Rio Tinto sollte BHP nicht um Anglo American Konkurrenz machen, sagt Investor

Rio Tinto sollte BHP nicht um Anglo American Konkurrenz machen, sagt Investor
Wajeeh Khan
10. Mai 2024, 16:34 PM
  • Daniel Sullivan sagt, dass $RIO nicht über die Kapazität verfügt, um gegen BHP um $AAL anzutreten.
  • Er ist der Ansicht, dass die Konzentration auf kleinere Produzenten für Rio Tinto eine bessere Option sei.
  • Die Wall Street stuft den Bergbaukonzern derzeit allgemein als „Übergewichten“ ein.

Rio Tinto Ltd sollte nicht mit BHP Group Ltd um die Übernahme von Anglo American plc konkurrieren, meint Daniel Sullivan. Er ist Portfoliomanager bei Janus Henderson Investors.

Warum sollte $RIO nicht auf Anglo American abzielen?

Wie Invezz hier berichtete, hat $AAL das Übernahmeangebot von BHP im Wert von 39 Milliarden Dollar bereits mit der Begründung einer Unterbewertung abgelehnt.

Am Freitag berichtete die Australian Financial Review, Rio Tinto habe erwogen, dem in London (Großbritannien) ansässigen Bergbauunternehmen ebenfalls ein Angebot zu unterbreiten.

Doch laut Daniel Sullivan fehlt es $RIO an der Kapazität, gegen das nach Marktkapitalisierung größte Bergbauunternehmen der Welt anzutreten und Anglo American zu übernehmen.

Die Aktien von Rio Tinto blieben mehr oder weniger unverändert, während sowohl BHP als auch $AAL am Freitag deutlich zulegten.

Was sollte Rio Tinto stattdessen tun?

Eine bessere Alternative für Rio Tinto wäre es, kleinere Lithium- und Kupferproduzenten ins Visier zu nehmen, sagte Daniel Sullivan am Freitag. Dazu könnten Unternehmen wie Pilbara Minerals, Tech Resources, Arcadium Lithium und Sandfire Resources gehören, fügte er hinzu.

„Rio Tinto muss ein dynamisches Wachstumsmodell für Akquisitionspartnerschaften entwickeln, um viele vereinbarte Akquisitionen anzuziehen und so sein Engagement im Eisenerzgeschäft schnell zu diversifizieren.“

Sein Kommentar kommt weniger als einen Monat, nachdem $RIO bekannt gab, dass seine Kupfer-, Aluminium- und Bauxitproduktion im ersten Quartal um 7,0 %, 5,0 % bzw. 11 % gestiegen sei. Die Lieferungen von Pilbara-Eisenerz gingen im ersten Quartal jedoch um 5,0 % zurück.

An der Wall Street herrscht derzeit ein Konsens über die Einstufung „Übergewichten“ für die Aktie von Rio Tinto, die zum Zeitpunkt des Schreibens eine Dividendenrendite von knapp über 5,0 % zahlt.