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Dow-Futures stürzen vor Inflationsdaten für Juli ab: 5 Dinge, die Sie vor der Eröffnung der Wall Street wissen sollten

Dow-Futures stürzen vor Inflationsdaten für Juli ab: 5 Dinge, die Sie vor der Eröffnung der Wall Street wissen sollten
Devesh Kumar
12. Aug. 2025, 13:53 PM
  • Der VPI für Juli wird bei 2,8 % erwartet, wobei die Kerninflation mit 3,0 % ein 6-Monats-Hoch erreicht.
  • Tarifbedingte Preiserhöhungen bei Möbeln, Bekleidung und Autoteilen.
  • Der Markt ist im Vorfeld der Gewinne vorsichtig und tendiert zu defensiven Sektoren.

Die Dow-Futures wurden vor der Eröffnungsglocke am Dienstag im roten Bereich gehandelt, da sich der Fokus der Anleger auf den Verbraucherpreisindex für Juli verlagert, der im Laufe des Tages ansteht und den ersten Anstieg der Kerninflation seit sechs Monaten markieren könnte.

Die Veröffentlichung wird ein wichtiger Test für die Federal Reserve sein. Viele Händler rechnen immer noch mit einer Zinssenkung im September, aber eine höhere Inflationszahl könnte die Zentralbank dazu bringen, es sich zweimal zu überlegen.

Eine gewisse Erleichterung kommt auch von der Entscheidung der USA, bestimmte Zölle auf chinesische Waren zu verlängern, was die unmittelbaren Handelssorgen lindert. Im Moment wartet der Markt ab, ob die Inflationsdaten die Argumente für eine lockerere Geldpolitik verstärken oder ein Umdenken erzwingen.

5 Dinge, die Sie wissen sollten, bevor die Wall Street heute öffnet

1. Der Verbraucherpreisindex für Juli wird heute veröffentlicht, wobei Ökonomen eine jährliche Inflationsrate von 2,8 % erwarten, was knapp über den 2,7 % vom Juni liegt.

Die Kerninflation, bei der Nahrungsmittel und Energie ausgeklammert werden, dürfte mit 3,0 % den höchsten Stand seit Januar erreichen. Im Monatsvergleich wird der VPI um 0,2 % steigen, während der Kern-VPI bei 0,3 % liegt.

Der Anstieg ist zum Teil mit tarifbedingten Preiserhöhungen in Kategorien wie Möbeln, Bekleidung und Freizeitartikeln verbunden.

2. Die Zölle von Präsident Trump wirken sich immer noch durch die Wirtschaft, und es wird erwartet, dass die Inflationszahlen für Juli dies zeigen werden.

Die Preise für Haushaltsgegenstände, Autoteile, Bekleidung und Freizeitgüter, die alle stark von Importen abhängig sind, sind gestiegen, da die Zölle die Kosten in die Höhe treiben.

Für die Käufer bedeutet das, mehr an der Kasse zu bezahlen; Für die Federal Reserve bedeutet dies eine Inflation, die sich als schwieriger zu senken erweisen könnte.

Wenn dieser zollbedingte Druck anhält, könnte er den Zeitpunkt der Zinsschritte der Fed beeinflussen und möglicherweise die Zinssenkungen verzögern, die viele an der Wall Street erwartet haben.

3. Angesichts der gemischten Inflationsdaten und der immer noch schwelenden Handelsspannungen ist der Markt vorsichtig, aber nicht in Panik.

Die Händler beobachten, welche Sektoren sich halten können, wenn die Kosten weiter steigen. Grundnahrungsmittel und Versorger haben sich stabil entwickelt, während einige Wachstumstitel anfällig erscheinen.

Ein paar Schreibtische verringern das Risiko, bis die Gewinne und die nächste Runde der Wirtschaftszahlen eintreffen.

Wenn die Unternehmen solide Ergebnisse vorlegen, könnten wir sehen, wie das Geld wieder in zyklische Werte fließt. Wenn nicht, ist mit einem Abdriften in Richtung defensiver Titel und einer strafferen Haltung zu rechnen, bis sich das Makrobild klärt.

4. Auch wenn die Inflation in mehreren Bereichen hoch ist, dürfte es in diesem Monat durch sinkende Benzinpreise und niedrigere Neuwagenkosten etwas Luft zum Atmen geben.

Der Haken? Die Preise für Gebrauchtwagen und Flugpreise steigen weiterhin, was das Bild verwirrt.

Sowohl für Händler als auch für politische Entscheidungsträger werden diese Gegenströmungen in den Bereichen Verkehr und Energie Teil des Puzzles sein, wenn es darum geht, die wahre Richtung der Inflation einzuschätzen.

5. Auf dem Kalender stehen heute mehrere genau beobachtete Treasury-Auktionen, darunter die 6-Monats-, 4-Wochen- und 8-Wochen-Anleihen. Diese Verkäufe spielen eine große Rolle bei der Festlegung kurzfristiger Kreditkosten und der Gestaltung der Liquidität im System.

Wenn die Nachfrage stark ist, wird dies oft als Zeichen dafür gewertet, dass die Anleger ihr Geld in US-Staatsanleihen parken, was sich über die Renditekurve auswirken kann.

Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit und der neuen Inflationszahlen, die am selben Tag eintreffen, werden die Trader genau darauf achten, wie die Gebote eingehen, nicht nur im Hinblick darauf, was sie über die Anleihenmärkte aussagen, sondern auch auf die allgemeine Risikobereitschaft.