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Nvidia wehrt sich gegen Erhöhung der H-1B-Visagebühr: CEO Huang verspricht, die Gebühr von 100.000 US-Dollar zu übernehmen

Nvidia wehrt sich gegen Erhöhung der H-1B-Visagebühr: CEO Huang verspricht, die Gebühr von 100.000 US-Dollar zu übernehmen
Devesh Kumar
07. Okt. 2025, 20:08 PM
  • Nvidia-CEO Jensen Huang verspricht, die neuen H-1B-Visagebühren zu übernehmen.
  • Die Gebühr von 100.000 US-Dollar könnte Start-ups belasten und die Innovation in den USA verlangsamen.
  • Huang betont, dass die Einwanderung für den amerikanischen Technologievorsprung von entscheidender Bedeutung ist.

Nvidia-CEO Jensen Huang teilte kürzlich mit, dass das Unternehmen weiterhin H-1B-Visa sponsern und alle Kosten übernehmen wird, auch angesichts der neuen Durchführungsverordnung von Präsident Trump, die eine Gebühr von 100.000 US-Dollar für jeden neuen H-1B-Antrag vorsieht.

Laut einem Bericht von Business Insider betonte Huang, wie wichtig die Einwanderung nicht nur für Nvidia, sondern für die gesamte Technologiebranche ist, und betonte, dass die Anwerbung von Top-Talenten aus der ganzen Welt der Schlüssel ist, um die USA an der Spitze von Technologie und Innovation zu halten.

Was sagt der CEO von Nvidia über die Erhöhung der H-1B-Visagebühren?

Die Entwicklung folgt auf die Durchführungsverordnung von US-Präsident Trump im vergangenen Monat, die eine Gebühr von 100.000 US-Dollar für Unternehmen vorsieht, die neue H-1B-Visa sponsern.

Ziel ist es, der Einstellung amerikanischer Arbeitskräfte Vorrang einzuräumen und gegen das vorzugehen, was einige als Missbrauch des Visasystems ansehen.

Aber große Technologieunternehmen, die stark auf qualifizierte internationale Talente angewiesen sind, insbesondere in den Bereichen KI und Ingenieurwesen, sind ziemlich besorgt.

In einer Nachricht an die Nvidia-Mitarbeiter sprach CEO Jensen Huang, der selbst Einwanderer ist, darüber, wie die Möglichkeiten in den USA sein Leben und seine Karriere geprägt haben.

Er machte deutlich, dass Nvidia ohne die Beiträge von Einwanderern nicht der globale Technologieführer wäre, der es heute ist.

"Legale Einwanderung bleibt unerlässlich, um sicherzustellen, dass die USA weiterhin führend in Technologie und Ideen sind", schrieb er und zeigte, dass es bei der Entscheidung des Unternehmens, die Gebühren zu übernehmen, um mehr als nur Geld geht; Es geht um Prinzipien.

Indem Nvidia die Rechnung für die neuen Gebühren bezahlt, sendet es ein starkes Signal, dass es sich verpflichtet hat, internationale Top-Talente zu halten.

Im Geschäftsjahr 2025 hatte das Unternehmen mehr als 1.500 Inhaber von H-1B-Visa unter seinen 36.000 Mitarbeitern weltweit und ist damit einer der größten Visa-Sponsoren in der Technologiebranche.

Einwanderungsreform und Innovation im Gleichgewicht

Huangs Sicht auf die Politik ist ziemlich ausgewogen. Er befürwortet zwar die Reform des Einwanderungssystems, räumt aber ein, dass die Gebühr von 100.000 Dollar "die Messlatte wahrscheinlich etwas zu hoch legt".

Diese Art von Kosten trifft kleinere Startups viel härter als gut finanzierte Unternehmen wie Nvidia.

Kritiker befürchten, dass solch hohe Gebühren der Innovation in den USA schaden könnten, da Fachkräfte im Ausland nach Möglichkeiten suchen könnten und sich der Zustrom globaler Talente, von denen die Technologie abhängt, verlangsamen könnte.

Technologieführer und Ökonomen sind besorgt, dass diese Politik einen Braindrain auslösen könnte, der es den USA erschweren würde, Top-Talente aus der ganzen Welt anzuziehen.

Die Top-Führungskräfte in der Tech-Welt haben Bedenken über die Unsicherheit im Zusammenhang mit den neuen Regeln geäußert, die es schwieriger macht, globale Talente zu gewinnen.

Andere warnen davor, dass höhere Kosten und weniger spezialisierte Arbeitskräfte Start-ups und Innovationen verlangsamen könnten.

Dennoch bleibt Huang optimistisch. Er wies darauf hin, dass die Einwanderung nach wie vor ein Eckpfeiler des amerikanischen Traums und ein wichtiger Treiber der Technologieführerschaft ist.

Indem Nvidia weiterhin Visa sponsert und die Gebühren übernimmt, sendet es eine klare Botschaft: Das Unternehmen setzt sich dafür ein, eine vielfältige, globale Belegschaft zu unterstützen und gleichzeitig in einer hart umkämpften Branche die Nase vorn zu haben.