BHP könnte nach der Ablehnung von $AAL gegen Rio Tinto vorgehen

BHP könnte nach der Ablehnung von $AAL gegen Rio Tinto vorgehen
Wajeeh Khan
26. Apr. 2024, 16:06 PM
  • John Meyer erörtert, was als nächstes passiert, nachdem $AAL das Übernahmeangebot von BHP abgelehnt hat.
  • Der Experte von SP Angel prognostiziert, dass uns eine ziemlich gravierende Kupferknappheit bevorsteht.
  • Die BHP-Aktie liegt am Freitag im Minus, während Anglo American um etwa 4,0 % steigt

BHP Group Ltd könnte nun Rio Tinto Ltd übernehmen, nachdem Anglo American plc das Übernahmeangebot abgelehnt hat, sagt John Meyer. Er ist Partner bei SP Angel.

BHP und Rio haben in der Vergangenheit Gespräche geführt

$AAL lehnte heute das 39-Milliarden-Dollar-Angebot mit der Begründung „Unterbewertung“ ab.

In der Sendung „Street Signs Europe“ von CNBC räumte Meyer zwar ein, dass Angle American ein „leichtes Ziel“ sei, argumentierte jedoch, dass dies möglicherweise nicht das „Hauptziel“ sei.

Tatsächlich könnten BHP und Rio Tinto nun „sehr daran interessiert sein, zusammenzukommen“, fügte er am Freitag hinzu. Zu beachten ist, dass die beiden Unternehmen in der Vergangenheit bereits Gespräche geführt haben.

Das nach Marktkapitalisierung weltgrößte Bergbauunternehmen hat bisher keine Pläne angedeutet, sein Angebot für Anglo American zu erhöhen. Seine Aktien sind seit Anfang 2024 um fast 20 % gefallen.

Meyer prognostiziert gravierenden Kupfermangel

John Meyer sieht Kupfer als den Hauptgrund, der BHP überhaupt dazu bewegt hat, eine Fusion mit Anglo American vorzuschlagen.

Die Bergbauunternehmen seien entschlossen, ihre Position im Metall zu stärken, da „ein ziemlich schwerer Kupfermangel auf uns zukommt“, fügte er hinzu.

Kupfer wird derzeit zu einem Allzeithoch von fast 10.000 Dollar pro Tonne gehandelt, aber der Experte von SP Angel ist überzeugt, dass der Preis erst auf 12.000 bis 15.000 Dollar steigen muss, damit „diese großen Bergbauunternehmen mit der Erschließung neuer Minen beginnen“.

Im Februar gab BHP bekannt, dass sein Umsatz im Halbjahr bis zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 6,0 % auf 27,23 Milliarden US-Dollar gestiegen sei.