Trump strebt Rohstoffgeschäfte in Asien an, um den Druck auf Chinas Xi zu erhöhen: Bericht

Trump strebt Rohstoffgeschäfte in Asien an, um den Druck auf Chinas Xi zu erhöhen: Bericht
Deepali Singh
25. Okt. 2025, 11:04 AM
  • Präsident Trump reist nach Asien, um den Druck auf Chinas Xi Jinping zu erhöhen.
  • Die Regierung bemüht sich mit wichtigen regionalen Verbündeten um Abkommen über kritische Mineralien.
  • Malaysia hat signalisiert, dass es offen für die Unterzeichnung eines Pakts über kritische Mineralien mit den USA ist.

US-Präsident Donald Trump reist mit einem klaren und strategischen Ziel nach Asien: Er will eine Reihe von Abkommen über wirtschaftliche und kritische Mineralien mit wichtigen Handelspartnern unterzeichnen, um den Druck auf China vor einem wichtigen Treffen mit Präsident Xi Jinping zu erhöhen.

Einem Bericht in Bloomberg zufolge, der sich auf hochrangige US-Beamte beruft, besteht das zentrale Ziel der Regierung darin, zuverlässigere Lieferketten für kritische Industrien zu schaffen, ein Schritt, der der Dominanz Pekings in diesem Sektor entgegenwirken und das globale Wachstum ankurbeln soll.

Die Reise, die Stationen in Malaysia, Japan und Südkorea umfasst, gipfelt in einem hochkarätigen persönlichen Treffen zwischen den Staats- und Regierungschefs der beiden größten Volkswirtschaften der Welt.

Sicherung alternativer Lieferketten für kritische Mineralien

Das Thema der Seltenen Erden, die für den Technologie-, Verteidigungs- und Energiesektor von entscheidender Bedeutung sind, steht im Mittelpunkt der Reise des Präsidenten.

Der Vorstoß, alternative Quellen für diese Materialien zu sichern, hat eine neue Dringlichkeit erhalten, nachdem China kürzlich in der jüngsten Runde eines Handelskriegs mit Washington strengere Exportkontrollen vorgestellt hat.

Chinas nahezu monopolistischer Griff auf die Lieferkette für diese Metalle ist für Xi seit langem ein wichtiger Druckpunkt im anhaltenden Handelsstreit.

Die Reise folgt einer Vorlage, die sich bereits bewährt hat. Anfang dieser Woche unterzeichnete Präsident Trump einen wegweisenden Pakt mit dem australischen Premierminister Anthony Albanese, um den Zugang der USA zu kritischen Mineralien zu verbessern, einer Pipeline, die der australische Staatschef auf 8,5 Milliarden Dollar schätzt.

Malaysia signalisiert, dass es offen für ein mögliches Mineraliengeschäft ist

Eines der ersten möglichen Abkommen auf dieser Reise könnte mit Malaysia getroffen werden.

Auf die Frage des Fernsehsenders Bloomberg, ob Malaysia bei einem Besuch Trumps einen Deal unterzeichnen würde, sagte der Minister für Investitionen, Handel und Industrie des Landes, Zafrul Aziz: "Es ist eine Möglichkeit."

Die Gespräche sind Teil einer umfassenderen diplomatischen Bemühung, bei der der Präsident bilaterale Treffen mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi und dem südkoreanischen Präsidenten Lee Jae Myung abhalten wird, wobei Seoul insbesondere versucht, seinen eigenen festgefahrenen Handels- und Investitionspakt mit Washington abzuschließen.

Ein Treffen mit Xi droht

Diese Bemühungen um den Aufbau alternativer Lieferketten sind Teil einer umfassenderen Strategie zur Stärkung der Verhandlungsposition Washingtons im Vorfeld des entscheidenden Treffens mit Präsident Xi.

Der Waffenstillstand zwischen den beiden Ländern läuft im November aus, und die Spannungen sind erneut hoch.

Präsident Trump hat damit gedroht, bis zum 1. November einen zusätzlichen Zoll von 100 % auf chinesische Produkte zu erheben, wenn Peking seine neuen Exportbeschränkungen nicht zurücknimmt.

Am Freitag eröffnete seine Regierung eine weitere Front und leitete eine Untersuchung ein, ob China die Bedingungen eines begrenzten Handelsabkommens aus der ersten Amtszeit des Präsidenten eingehalten hat, ein Schritt, der die Tür für noch mehr Zölle öffnen könnte.

Neben den Handelsstreitigkeiten versucht der Präsident auch, seinen chinesischen Amtskollegen davon zu überzeugen, die Käufe amerikanischer Sojabohnen wieder aufzunehmen und gegen den Handel mit Fentanyl vorzugehen.