Treffen zwischen Trump und Xi: USA schließen 100%ige Zölle auf China aus, da Konsens über das Handelsabkommen erreicht wurde

Treffen zwischen Trump und Xi: USA schließen 100%ige Zölle auf China aus, da Konsens über das Handelsabkommen erreicht wurde
Devesh Kumar
27. Okt. 2025, 06:38 AM
  • USA schließen 100% Zölle vorerst aus, da die Gespräche in Kuala Lumpur zu einem Entwurf des Rahmenwerks führen.
  • Das Paket umfasst Exportkontrollen, Seltene Erden und die Wiederaufnahme des Kaufs von landwirtschaftlichen Erzeugnissen in den USA.
  • Es gibt noch Hürden bei der Verifizierung, den technischen Kontrollen und TikTok, bevor die Führungskräfte absegnen.

US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping sind einer Verhandlungslösung über den Handel einen Schritt näher gekommen, nachdem hochrangige Beamte erklärt hatten, sie hätten ein Rahmenabkommen skizziert.

US-Unterhändler sagten gegenüber Reportern, dass es unwahrscheinlich sei, dass ein zuvor in Umlauf gebrachter Zoll von 100 Prozent auf chinesische Waren erhoben werde, wenn der Rahmen Bestand habe.

Der in Kuala Lumpur erzielte Entwurf muss nun bei einem bevorstehenden Gipfel, der am Donnerstag in Südkorea stattfindet, von den beiden Präsidenten endgültig genehmigt werden.

Märkte und Exporteure reagierten erleichtert, als die Aussicht auf einen plötzlichen Zollschock nachließ.

Handelsabkommen zwischen den USA und China: Rahmen mildert unmittelbare Zolldrohung

Hochrangige Vertreter der USA und Chinas trafen sich am Rande der ASEAN-Treffen in Kuala Lumpur und berichteten, was sie als "vorläufigen Konsens" über eine Reihe von Handels- und Technologiefragen bezeichneten.

Die Unterhändler sagten, das Paket enthalte Verpflichtungen zu Exportkontrollen, seltenen Erden und Schritten zur Wiederaufnahme der von Peking gekürzten Agrarkäufe.

Vor allem US-Beamte signalisierten, dass die extreme Option eines 100-prozentigen Zolls, die zuvor als Druckmittel gegen Pekings Exportbeschränkungen vorgeschlagen wurde, effektiv "vom Tisch" ist, während die Gespräche fortgesetzt werden.

Finanzminister Scott Bessent bezeichnete das Abkommen als eine Pause, die Raum für einen Gipfel der Staats- und Regierungschefs lässt, um das Rahmenwerk in einen verbindlichen Text umzuwandeln.

Die Regierung beschrieb den Schritt als darauf ausgelegt, eine abrupte Unterbrechung der globalen Lieferketten zu vermeiden und den Verhandlungsführern Spielraum zu geben, um Verifizierungsmechanismen auszuarbeiten.

Händler und viele Unternehmensgruppen begrüßten die Entspannung. Aktien stabilisierten sich, und rohstoffgebundene Sektoren wie Landwirtschaft und Schifffahrt verzeichneten kurzfristig den deutlichsten Gewinn, was die Hoffnung widerspiegelt, dass China wieder größere Importe von Sojabohnen und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen tätigen wird.

Analysten warnten jedoch, dass die Marktruhe von einer rechtzeitigen und transparenten Umsetzung abhängt.

Treffen zwischen Trump und Xi: Verbleibende Hürden und politische Risiken

Trotz der optimistischen Aussagen ist der Deal noch lange nicht endgültig. Die Beamten müssen umfassende Vereinbarungen in detaillierte Klauseln übersetzen, die Fristen, Durchsetzung und Überprüfung abdecken.

Diese versicherungstechnischen Bestimmungen sind geeignet, darüber zu entscheiden, ob es sich bei dem Abkommen um eine dauerhafte oder nur vorübergehende Waffenruhe handelt.

Die politische Dynamik auf beiden Seiten erschwert den Weg zu einem unterzeichneten Abkommen.

In Washington werden Gesetzgeber und Industrielobbyisten alle Zugeständnisse in Bezug auf Technologie und nationale Sicherheitskontrollen prüfen; in Peking reagieren die Beamten sensibel auf vermeintliche Übergriffe in die Industriepolitik.

Hardliner in beiden Hauptstädten könnten Umsetzungsstreitigkeiten nutzen, um Fortschritte zu verhindern.

Bestimmte Krisenherde bleiben ungelöst. Kontrollen von Seltenerdmineralien, Regeln für sensible Technologieexporte und eine vorgeschlagene strukturelle Lösung für TikTok wurden diskutiert, aber nicht abgeschlossen.

Beobachter sagen, dass diese Punkte ein Test für die Bereitschaft beider Seiten sein werden, eine externe Überprüfung und gegebenenfalls eine Überwachung durch Dritte zu akzeptieren. Wenn es nicht gelingt, sich auf klare, durchsetzbare Mechanismen zu einigen, würden die Errungenschaften fragil werden.

Für Unternehmen und Verbraucher steht viel auf dem Spiel. Ein dauerhaftes Abkommen würde das Risiko plötzlicher Kostensteigerungen verringern, es den Unternehmen ermöglichen, Lieferketten sicherer zu planen, und die Nachfrage nach US-Agrarexporten wiederherstellen.

Im Gegensatz dazu würde ein Zusammenbruch beim Treffen der Staats- und Regierungschefs die Marktvolatilität schnell wiederbeleben und die Aussicht auf weitere protektionistische Schritte erhöhen.