Wolfe-Analysten bevorzugen jetzt AMD-Aktien gegenüber Nvidia: hier ist der Grund

Wolfe-Analysten bevorzugen jetzt AMD-Aktien gegenüber Nvidia: hier ist der Grund
Wajeeh Khan
16. Mai 2024, 13:53 PM
  • Wolfe Research hat am Donnerstag die AMD-Aktie zu seiner Wolfe Alpha-Liste hinzugefügt.
  • Die Analysten des Unternehmens haben die Gründe dafür heute Morgen in einer Mitteilung an ihre Kunden erläutert.
  • $AMD ist gegenüber seinem Jahreshöchststand um über 20 % gefallen; $NVDA ist um fast 100 % gestiegen.

Analysten von Wolfe Research haben auf ihrer Liste der Top-Aktien für 2024 gerade Nvidia Corp (NASDAQ: NVDA) durch Advanced Micro Devices Inc (NASDAQ: AMD) ersetzt.

Warum ist AMD eine bessere Wahl als Nvidia-Aktien?

Die „taktische Wende“, so teilte das Investmentunternehmen seinen Kunden heute in einer Research-Mitteilung mit, basiere auf „der relativen Entwicklung der Aktienkurse seit Jahresbeginn“.

Die AMD-Aktie ist gegenüber ihrem Jahreshöchststand um mehr als 20 % gefallen, während $NVDA zum Zeitpunkt des Schreibens um fast 100 % gestiegen ist.

Wolfe ersetzte die Nvidia-Aktie auch deshalb, weil man nicht mehr damit rechnet, dass Jensen Huang im ersten Quartal am 22. Mai einen außergewöhnlich guten Wert erzielen würde.

Konsens ist, dass der Halbleitergigant im ersten Quartal 5,17 US-Dollar pro Aktie verdienen wird, verglichen mit 88 Cent pro Aktie vor nur einem Jahr. Anfang dieser Woche forderte China seine Technologieunternehmen auf, weniger Nvidia-Chips zu kaufen, wie Invezz hier berichtete.

Welche weiteren Vorteile könnte die AMD-Aktie im Jahr 2024 bieten?

Die Analysten des Investmentunternehmens favorisieren die AMD-Aktie inzwischen auch deshalb, weil die Speicherprobleme des Unternehmens gelöst sind.

Sie erwarten , dass der MI300-Beschleuniger von Advanced Micro Devices bis Ende 2024 einen Umsatz von 2,0 Milliarden US-Dollar erreichen wird und bleiben optimistisch hinsichtlich „einer Aufwärtskorrektur der KI-Umsatzprognose bis zum 2. Halbjahr 2024, da sich die Nachfragetransparenz verbessert“.

Laut Wolfe Research wird die erwartete Erholung bei Server-/Client-CPUs in der zweiten Hälfte dieses Jahres ebenfalls als bedeutender Katalysator für AMD dienen.

Die optimistische Prognose für den 260 Milliarden Dollar schweren Giganten mit Sitz in Santa Clara (Kalifornien) erfolgte kurz nachdem dieser die Schätzungen der Wall Street für das erste Finanzquartal übertraf und eine Prognose für die Zukunft im Rahmen der Prognosen veröffentlichte.