 Punkten.

Sinkt der Kurs unter 4.500 Punkte, wäre dies ein starkes Verkaufssignal und wir der Weg zu 4.300 oder sogar 4.200 Punkten frei.

Das Aufwärtspotenzial bleibt für die kommende Woche begrenzt, sollte der Kurs jedoch über 4.700 Punkte steigen, könnte das nächste Ziel bei rund 4.750 Punkten liegen.

DJIA sank auf Wochenbasis um 0,63%

Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) ging auf Wochenbasis um 0,63% zurück und schloss bei 36.100 Punkten.

Dow Jones gab von seinen Rekordhöhen nach, und wenn der Kurs unter 35.000 Punkte sinkt, wäre dies ein starkes Verkaufssignal. Das aktuelle Widerstandsniveau liegt bei 37.000 Punkten, und wenn der Kurs über dieses Niveau steigt, könnte das nächste Ziel bei 37.200 Punkten liegen.

Nasdaq Composite ging auf Wochenbasis um 0,69% zurück

Der Nasdaq Composite (COMP) fiel auf Wochenbasis um 0,69% und schloss bei 15.860 Punkten.

Das aktuelle Unterstützungsniveau liegt bei etwa 15.500 Punkten, und wenn der Kurs unter dieses Niveau sinkt, wäre dies ein Verkaufssignal und der Weg zu 15.000 Punkten frei.

Zusammenfassung

Die drei wichtigsten Indizes der Wall Street schlossen am Freitag höher, gaben aber auf Wochenbasis nach, da die steigende Inflation zusammen mit der weltweiten Lieferkettenkrise den Anlegern Sorgen bereitete. Der US-Verbraucherpreisindex erreichte im Oktober mit 6,2% gegenüber dem Vorjahr ein 31-Jahreshoch, und einige Anleger sind der Ansicht, dass ein starker Anstieg der Verbraucherpreise das Tempo der Zinserhöhung beschleunigen könnte.