Hewlett Packard-Aktie steigt im Vorhandel, nachdem Morgan Stanley auf "Overweight" hochgestuft wurde

Hewlett Packard-Aktie steigt im Vorhandel, nachdem Morgan Stanley auf "Overweight" hochgestuft wurde
Ananthu C U
21. Aug. 2025, 15:24 PM
  • HPE-Aktie legt nach dem Upgrade von Morgan Stanley um 3% zu und begründet dies mit KI- und netzwerkgetriebenem Wachstum.
  • Die Übernahme von Juniper erhöht die Gewinnaussichten von HPE und hebt das Kursziel auf 28 $ an.
  • Die Wall Street spaltet sich bei HPE, aber die bevorstehenden Ergebnisse und der Analystentag werden als wichtige Katalysatoren angesehen.

Der Aktienkurs von Hewlett Packard Enterprise (HPE) stieg am Donnerstag im vorbörslichen Handel um mehr als 3%, nachdem Morgan Stanley die Aktie von "Equal Weight" auf "Overweight" hochgestuft hatte.

Die Investmentbank hob auch ihr Kursziel um 6 $ auf 28 $ an, was ein potenzielles Aufwärtspotenzial von 33% gegenüber dem Schlusskurs vom Mittwoch bedeutet.

Die Hochstufung folgt auf eine Phase starker Leistung von HPE, wobei der Aktienkurs in den letzten drei Monaten um rund 20 % gestiegen ist.

Ein Großteil dieser Dynamik ist auf die Anfang Juli abgeschlossene Übernahme von Juniper Networks zurückzuführen, ein Deal, von dem Morgan Stanley glaubt, dass er das Ertragsprofil und den langfristigen Wachstumskurs von HPE neu gestalten wird.

Vernetzung und KI-Exposition als wichtige Treiber angesehen

Analyst Erik Woodring, der die Notiz vom Donnerstag verfasst hat, stellte eine optimistische These auf, die mit dem sich entwickelnden Geschäftsmix von HPE zusammenhängt.

Laut Woodring stammt fast die Hälfte des Betriebs von HPE heute aus Netzwerken, wobei durch die Integration von Juniper in xAI-Cluster zusätzliche künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt.

"Unsere These ist einfach – mit der Schließung von JNPR sehen wir ein Aufwärtspotenzial von 18% für den Konsensgewinn pro Aktie im GJ26, wobei der Gewinn pro Aktie im GJ27 auf 2,70 bis 3,00 $ steigen wird", schrieb Woodring.

Er fügte hinzu, dass der Bewertungsmultiplikator von HPE über das aktuelle 8-fache Niveau steigen könnte, wenn die Anleger ein klareres Verständnis für die zunehmende Vernetzung und KI-Positionierung des Unternehmens gewinnen.

Der Analyst wies auch darauf hin, dass HPE nach wie vor einer der attraktivsten bewerteten Namen in seinem Sektor ist und zum 8,5-fachen der Gewinnprognose von Morgan Stanley für das GJ26 gehandelt wird.

Da die Erwartungen an KI immer noch moderat sind, sieht Woodring Spielraum für eine stärkere Neubewertung, da sich das Marktvertrauen verbessert.

Kommende Ergebnisse als Katalysator

Mit Blick auf die Zukunft geht Morgan Stanley davon aus, dass die kurzfristige Leistung von HPE durch die bevorstehenden Ergebnisse des dritten Quartals unterstützt wird, die nach der Glocke am 3. September veröffentlicht werden sollen.

Woodring merkte an, dass sich das Wachstum der Hardwareausgaben in der zweiten Jahreshälfte zwar voraussichtlich verlangsamen wird, das Netzwerk- und KI-Engagement von HPE jedoch im Vergleich zu Mitbewerbern für Ausfallsicherheit sorgt.

"Wir glauben, dass das Setup für das Juli-Quartal für HPE mit OW-Rating am günstigsten ist, da die Aktie nach wie vor die billigste der Gruppe ist ... und das Management sollte die Ergebnisse des Oktoberquartals anständig vor dem Konsens halten, der die JNPR-Akquisition noch nicht berücksichtigt hat", schrieb er.

Neben den Gewinnen hob Woodring den Analystentag von HPE im Oktober als wichtigsten bevorstehenden Katalysator hervor.

Es wird erwartet, dass die Veranstaltung langfristige Prognosen enthalten wird, die "dem Markt helfen könnten, die zukünftige Ertrags-/Cashflow-Power von HPE klarer einzuschätzen".

Die Wall Street bleibt in Bezug auf HPE gespalten

Trotz der Hochstufung durch Morgan Stanley bleibt die Meinung der Wall Street zu HPE gespalten.

Von den 20 Analysten, die die Aktie beobachten, haben 10 ein starkes Kauf- oder Kaufrating, während die andere Hälfte ein "Hold"-Rating beibehält, so die LSEG-Daten.

Die Divergenz spiegelt sowohl den Optimismus in Bezug auf die Übernahme von Juniper als auch die anhaltende Vorsicht angesichts des allgemeinen Gegenwinds in der Branche, einschließlich der Verlangsamung der Hardwareausgaben, wider.

Im Moment gewinnt die Aktie jedoch an Dynamik, da die Anleger ihren Bewertungsabschlag gegen das potenzielle Aufwärtspotenzial durch Networking und KI-gesteuertes Wachstum abwägen.